TE Vwgh Beschluss 2008/4/22 2007/11/0064

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Veröffentlicht am 22.04.2008
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG);
10/07 Verwaltungsgerichtshof;
40/01 Verwaltungsverfahren;
90/01 Straßenverkehrsordnung;
90/02 Führerscheingesetz;

Norm

AVG §38 Abs1;
B-VG Art130 Abs1;
B-VG Art131 Abs1 Z1;
FSG 1997 §13 Abs1;
FSG 1997 §24 Abs3;
StVO 1960 §5 Abs2;
StVO 1960 §99 Abs1;
VwGG §33 Abs1;
VwGG §58 Abs2;
  1. B-VG Art. 130 heute
  2. B-VG Art. 130 gültig ab 01.02.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2019
  3. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2019 bis 31.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  5. B-VG Art. 130 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  6. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2015 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  7. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2013
  8. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  9. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  10. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  11. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  12. B-VG Art. 130 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  13. B-VG Art. 130 gültig von 18.07.1962 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 215/1962
  14. B-VG Art. 130 gültig von 25.12.1946 bis 17.07.1962 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  15. B-VG Art. 130 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  16. B-VG Art. 130 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. B-VG Art. 131 heute
  2. B-VG Art. 131 gültig ab 27.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2024
  3. B-VG Art. 131 gültig von 01.02.2019 bis 26.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2019
  4. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.2019 bis 31.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  5. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  6. B-VG Art. 131 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2002
  9. B-VG Art. 131 gültig von 04.09.1999 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 194/1999
  10. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.1998 bis 03.09.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  11. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  12. B-VG Art. 131 gültig von 28.04.1975 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 316/1975
  13. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.1975 bis 27.04.1975 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  14. B-VG Art. 131 gültig von 18.07.1962 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 215/1962
  15. B-VG Art. 131 gültig von 25.12.1946 bis 17.07.1962 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  16. B-VG Art. 131 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  17. B-VG Art. 131 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. StVO 1960 § 5 heute
  2. StVO 1960 § 5 gültig ab 14.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/2017
  3. StVO 1960 § 5 gültig von 01.09.2012 bis 13.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2012
  4. StVO 1960 § 5 gültig von 01.07.2005 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2005
  5. StVO 1960 § 5 gültig von 01.01.2003 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2002
  6. StVO 1960 § 5 gültig von 25.05.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2002
  7. StVO 1960 § 5 gültig von 22.07.1998 bis 24.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/1998
  8. StVO 1960 § 5 gültig von 06.01.1998 bis 21.07.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/1998
  9. StVO 1960 § 5 gültig von 01.10.1994 bis 05.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 518/1994
  10. StVO 1960 § 5 gültig von 25.04.1991 bis 30.09.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 207/1991
  11. StVO 1960 § 5 gültig von 01.05.1986 bis 24.04.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 105/1986
  1. StVO 1960 § 99 heute
  2. StVO 1960 § 99 gültig ab 01.03.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2023
  3. StVO 1960 § 99 gültig von 01.09.2021 bis 29.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2021
  4. StVO 1960 § 99 gültig von 31.03.2013 bis 31.08.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2013
  5. StVO 1960 § 99 gültig von 01.09.2012 bis 30.03.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2012
  6. StVO 1960 § 99 gültig von 01.01.2012 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2011
  7. StVO 1960 § 99 gültig von 31.05.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2011
  8. StVO 1960 § 99 gültig von 01.09.2009 bis 30.05.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2009
  9. StVO 1960 § 99 gültig von 26.03.2009 bis 31.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2009
  10. StVO 1960 § 99 gültig von 02.04.2005 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2005
  11. StVO 1960 § 99 gültig von 25.05.2002 bis 01.04.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2002
  12. StVO 1960 § 99 gültig von 01.01.2002 bis 24.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2002
  13. StVO 1960 § 99 gültig von 24.07.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/1999
  14. StVO 1960 § 99 gültig von 22.07.1998 bis 23.07.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/1998
  15. StVO 1960 § 99 gültig von 06.01.1998 bis 21.07.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/1998
  16. StVO 1960 § 99 gültig von 28.01.1997 bis 05.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/1997
  17. StVO 1960 § 99 gültig von 01.10.1994 bis 27.01.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 518/1994
  18. StVO 1960 § 99 gültig von 01.05.1986 bis 30.09.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 105/1986
  1. VwGG § 33 heute
  2. VwGG § 33 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 33 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 33 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 33 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 33 gültig von 05.01.1985 bis 30.06.2008

