RS Vwgh 1998/9/30 98/02/0080

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 30.09.1998
beobachten
merken

Index

L67005 Ausländergrunderwerb Grundverkehr Salzburg
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

GVG Slbg 1993 §1 Abs1;
GVG Slbg 1993 §3 Abs1;
GVG Slbg 1993 §36 Abs1;
GVG Slbg 1993 §43 Abs1 Z1;
GVG Slbg 1993 §7;
VStG §44a Z1;

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 98/02/0081 98/02/0082 98/02/0083

Rechtssatz

Da der Erwerb von Rechten an Grundstücken im Land Salzburg nicht schlechthin der Genehmigung der Grundverkehrsbehörde bedarf, muß im Spruch des Straferkenntnisses betreffend eine Übertretung des § 36 Abs 1 iVm § 43 Abs 1 Slbg GVG 1993 die rechtlich relevante Eigenschaft des jeweiligen Grundstückes bzw ob der beschuldigte Ausländer iSd § 5 Salzburger GVG 1993 mit Inländern gleichzubehandeln ist als iSd § 44a Z 1 VStG wesentliches Element der dem Besch zur Last gelegten Tat enthalten sein, weil Ausländer für den Fall, daß es sich nicht um ein landwirtschaftliches und forstwirtschaftliches Grundstück handelt, von der Einholung einer grundverkehrsbehördlichen Bewilligung gem § 5 Slbg GVG 1993 (im Rahmen des Rechts der EU oder des EWR-Abk) befreit sind.

Schlagworte

"Die als erwiesen angenommene Tat" Begriff Tatbild Beschreibung (siehe auch Umfang der Konkretisierung)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1998:1998020080.X01

Im RIS seit

03.04.2001
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten