RS Vfgh 1998/12/1 G471/97 - G472/97, G476/97, G247/98, G252/98

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 01.12.1998
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Index

90 Straßenverkehrsrecht, Kraftfahrrecht
90/02 Kraftfahrgesetz 1967, Führerscheingesetz

Norm

B-VG Art140 Abs1 / Individualantrag
FührerscheinG §7
FührerscheinG §26
FührerscheinG §37
FührerscheinG §39
  1. B-VG Art. 140 heute
  2. B-VG Art. 140 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  5. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  6. B-VG Art. 140 gültig von 06.06.1992 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 276/1992
  7. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.1991 bis 05.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  8. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1988 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  9. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1976 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  10. B-VG Art. 140 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 140 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Leitsatz

Zurückweisung des Individualantrags auf Aufhebung von Bestimmungen des FührerscheinG betreffend Entziehung der Lenkberechtigung mangels tatsächlicher Wirksamkeit der angefochtenen Bestimmungen bzw infolge Zumutbarkeit des Verwaltungsrechtsweges

Rechtssatz

Der Verfassungsgerichtshof geht davon aus, daß dem Antragsteller bislang die Lenkberechtigung nicht entzogen wurde. Die angefochtenen Gesetzesbestimmungen sind daher für den Antragsteller tatsächlich nicht wirksam geworden.

Aber auch dann, wenn aufgrund eines Strafbescheides erster Instanz ein Verfahren über die Entziehung der Lenkberechtigung gegen den Antragsteller eingeleitet worden wäre, wäre der Antrag zurückzuweisen.

In einem allfälligen Verfahren über die Entziehung der Lenkberechtigung muß es dem Beschuldigten durchaus zugemutet werden, den administrativen Instanzenzug auszuschöpfen und sodann beim Verfassungsgerichtshof Beschwerde zu erheben und darin seine Bedenken gegen die generelle Norm vorzubringen.

(Ebenso: G472/97, G476/97, beide B v 01.12.98, G247/98, G252/98, beide B v 23.02.99, uvm).

Entscheidungstexte

  • G 471/97
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 01.12.1998 G 471/97
  • G 472/97
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 01.12.1998 G 472/97
  • G 476/97
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 01.12.1998 G 476/97
  • G 247/98
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 23.02.1999 G 247/98
  • G 252/98
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 23.02.1999 G 252/98

Schlagworte

VfGH / Individualantrag, Kraftfahrrecht, Lenkerberechtigung, Führerschein, seit FührerscheinG BGBl I 120/1997 siehe auch Lenkberechtigung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:1998:G471.1997

Dokumentnummer

JFR_10018799_97G00471_01
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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