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Bernard und die Hofräte Dr. Gall und Dr. Schick als Richter, im Beisein der Schriftführerin Mag. Runge, über die Beschwerde der Dr. G in W, vertreten durch Ing. Mag. Dr. Roland Hansely, Rechtsanwalt in 1030 Wien, Barichgasse 40-42/101, gegen den Bescheid des Unabhängigen Verwaltungssenates Wien vom 14. März 2007, Zl. UVS-FSG//48/2053/2007-1, betreffend Aussetzung des Verfahrens in Angelegenheit Wiederausfolgung des Führerscheins, den Beschluss gefasst:

Spruch

Die Beschwerde wird für gegenstandslos geworden erklärt und das Beschwerdeverfahren wird eingestellt.

Ein Zuspruch von Aufwandersatz findet nicht statt.

Begründung

Mit Bescheid der Bundespolizeidirektion Wien vom 30. August 2006 wurde der Antrag der Beschwerdeführerin auf Ausfolgung des Führerscheins vom 7. Juli 2006 gemäß § 13 Abs. 1 FSG abgewiesen. Begründet wurde diese Entscheidung im Wesentlichen damit, dass der Beschwerdeführerin mit Bescheid vom 14. Juli 2006 bis einschließlich 4. November 2006 die Lenkberechtigung entzogen worden sei, es könne daher kein Führerschein ausgestellt werden.Mit Bescheid der Bundespolizeidirektion Wien vom 30. August 2006 wurde der Antrag der Beschwerdeführerin auf Ausfolgung des Führerscheins vom 7. Juli 2006 gemäß Paragraph 13, Absatz eins, FSG abgewiesen. Begründet wurde diese Entscheidung im Wesentlichen damit, dass der Beschwerdeführerin mit Bescheid vom 14. Juli 2006 bis einschließlich 4. November 2006 die Lenkberechtigung entzogen worden sei, es könne daher kein Führerschein ausgestellt werden.

Nach Berufung der Beschwerdeführerin behob die belangte Behörde mit Bescheid vom 29. Dezember 2006 gemäß § 66 Abs. 2 AVG diesen Bescheid und verwies die Angelegenheit zur neuerlichen Entscheidung an die erstinstanzliche Behörde zurück. Nach Berufung der Beschwerdeführerin behob die belangte Behörde mit Bescheid vom 29. Dezember 2006 gemäß Paragraph 66, Absatz 2, AVG diesen Bescheid und verwies die Angelegenheit zur neuerlichen Entscheidung an die erstinstanzliche Behörde zurück.

Mit Bescheid vom 7. Februar 2007 wies die Bundespolizeidirektion Wien erneut den Antrag der Beschwerdeführerin auf Ausfolgung des Führerscheines gemäß § 39 Abs. 3 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 FSG ab. Die erstinstanzliche Behörde verwies auf den bereits erwähnten Entziehungsbescheid vom 14. Juli 2006 und ergänzend darauf, dass mit weiteren Bescheiden vom 14. Juli 2006 auch angeordnet worden sei, dass die Beschwerdeführerin sich einer Nachschulung zu unterziehen und ein amtsärztliches Gutachten beizubringen habe (§ 24 Abs. 3 FSG), und dass sich die Entziehungszeit bis zur Befolgung dieser Anordnungen verlängere. Mit Bescheid vom 7. Februar 2007 wies die Bundespolizeidirektion Wien erneut den Antrag der Beschwerdeführerin auf Ausfolgung des Führerscheines gemäß Paragraph 39, Absatz 3, in Verbindung mit Paragraph 28, Absatz eins, FSG ab. Die erstinstanzliche Behörde verwies auf den bereits erwähnten Entziehungsbescheid vom 14. Juli 2006 und ergänzend darauf, dass mit weiteren Bescheiden vom 14. Juli 2006 auch angeordnet worden sei, dass die Beschwerdeführerin sich einer Nachschulung zu unterziehen und ein amtsärztliches Gutachten beizubringen habe (Paragraph 24, Absatz 3, FSG), und dass sich die Entziehungszeit bis zur Befolgung dieser Anordnungen verlängere.

