RS Vfgh 1989/2/28 V137/87

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Veröffentlicht am 28.02.1989
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Norm

B-VG Art139 Abs1 / Individualantrag
Verordnung des BMF vom 19.03.1986, BGBl 188/1986
Kapitalversicherungs-FörderungsG §4
  1. B-VG Art. 139 heute
  2. B-VG Art. 139 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  5. B-VG Art. 139 gültig von 30.11.1996 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 659/1996
  6. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.1991 bis 29.11.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  7. B-VG Art. 139 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  8. B-VG Art. 139 gültig von 21.07.1962 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962
  9. B-VG Art. 139 gültig von 19.12.1945 bis 20.07.1962 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  10. B-VG Art. 139 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Leitsatz

Individualantrag auf Aufhebung der Verordnung des Bundesministers für Finanzen BGBl. 188/1986 betreffend Änderung der Wertpapierverzinsung; fehlende Legitimation; Rechtssphäre des antragstellenden Versicherungsnehmers nicht betroffen

Rechtssatz

Die Absätze 3 und 4 des §4 Kapitalversicherungs-FörderungsG in der ursprünglichen Fassung BGBl. 163/1982 normierten die Verpflichtung der Versicherungsunternehmen, zur Bedeckung der Rückstellungen für Versicherungsverträge nach dem Kapitalversicherungs-FörderungsG, Wertpapiere mit bestimmter Verzinsung zu zeichnen. Mit der nunmehr bekämpften Verordnung wurde der Zinssatz für diese Wertpapiere neu festgesetzt. Normadressat des §4 Kapitalversicherungs-FörderungsG und somit auch der bekämpften Verordnung waren ausschließlich die Versicherungsunternehmen, nicht jedoch die Versicherungsnehmer, welche durch die Änderung der Wertpapierverzinsung allenfalls in ihren wirtschaftlichen Interessen betroffen wurden (vgl. zB VfSlg. 9221/1981, 10502/1985; VfGH vom 28.11.1987, V37/87 ua).Die Absätze 3 und 4 des §4 Kapitalversicherungs-FörderungsG in der ursprünglichen Fassung Bundesgesetzblatt 163 aus 1982, normierten die Verpflichtung der Versicherungsunternehmen, zur Bedeckung der Rückstellungen für Versicherungsverträge nach dem Kapitalversicherungs-FörderungsG, Wertpapiere mit bestimmter Verzinsung zu zeichnen. Mit der nunmehr bekämpften Verordnung wurde der Zinssatz für diese Wertpapiere neu festgesetzt. Normadressat des §4 Kapitalversicherungs-FörderungsG und somit auch der bekämpften Verordnung waren ausschließlich die Versicherungsunternehmen, nicht jedoch die Versicherungsnehmer, welche durch die Änderung der Wertpapierverzinsung allenfalls in ihren wirtschaftlichen Interessen betroffen wurden vergleiche zB VfSlg. 9221/1981, 10502/1985; VfGH vom 28.11.1987, V37/87 ua).

Entscheidungstexte

  • V 137/87
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 28.02.1989 V 137/87

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:1989:V137.1987

Dokumentnummer

JFR_10109772_87V00137_01
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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