TE Vwgh Erkenntnis 2008/9/3 2006/13/0173

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Veröffentlicht am 03.09.2008
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Index

32/04 Steuern vom Umsatz;

Norm

UStG 1994 §11 Abs1;
UStG 1994 §6 Abs3;
  1. UStG 1994 § 11 heute
  2. UStG 1994 § 11 gültig ab 24.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2025
  3. UStG 1994 § 11 gültig von 01.01.2025 bis 23.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 113/2024
  4. UStG 1994 § 11 gültig von 22.07.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2023
  5. UStG 1994 § 11 gültig von 01.01.2022 bis 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 227/2021
  6. UStG 1994 § 11 gültig von 01.07.2021 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 91/2019
  7. UStG 1994 § 11 gültig von 01.03.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 13/2014
  8. UStG 1994 § 11 gültig von 01.01.2013 bis 28.02.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
  9. UStG 1994 § 11 gültig von 16.06.2010 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2010
  10. UStG 1994 § 11 gültig von 29.12.2007 bis 15.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2007
  11. UStG 1994 § 11 gültig von 24.05.2007 bis 28.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2007
  12. UStG 1994 § 11 gültig von 20.08.2005 bis 23.05.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2005
  13. UStG 1994 § 11 gültig von 28.04.2004 bis 19.08.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 27/2004
  14. UStG 1994 § 11 gültig von 31.12.2003 bis 27.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2003
  15. UStG 1994 § 11 gültig von 21.08.2003 bis 30.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  16. UStG 1994 § 11 gültig von 14.08.2002 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 132/2002
  17. UStG 1994 § 11 gültig von 27.06.2001 bis 13.08.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2001
  18. UStG 1994 § 11 gültig von 01.01.1995 bis 26.06.2001
  1. UStG 1994 § 6 heute
  2. UStG 1994 § 6 gültig von 01.01.2026 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2025
  3. UStG 1994 § 6 gültig von 01.01.2026 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2025
  4. UStG 1994 § 6 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2025
  5. UStG 1994 § 6 gültig von 01.07.2025 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2025
  6. UStG 1994 § 6 gültig von 01.01.2025 bis 30.06.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2024
  7. UStG 1994 § 6 gültig von 01.01.2025 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 113/2024
  8. UStG 1994 § 6 gültig von 01.08.2024 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 113/2024
  9. UStG 1994 § 6 gültig von 22.07.2023 bis 31.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2023
  10. UStG 1994 § 6 gültig von 01.01.2023 bis 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2022
  11. UStG 1994 § 6 gültig von 01.07.2022 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2022
  12. UStG 1994 § 6 gültig von 01.07.2021 bis 30.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 227/2021
  13. UStG 1994 § 6 gültig von 01.07.2021 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2019
  14. UStG 1994 § 6 gültig von 01.07.2021 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 91/2019
  15. UStG 1994 § 6 gültig von 01.01.2021 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 227/2021
  16. UStG 1994 § 6 gültig von 01.01.2020 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2019
  17. UStG 1994 § 6 gültig von 01.01.2019 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2018
  18. UStG 1994 § 6 gültig von 27.07.2017 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 106/2017
  19. UStG 1994 § 6 gültig von 01.01.2017 bis 26.07.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2016
  20. UStG 1994 § 6 gültig von 01.05.2016 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 163/2015
  21. UStG 1994 § 6 gültig von 01.01.2016 bis 30.04.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2015
  22. UStG 1994 § 6 gültig von 15.12.2012 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
  23. UStG 1994 § 6 gültig von 01.04.2012 bis 14.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2012
  24. UStG 1994 § 6 gültig von 01.01.2011 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  25. UStG 1994 § 6 gültig von 20.07.2010 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2010
  26. UStG 1994 § 6 gültig von 16.06.2010 bis 19.07.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2010
  27. UStG 1994 § 6 gültig von 01.01.2010 bis 15.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  28. UStG 1994 § 6 gültig von 11.11.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2008
  29. UStG 1994 § 6 gültig von 24.05.2007 bis 10.11.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2007
  30. UStG 1994 § 6 gültig von 27.06.2006 bis 23.05.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2006
  31. UStG 1994 § 6 gültig von 27.08.2005 bis 26.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2005
  32. UStG 1994 § 6 gültig von 31.12.2004 bis 26.08.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 180/2004
  33. UStG 1994 § 6 gültig von 31.12.2003 bis 30.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2003
  34. UStG 1994 § 6 gültig von 21.08.2003 bis 30.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  35. UStG 1994 § 6 gültig von 11.07.2002 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2002
  36. UStG 1994 § 6 gültig von 19.12.2001 bis 10.07.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2001
  37. UStG 1994 § 6 gültig von 27.06.2001 bis 18.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2001
  38. UStG 1994 § 6 gültig von 01.06.2000 bis 26.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2000
  39. UStG 1994 § 6 gültig von 15.07.1999 bis 31.05.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 106/1999
  40. UStG 1994 § 6 gültig von 13.01.1999 bis 14.07.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/1999
  41. UStG 1994 § 6 gültig von 19.06.1998 bis 12.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 79/1998
  42. UStG 1994 § 6 gültig von 10.01.1998 bis 18.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/1998
  43. UStG 1994 § 6 gültig von 01.11.1997 bis 09.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1997
  44. UStG 1994 § 6 gültig von 31.12.1996 bis 31.10.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 756/1996
  45. UStG 1994 § 6 gültig von 01.05.1996 bis 30.12.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 756/1996
  46. UStG 1994 § 6 gültig von 01.05.1996 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  47. UStG 1994 § 6 gültig von 01.08.1995 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 756/1996
  48. UStG 1994 § 6 gültig von 06.01.1995 bis 31.07.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 21/1995
  49. UStG 1994 § 6 gültig von 01.01.1995 bis 05.01.1995