Gegen den Bescheid vom 7. Februar 2007 erhob die Beschwerdeführerin Berufung.

Mit dem nun angefochtenen Bescheid vom 14. März 2007 wurde das anhängige Berufungsverfahren gemäß § 66 Abs. 4 in Verbindung mit § 38 Abs. 1 zweiter Satz AVG bis zur Entscheidung im Verwaltungsstrafverfahren gegen die Beschwerdeführerin wegen Übertretung des § 5 Abs. 2 in Verbindung mit § 99 Abs. 1 StVO 1960 ausgesetzt. Mit dem nun angefochtenen Bescheid vom 14. März 2007 wurde das anhängige Berufungsverfahren gemäß Paragraph 66, Absatz 4, in Verbindung mit Paragraph 38, Absatz eins, zweiter Satz AVG bis zur Entscheidung im Verwaltungsstrafverfahren gegen die Beschwerdeführerin wegen Übertretung des Paragraph 5, Absatz 2, in Verbindung mit Paragraph 99, Absatz eins, StVO 1960 ausgesetzt.

Gegen diesen Bescheid richtet sich die vorliegende Beschwerde.

Die belangte Behörde legte die Akten des Verwaltungsverfahrens vor und verzichtete auf die Erstattung einer Gegenschrift.

Nach Art. 130 Abs. 1 B-VG erkennt der Verwaltungsgerichtshof unter anderem über Beschwerden, womit (lit. a) die Rechtswidrigkeit von Bescheiden von Verwaltungsbehörden einschließlich der unabhängigen Verwaltungssenate behauptet wird. Nach Art. 131 Abs. 1 Z 1 B-VG kann gegen den Bescheid einer Verwaltungsbehörde wegen Rechtswidrigkeit Beschwerde erheben, wer durch den Bescheid in seinen Rechten verletzt zu sein behauptet, nach Erschöpfung des Instanzenzuges. Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes (vgl. etwa den hg. Beschluss vom 23. März 2004, Zl. 2002/11/0105, mit weiteren Nachweisen) ist durch den Verwaltungsgerichtshof keine Entscheidung mehr zu treffen, wenn ihr nach der Sachlage keine praktische Bedeutung mehr zukommen kann. Ist die Frage der Rechtswidrigkeit des Bescheides somit für die Rechtsstellung des Beschwerdeführers nach Beschwerdeerhebung bedeutungslos geworden, ist das Beschwerdeverfahren wegen Gegenstandslosigkeit einzustellen. Der Verwaltungsgerichtshof ist nicht zu einer abstrakten Prüfung der Rechtmäßigkeit des Bescheides berufen, sodass ein Rechtsschutzinteresse auch dann nicht vorliegt, wenn die Entscheidung lediglich über abstrakte Rechtsfragen herbeigeführt werden sollte (vgl. den hg. Beschluss vom 27. Juni 2007, Zl. 2004/04/0193, mit weiteren Nachweisen). Nach Artikel 130, Absatz eins, B-VG erkennt der Verwaltungsgerichtshof unter anderem über Beschwerden, womit (Litera a,) die Rechtswidrigkeit von Bescheiden von Verwaltungsbehörden einschließlich der unabhängigen Verwaltungssenate behauptet wird. Nach Artikel 131, Absatz eins, Ziffer eins, B-VG kann gegen den Bescheid einer Verwaltungsbehörde wegen Rechtswidrigkeit Beschwerde erheben, wer durch den Bescheid in seinen Rechten verletzt zu sein behauptet, nach Erschöpfung des Instanzenzuges. Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes vergleiche , etwa den hg. Beschluss vom 23. März 2004, Zl. 2002/11/0105, mit weiteren Nachweisen) ist durch den Verwaltungsgerichtshof keine Entscheidung mehr zu treffen, wenn ihr nach der Sachlage keine praktische Bedeutung mehr zukommen kann. Ist die Frage der Rechtswidrigkeit des Bescheides somit für die Rechtsstellung des Beschwerdeführers nach Beschwerdeerhebung bedeutungslos geworden, ist das Beschwerdeverfahren wegen Gegenstandslosigkeit einzustellen. Der Verwaltungsgerichtshof ist nicht zu einer abstrakten Prüfung der Rechtmäßigkeit des Bescheides berufen, sodass ein Rechtsschutzinteresse auch dann nicht vorliegt, wenn die Entscheidung lediglich über abstrakte Rechtsfragen herbeigeführt werden sollte vergleiche , den hg. Beschluss vom 27. Juni 2007, Zl. 2004/04/0193, mit weiteren Nachweisen).

