RS Vwgh Erkenntnis 1995/4/20 91/13/0088

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 20.04.1995
beobachten
merken

Rechtssatz

Der Umstand, daß der Abgabepflichtige in mehrfachen Besprechungen vor der Berufungsbehörde immer wieder den Standpunkt vertreten hat, daß die Einnahmen lückenlos erfaßt worden seien und die Schätzungsberechtigung nicht gegeben sei, kann und darf die Berufungsbehörde nicht daran hindern, dem Abgabepflichtigen für den Fall, daß der Berufungssenat die Schätzungsberechtigung doch für gegeben erachtet, eine allenfalls von der Schätzungsmethode des Prüfers abweichende Schätzungsmethode bekanntzugeben. Sollte sich diese Abweichung erst anläßlich der Beratung des Berufungssenates ergeben, so müßte allenfalls die mündliche Berufungsverhandlung zur Wahrung des Parteiengehörs vertagt werden.

Im RIS seit

03.04.2001
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten