RS Vfgh 1998/9/29 WII-3/97

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Veröffentlicht am 29.09.1998
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Index

10 Verfassungsrecht
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz in der Fassung von 1929 (B-VG)

Norm

B-VG Art141 Abs1 litc
Krnt Allgemeine GemeindeO 1993 §100
VfGG §71 Abs1
  1. B-VG Art. 141 heute
  2. B-VG Art. 141 gültig ab 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 41/2016
  3. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2013
  4. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. B-VG Art. 141 gültig von 01.04.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 12/2012
  6. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.2004 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  7. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 1013/1994
  8. B-VG Art. 141 gültig von 01.07.1989 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  9. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.1989 bis 30.06.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  10. B-VG Art. 141 gültig von 01.10.1975 bis 31.12.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 409/1975
  11. B-VG Art. 141 gültig von 07.02.1958 bis 30.09.1975 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 12/1958
  12. B-VG Art. 141 gültig von 19.12.1945 bis 06.02.1958 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  13. B-VG Art. 141 gültig von 05.04.1931 bis 30.06.1934 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 103/1931
  14. B-VG Art. 141 gültig von 03.01.1930 bis 04.04.1931
  1. VfGG § 71 heute
  2. VfGG § 71 gültig ab 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 41/2016
  3. VfGG § 71 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VfGG § 71 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VfGG § 71 gültig von 01.10.2002 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2002
  6. VfGG § 71 gültig von 08.02.1958 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 18/1958

Leitsatz

Zurückweisung des Antrags eines Gemeinderates auf Erklärung des Mandatsverlustes eines Ersatzmitgliedes des Gemeinderates als unzulässig aufgrund Aufhebung des zugrundeliegenden Gemeinderatsbeschlusses durch die Aufsichtsbehörde aus formalen Gründen

Rechtssatz

Seit der formellen Rechtskraft des den Gemeinderatsbeschluß vom 09.04.97 (Antrag an den Verfassungsgerichtshof auf Verlustigerklärung des Mandats eines Ersatzmitglieds des Gemeinderates) aufhebenden Bescheides der Kärntner Landesregierung vom 12.11.97 ist die Legitimation des Gemeinderates der Gemeinde T zur gegenständlichen Antragstellung gemäß Art141 Abs1 litc erster Fall B-VG iVm §71 Abs1 Satz 1 VfGG nicht mehr gegeben (vgl VfSlg 12447/1990), weshalb der vom Bürgermeister namens des Gemeinderates eingebrachte Antrag als unzulässig zurückzuweisen war.Seit der formellen Rechtskraft des den Gemeinderatsbeschluß vom 09.04.97 (Antrag an den Verfassungsgerichtshof auf Verlustigerklärung des Mandats eines Ersatzmitglieds des Gemeinderates) aufhebenden Bescheides der Kärntner Landesregierung vom 12.11.97 ist die Legitimation des Gemeinderates der Gemeinde T zur gegenständlichen Antragstellung gemäß Art141 Abs1 litc erster Fall B-VG in Verbindung mit §71 Abs1 Satz 1 VfGG nicht mehr gegeben vergleiche VfSlg 12447/1990), weshalb der vom Bürgermeister namens des Gemeinderates eingebrachte Antrag als unzulässig zurückzuweisen war.

Entscheidungstexte

  • W II-3/97
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 29.09.1998 W II-3/97

Schlagworte

Gemeinderecht, Aufsichtsrecht, Aufhebung von amtswegen, VfGH / Mandatsverlust, VfGH / Legitimation

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:1998:WII3.1997

Dokumentnummer

JFR_10019071_97W0II03_01
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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