Nach den von der belangten Behörde übermittelten Unterlagen wurde das Strafverfahren, bis zu dessen Beendigung das gegenständliche Verfahren mit dem angefochtenen Bescheid ausgesetzt worden war, durch Erlassung des Bescheides des Unabhängigen Verwaltungssenates Wien vom 22. Februar 2008 beendet. Die mit dem angefochtenen Bescheid verfügte Aussetzung ist damit beendet. Damit hätte eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes über die Beschwerde gegen den Bescheid der belangten Behörde vom 14. März 2007 nur mehr abstrakte Bedeutung, sodass in diesem Fall nach der oben dargestellten Rechtslage der Beschwerdeführerin kein Rechtsschutzinteresse (mehr) zukommt, weil der Beschwerdeführerin auch auf Grund einer Aufhebung des angefochtenen Bescheides keine günstigere Rechtsposition mehr verschafft werden könnte. Daran ändert auch der Inhalt der Eingabe der Beschwerdeführerin vom 8. April 2008 nichts. Wie bereits oben dargelegt wurde, ist der Verwaltungsgerichtshof nicht zu abstrakten "Feststellungen" berufen.

Das Verfahren über die Beschwerde war daher gemäß § 33 Abs. 1 VwGG wegen Gegenstandslosigkeit einzustellen. Das Verfahren über die Beschwerde war daher gemäß Paragraph 33, Absatz eins, VwGG wegen Gegenstandslosigkeit einzustellen.

Da die Entscheidung über die Kosten nicht ohne nähere Prüfung und unverhältnismäßigen Aufwand getroffen werden könnte, kam der Verwaltungsgerichtshof gemäß § 58 Abs. 2 VwGG nach freier Überzeugung zu dem Ausspruch, dass ein Zuspruch von Aufwandersatz nicht stattfindet (vgl. erneut den bereits erwähnten hg. Beschluss vom 23. März 2004, Zl. 2002/11/0105, mit weiterem Nachweis). Da die Entscheidung über die Kosten nicht ohne nähere Prüfung und unverhältnismäßigen Aufwand getroffen werden könnte, kam der Verwaltungsgerichtshof gemäß Paragraph 58, Absatz 2, VwGG nach freier Überzeugung zu dem Ausspruch, dass ein Zuspruch von Aufwandersatz nicht stattfindet vergleiche , erneut den bereits erwähnten hg. Beschluss vom 23. März 2004, Zl. 2002/11/0105, mit weiterem Nachweis).

Wien, am 22. April 2008

Schlagworte

Kein Zuspruch KeinZuspruch von Aufwandersatz gemäß §58 Abs2 VwGG idF BGBl 1997/I/088

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2008:2007110064.X00

Im RIS seit

08.08.2008

Zuletzt aktualisiert am

11.08.2008
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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