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Hargassner und die Hofräte Dr. Fuchs, Dr. Pelant, Dr. Mairinger und Mag. Novak als Richter, im Beisein des Schriftführers Dr. Unger, über die Beschwerde der K in W, vertreten durch Mag. Johannes Marenzi, Rechtsanwalt in 1030 Wien, Am Heumarkt 10, gegen den Bescheid des unabhängigen Finanzsenates, Außenstelle Wien, vom 4. Mai 2006, Zl. RV/2033-W/05, betreffend Umsatzsteuer für das Jahr 1999, zu Recht erkannt:

Spruch

Die Beschwerde wird als unbegründet abgewiesen.

Die Beschwerdeführerin hat dem Bund Aufwendungen in der Höhe von 381,90 EUR binnen zwei Wochen bei sonstiger Exekution zu ersetzen.

Begründung

Zur Vorgeschichte des Beschwerdefalles ist auf das hg. Erkenntnis vom heutigen Tag, 2005/13/0033, betreffend einen Berufungsbescheid vom 5. Juli 2004 u.a. über die von der Beschwerdeführerin für die Jahre 2000 und 2001 zu entrichtende Umsatzsteuer, zu verweisen.

Mit im dritten Rechtsgang ergangenem Bescheid vom 28. Oktober 2005 setzte das Finanzamt die von der Beschwerdeführerin für das Jahr 1999 zu entrichtende Umsatzsteuer mit 791,19 EUR fest. In die Bemessungsgrundlage bezog es dabei ein von HK vereinnahmtes Honorar in Höhe von 20.000 S brutto, somit unter "Herausrechnung" der 20 %igen Umsatzsteuer 16.666,67 S, ein.

Die gegen den Bescheid vom 28. Oktober 2005 erhobene Berufung wies die belangte Behörde mit dem nunmehr angefochtenen Bescheid als unbegründet ab.

Über die dagegen erhobene Beschwerde hat der Verwaltungsgerichtshof nach Aktenvorlage und Erstattung einer Gegenschrift seitens der belangte Behörde, zu der die Beschwerdeführerin eine Gegenäußerung erstattete, erwogen:

Schon im Hinblick auf den von der Beschwerdeführerin formulierten Beschwerdepunkt geht es vorliegend allein darum, ob die oben erwähnten 16.666,67 S zu Recht in die Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer 1999 miteinbezogen wurden. (Auch) diesbezüglich verwies die belangte Behörde "zum rechtserheblichen Sachverhalt" (u.a.) auf den eingangs genannten Berufungsbescheid vom 5. Juli 2004. Dort stellte sie im gegebenen Zusammenhang im Wesentlichen fest, dass HK unter Mitarbeit der Beschwerdeführerin, beginnend ab 1997, jährlich ein Jahrbuch ("Mondkalender") erstellt habe. Dafür sei die Beschwerdeführerin von HK "direkt" bar bezahlt worden. Im Streitjahr habe die Beschwerdeführerin dergestalt 20.000 S erhalten, wofür sie eine Rechnung ohne Umsatzsteuerausweis an HK gelegt habe.

In den Verwaltungsakten ist eine Kopie dieser "Rechnung" enthalten. Sie datiert vom 1. April 1999, bezieht sich auf "Anlaufkosten-Recherchen und Datensammlung für den Mondkalender 2000", wofür "eine zweite Akontozahlung" von 20.000 S verrechnet werde, und ist von der Beschwerdeführerin neben dem Vermerk "dankend erhalten" unterfertigt.

