RS Vwgh 1989/10/18 89/09/0023

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Veröffentlicht am 18.10.1989
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Index

40/01 Verwaltungsverfahren
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz
64/03 Landeslehrer

Norm

AVG §45 Abs2;
AVG §46;
AVG §52;
AVG §56;
BDG 1979 §126 Abs2 impl;
BDG 1979 §91 impl;
LDG 1984 §69;
LDG 1984 §74;
LDG 1984 §95 Abs2;
VStG §3 impl;

Rechtssatz

Ob zum Zeitpunkt der Begehung der Dienstpflichtverletzung nach dem LDG von einer mangelnden Zurechnungsfähigkeit auszugehen ist, ist eine Rechtsfrage, die - wenn objektive Anhaltspunkte für das Vorliegen eines derartigen Zustandes vorliegen (Hinweis E 20.11.1986, 86/02/0110; E 13.2.1987, 86/18/0254) - von den Disziplinarbehörden mit Hilfe eines ärztlichen Sachverständigen zu lösen ist, wobei in der Regel die Beiziehung eines Sachverständigen aus dem Fachgebiet der Psychiatrie erforderlich sein wird (Hinweis E 23.11.1972, 1317/72; E 26.11.1984, 83/10/0271, VwSlg 11595 A/1984).

Schlagworte

Beweismittel Sachverständigenbeweis Medizinischer Sachverständiger Beweiswürdigung Sachverhalt angenommener geklärter Sachverhaltsermittlung Sachverständiger Arzt

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1989:1989090023.X09

Im RIS seit

18.10.1989
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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