TE OGH 1996/4/24 9Ob2053/96v

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Veröffentlicht am 24.04.1996
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Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Klinger als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Maier, Dr.Petrag, Dr.Bauer und Dr.Steinbauer als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Margit S*****, Hausfrau, ***** vertreten durch Dr.Harald Mlinar, Rechtsanwalt in St.Veit a.d. Glan, wider die beklagte Partei Reinfried S*****, Installationsmeister, ***** vertreten durch Dr.Hans Paternioner und Dr.Franz Niederleitner, Rechtsanwälte in Klagenfurt, wegen Ehescheidung infolge außerordentlichen Revisionsrekurses der klagenden Partei gegen den Beschluß des Landesgerichtes Klagenfurt als Rekursgerichtes vom 23.Februar 1996, GZ 2 R 55/95g-7, den

Beschluß

gefaßt:

Text

Der außerordentliche Revisionsrekurs der klagenden Partei wird gemäß § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 528a iVm § 510 Abs 3 ZPO).Der außerordentliche Revisionsrekurs der klagenden Partei wird gemäß Paragraph 526, Absatz 2, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 528 a, in Verbindung mit Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Weil nach dem klaren ein anderes Verständnis ausschließenden Wortsinn (§ 6 ABGB) des durch Art VI Z 3 BGBl 1983/566 eingefügten § 79 Abs 2 der 1. DVzEheG ersetzenden § 483 a Abs 1 in Ehesachen die Klage - gegenüber dem verwiesenen § 483 Abs 3 letzter Satz ZPO einschränkend - nach Schluß der mündlichen Verhandlung in erster Instanz bis zur Rechtskraft des Scheidungsurteiles nur mit Zustimmung des Beklagten zurückgenommen werden kann (SZ 59/12; Fasching ZPR2 Rz 2337 zu § 483 a ZPO; Kodek in Rechberger ZPO Rz 1 zu § 483 a ZPO).Weil nach dem klaren ein anderes Verständnis ausschließenden Wortsinn (Paragraph 6, ABGB) des durch Artikel römisch sechs, Ziffer 3, BGBl 1983/566 eingefügten Paragraph 79, Absatz 2, der 1. DVzEheG ersetzenden Paragraph 483, a Absatz eins, in Ehesachen die Klage - gegenüber dem verwiesenen Paragraph 483, Absatz 3, letzter Satz ZPO einschränkend - nach Schluß der mündlichen Verhandlung in erster Instanz bis zur Rechtskraft des Scheidungsurteiles nur mit Zustimmung des Beklagten zurückgenommen werden kann (SZ 59/12; Fasching ZPR2 Rz 2337 zu Paragraph 483, a ZPO; Kodek in Rechberger ZPO Rz 1 zu Paragraph 483, a ZPO).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:0090OB02053.96V.0424.000

Dokumentnummer

JJT_19960424_OGH0002_0090OB02053_96V0000_000
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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