RS Vwgh Erkenntnis 1993/4/21 93/01/0167

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 21.04.1993
beobachten
merken

Rechtssatz

Hat ein Asylwerber in seinem Asylantrag nicht konkret behauptet oder glaubhaft gemacht, daß es ihm unmöglich gewesen sei, nach außen hin (der Asylwerber befand sich in Schubhaft und erhielt einen in deutscher Sprache abgefaßten Bescheid) - etwa mit einem Flüchtlingshelfer oder einen anderen hiefür geeigneten Person - Kontakt aufzunehmen, um zu erfahren, worum es sich bei dem amtlich zugestellten Schriftstück handelt und was dagegen unternommen werden könne, so ist seinem Wiedereinsetzungsantrag nicht stattzugeben (Hinweis B 17.2.1993, 92/01/1111, 1112).

Im RIS seit

20.11.2000
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten