RS Vfgh 1998/2/23 V13/97, V14/97

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.02.1998
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Index

L1 Gemeinderecht
L1000 Gemeindeordnung

Norm

B-VG Art139 Abs1 / Individualantrag
Verordnung der Krnt Landesregierung vom 18.04.95, LGBl Nr 40/1995
Krnt GemeindevertragsbedienstetenG §20
Krnt Allgemeine GemeindeO 1993 §8b
  1. B-VG Art. 139 heute
  2. B-VG Art. 139 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  5. B-VG Art. 139 gültig von 30.11.1996 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 659/1996
  6. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.1991 bis 29.11.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  7. B-VG Art. 139 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  8. B-VG Art. 139 gültig von 21.07.1962 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962
  9. B-VG Art. 139 gültig von 19.12.1945 bis 20.07.1962 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  10. B-VG Art. 139 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Leitsatz

Zurückweisung eines Individualantrags zweier Vertragsbediensteter einer Gemeinde auf Aufhebung einer Verordnung über eine Gemeindetrennung; kein unmittelbarer Eingriff in die Rechtssphäre der infolge der Gemeindetrennung versetzten Bediensteten

Rechtssatz

Zurückweisung des Individualantrags auf Aufhebung der Verordnung der Krnt Landesregierung vom 18.04.95, LGBl Nr 40/1995, über die Trennung der Gemeinde Wolfsberg.Zurückweisung des Individualantrags auf Aufhebung der Verordnung der Krnt Landesregierung vom 18.04.95, Landesgesetzblatt Nr 40 aus 1995,, über die Trennung der Gemeinde Wolfsberg.

Grundvoraussetzung der Antragslegitimation ist der Umstand, daß die angefochtenen Bestimmungen unmittelbar in die Rechtssphäre der Antragsteller eingreifen müssen. Die Versetzung der antragstellenden Vertragsbediensteten der Gemeinde Wolfsberg erfolgte jedoch nicht aufgrund der angefochtenen Verordnungsbestimmungen, sondern die normative Grundlage dieser dienstrechtlichen Maßnahme bildete der §20 Krnt GemeindevertragsbedienstetenG, LGBl Nr 95/1992. Daher sind die von den Antragstellern angeführten Rechtswirkungen nicht unmittelbar aufgrund der in Rede stehenden Verordnungen eingetreten.Grundvoraussetzung der Antragslegitimation ist der Umstand, daß die angefochtenen Bestimmungen unmittelbar in die Rechtssphäre der Antragsteller eingreifen müssen. Die Versetzung der antragstellenden Vertragsbediensteten der Gemeinde Wolfsberg erfolgte jedoch nicht aufgrund der angefochtenen Verordnungsbestimmungen, sondern die normative Grundlage dieser dienstrechtlichen Maßnahme bildete der §20 Krnt GemeindevertragsbedienstetenG, Landesgesetzblatt Nr 95 aus 1992,. Daher sind die von den Antragstellern angeführten Rechtswirkungen nicht unmittelbar aufgrund der in Rede stehenden Verordnungen eingetreten.

Entscheidungstexte

  • V 13,14/97
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 23.02.1998 V 13,14/97

Schlagworte

Dienstrecht, Versetzung, Gemeinderecht, Gemeindetrennung, VfGH / Individualantrag

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:1998:V13.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.08.2010
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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