Rechtlich führte die belangte Behörde im angefochtenen Bescheid im Ergebnis u.a. aus, dass die Beschwerdeführerin am 22. Mai 1999 einen "Regelbesteuerungsantrag" gestellt (gemeint: eine Erklärung nach § 6 Abs. 3 UStG 1994 abgegeben) habe, weshalb (auch) der strittige Betrag der Umsatzsteuer unterliege. (Auf weitere Überlegungen der belangten Behörde, wonach die Frage der umsatzsteuerrechtlichen Behandlung des von HK vereinnahmten Betrages schon aus verfahrensrechtlichen Gründen keiner anderen Beurteilung zugänglich sein könne, muss, wie sich aus dem Folgenden ergibt, ebenso wie auf die auf diese Überlegungen bezugnehmenden Beschwerdeausführungen nicht näher eingegangen werden.) Rechtlich führte die belangte Behörde im angefochtenen Bescheid im Ergebnis u.a. aus, dass die Beschwerdeführerin am 22. Mai 1999 einen "Regelbesteuerungsantrag" gestellt (gemeint: eine Erklärung nach Paragraph 6, Absatz 3, UStG 1994 abgegeben) habe, weshalb (auch) der strittige Betrag der Umsatzsteuer unterliege. (Auf weitere Überlegungen der belangten Behörde, wonach die Frage der umsatzsteuerrechtlichen Behandlung des von HK vereinnahmten Betrages schon aus verfahrensrechtlichen Gründen keiner anderen Beurteilung zugänglich sein könne, muss, wie sich aus dem Folgenden ergibt, ebenso wie auf die auf diese Überlegungen bezugnehmenden Beschwerdeausführungen nicht näher eingegangen werden.)

In der Beschwerde wird der dargestellten Argumentation der belangten Behörde zunächst entgegengehalten, der strittige Betrag unterliege als "Zuwendung" nicht der Einkommensteuer; es handle sich um ein "Gelegenheitsgeschenk", welches keine Einnahme darstelle und welches daher auch nicht der Umsatzsteuer unterliege.

Für diese Auffassung bietet die Beschwerde indes keine Begründung. Sie wendet sich insbesondere nicht gegen die durch Verweis auf den Berufungsbescheid vom 5. Juli 2004 übernommenen, oben wiedergegebenen Feststellungen und geht am Inhalt der dargestellten "Rechnung" (Zahlungsbestätigung) vom 1. April 1999 vorbei. Weshalb es sich bei dem für die Mitarbeit am "Mondkalender" vereinnahmten Betrag um ein "Gelegenheitsgeschenk" gehandelt haben soll, bleibt daher unerfindlich.

Auch der weitere Beschwerdeeinwand, die "Zahlungsbestätigung" vom 1. April 1999 erfülle nicht die in § 11 Abs. 1 UStG 1994 taxativ aufgezählten Kriterien einer Rechnung, geht schon von vornherein ins Leere. Eine den Anforderungen des § 11 Abs. 1 UStG 1994 entsprechende Rechnung ist zwar für den Vorsteuerabzug des Leistungsempfängers erforderlich, die Umsatzsteuerpflicht für erbrachte Leistungen, um die es im vorliegenden Fall aber allein geht, setzt keine solche Rechnung voraus. Auch der weitere Beschwerdeeinwand, die "Zahlungsbestätigung" vom 1. April 1999 erfülle nicht die in Paragraph 11, Absatz eins, UStG 1994 taxativ aufgezählten Kriterien einer Rechnung, geht schon von vornherein ins Leere. Eine den Anforderungen des Paragraph 11, Absatz eins, UStG 1994 entsprechende Rechnung ist zwar für den Vorsteuerabzug des Leistungsempfängers erforderlich, die Umsatzsteuerpflicht für erbrachte Leistungen, um die es im vorliegenden Fall aber allein geht, setzt keine solche Rechnung voraus.

Nach dem Gesagten vermag die Beschwerde damit keine Rechtswidrigkeit des angefochtenen Bescheides aufzuzeigen. Sie war daher gemäß § 42 Abs. 1 VwGG als unbegründet abzuweisen. Nach dem Gesagten vermag die Beschwerde damit keine Rechtswidrigkeit des angefochtenen Bescheides aufzuzeigen. Sie war daher gemäß Paragraph 42, Absatz eins, VwGG als unbegründet abzuweisen.

Der Spruch über den Aufwandersatz gründet sich auf die §§ 47 ff VwGG iVm der Verordnung BGBl. II Nr. 333/2003. Wien, am 3. September 2008 Der Spruch über den Aufwandersatz gründet sich auf die Paragraphen 47, ff VwGG in Verbindung mit der Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 333 aus 2003,. Wien, am 3. September 2008

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2008:2006130173.X00

Im RIS seit

08.10.2008

Zuletzt aktualisiert am

03.02.2009
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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