TE OGH 1996/11/12 5Ob2358/96t

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Veröffentlicht am 12.11.1996
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Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz, Dr.Floßmann, Dr.Adamovic und Dr.Baumann als weitere Richter in der Rechtssache der Antragstellerin B***** OHG, ***** vertreten durch Dr.Harald Bisanz, Rechtsanwalt in Wien, wider den Antragsgegner Dipl.Ing.Franz Georg D*****, vertreten durch Dr.Willibald Hauer, Rechtsanwalt in Wien, wegen § 37 Abs 1 Z 8 (§ 46a) MRG infolge außerordentlichen Revisionsrekurses des Antragsgegners gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 13.August 1996, GZ 41 R 454/96k-13, denDer Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz, Dr.Floßmann, Dr.Adamovic und Dr.Baumann als weitere Richter in der Rechtssache der Antragstellerin B***** OHG, ***** vertreten durch Dr.Harald Bisanz, Rechtsanwalt in Wien, wider den Antragsgegner Dipl.Ing.Franz Georg D*****, vertreten durch Dr.Willibald Hauer, Rechtsanwalt in Wien, wegen Paragraph 37, Absatz eins, Ziffer 8, (Paragraph 46 a,) MRG infolge außerordentlichen Revisionsrekurses des Antragsgegners gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 13.August 1996, GZ 41 R 454/96k-13, den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Der außerordentliche Revisionsrekurs des Antragsgegners wird gemäß § 37 Abs 3 Z 16 bis 18 MRG iVm § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 528a iVm mit § 510 Abs 3 ZPO).Der außerordentliche Revisionsrekurs des Antragsgegners wird gemäß Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16 bis 18 MRG in Verbindung mit Paragraph 526, Absatz 2, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 528 a, in Verbindung mit mit Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Im Zweifel ist davon auszugehen, daß die Mietrechte von den im Mietvertrag als Mieter angeführten physischen Personen (Gesellschaftern) der Gesellschaft bürgerlichen Rechts quoad usum zur Verfügung gestellt wurden (vgl Strasser in Rummel2 1183 ABGB Rz 1;Im Zweifel ist davon auszugehen, daß die Mietrechte von den im Mietvertrag als Mieter angeführten physischen Personen (Gesellschaftern) der Gesellschaft bürgerlichen Rechts quoad usum zur Verfügung gestellt wurden vergleiche Strasser in Rummel2 1183 ABGB Rz 1;

Würth in Rummel2 § 12 MRG Rz 9). Hieran hat sich auch durch die formwandelnde Umwandlung der Gesellschaft bürgerlichen Rechts in eine OHG (Kastner/Doralt/Nowotny, Gesellschaftsrecht5 53 f;Würth in Rummel2 Paragraph 12, MRG Rz 9). Hieran hat sich auch durch die formwandelnde Umwandlung der Gesellschaft bürgerlichen Rechts in eine OHG (Kastner/Doralt/Nowotny, Gesellschaftsrecht5 53 f;

Torggler/Kuczko in Straube2 § 105 HGB Rz 11) nichts geändert. Daß die OHG vor dem 1.1.1968 Mieterstellung erlangt hätte (§ 46a Abs 4 MRG), ergibt sich weder aus dem Vorbringen des Antragsgegners, das trotz Erörterung durch das Erstgericht nicht präzisiert wurde, noch aus den vorgelegten Urkunden.Torggler/Kuczko in Straube2 Paragraph 105, HGB Rz 11) nichts geändert. Daß die OHG vor dem 1.1.1968 Mieterstellung erlangt hätte (Paragraph 46 a, Absatz 4, MRG), ergibt sich weder aus dem Vorbringen des Antragsgegners, das trotz Erörterung durch das Erstgericht nicht präzisiert wurde, noch aus den vorgelegten Urkunden.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:0050OB02358.96T.1112.000

Dokumentnummer

JJT_19961112_OGH0002_0050OB02358_96T0000_000
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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