RS Vwgh Erkenntnis 1995/4/26 95/03/0055

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Veröffentlicht am 26.04.1995
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Rechtssatz

Die Neigung des Bf zu übermäßigen Alkoholgenuß, zu Raufereien, Tätlichkeiten und auch zur Tierquälerei (hier: ua Verurteilungen wegen des Vergehens der Körperverletzung, des Widerstandes gegen die Staatsgewalt sowie eine Verurteilung wegen Tierquälerei), zeigt ein Persönlichkeitsbild, nach dem ihm die nach § 38 Abs 1 lit a OÖ JagdG 1974 geforderte Verläßlichkeit, insbesondere im Umgang mit Jagdwaffen, nicht zugebilligt werden kann. Es ist in diesem Zusammenhang nicht ausschlaggebend, daß der Bf bisher die Jagd stets zuverlässig und nach den weidmännischen Bestimmungen ausgeübt hat (hier:

daß dem Bf seit über einem Jahr keine Straftat mehr zur Last liegt, ist ohne Relevanz).

Schlagworte

Jagdkarte Entzug

Im RIS seit

03.05.2001
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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