TE Vfgh Beschluss 2003/6/11 G46/03

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Veröffentlicht am 11.06.2003
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Index

65 Pensionsrecht für Bundesbedienstete
65/02 Besonderes Pensionsrecht

Norm

B-VG Art140 Abs1 / Prüfungsumfang
BundestheaterpensionsG §5 Abs7, Abs8
  1. B-VG Art. 140 heute
  2. B-VG Art. 140 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  5. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  6. B-VG Art. 140 gültig von 06.06.1992 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 276/1992
  7. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.1991 bis 05.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  8. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1988 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  9. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1976 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  10. B-VG Art. 140 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 140 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Leitsatz

Zurückweisung eines Antrags des OGH auf Feststellung der Verfassungswidrigkeit einer Bestimmung des BundestheaterpensionsG betreffend die Ruhegenußbemessungsgrundlage für Ballettänzer als zu eng gefaßt

Spruch

Der Antrag wird zurückgewiesen.

Begründung

Begründung:

1. Mit Antrag vom 25. Februar 2003 beantragt das Oberlandesgericht Wien (OLG) mit näherer Begründung, der Verfassungsgerichtshof möge aussprechen, dass §5 Abs8 Bundestheaterpensionsgesetz (BthPG) in der für die Zeit vom 1. Jänner 1998 bis zum Ablauf des 31. Dezember 2002 geltenden Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I 123/1998 verfassungswidrig war. 1. Mit Antrag vom 25. Februar 2003 beantragt das Oberlandesgericht Wien (OLG) mit näherer Begründung, der Verfassungsgerichtshof möge aussprechen, dass §5 Abs8 Bundestheaterpensionsgesetz (BthPG) in der für die Zeit vom 1. Jänner 1998 bis zum Ablauf des 31. Dezember 2002 geltenden Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, 123 aus 1998, verfassungswidrig war.

2. Der Antrag ist nicht zulässig.

2.1. Mit Beschluss vom 7.12.2002 G228/02 hat der Verfassungsgerichtshof einen - im Wesentlichen - gleich begründeten Antrag des Obersten Gerichtshofes, mit dem ebenfalls begehrt wurde, der Verfassungsgerichtshof möge aussprechen, dass §5 Abs8 BthPG in der für die Zeit vom 1. Jänner 1998 bis zum Ablauf des 31. Dezember 2002 geltenden Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I 123/1998 verfassungswidrig war, mit der Begründung als unzulässig zurückgewiesen, dass der Antrag sich als zu eng erwiesen hat. 2.1. Mit Beschluss vom 7.12.2002 G228/02 hat der Verfassungsgerichtshof einen - im Wesentlichen - gleich begründeten Antrag des Obersten Gerichtshofes, mit dem ebenfalls begehrt wurde, der Verfassungsgerichtshof möge aussprechen, dass §5 Abs8 BthPG in der für die Zeit vom 1. Jänner 1998 bis zum Ablauf des 31. Dezember 2002 geltenden Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, 123 aus 1998, verfassungswidrig war, mit der Begründung als unzulässig zurückgewiesen, dass der Antrag sich als zu eng erwiesen hat.

2.2. Da der Verfassungsgerichtshof keine Veranlassung sieht von dieser Meinung abzugehen, ist auch der vorliegende Antrag des OLG als unzulässig zurückzuweisen. Im Hinblick auf den Beschluss vom 7.12.2002 G228/02 genügt es auf dessen Begründung zu verweisen.

3. Dies konnte gemäß §19 Abs4 erster Satz VfGG ohne mündliche Verhandlung in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen werden.

Schlagworte

Dienstrecht, Ruhegenuß, VfGH / Prüfungsumfang, Bundestheater

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2003:G46.2003

Dokumentnummer

JFT_09969389_03G00046_00
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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