RS Vfgh 2000/9/30 WII-1/99

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Veröffentlicht am 30.09.2000
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Index

L0 Verfassungs- und Organisationsrecht
L0350 Gemeindewahl

Norm

B-VG Art141 Abs1 litc
Krnt Allgemeine GemeindeO 1998 §30 Abs2
Krnt Allgemeine GemeindeO 1998 §31
Krnt Gemeinderats- und BürgermeisterwahlO §16 Abs1 litb
Krnt Gemeinderats- und BürgermeisterwahlO §38 Abs1
VfGG §71 Abs1
  1. B-VG Art. 141 heute
  2. B-VG Art. 141 gültig ab 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 41/2016
  3. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2013
  4. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. B-VG Art. 141 gültig von 01.04.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 12/2012
  6. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.2004 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  7. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 1013/1994
  8. B-VG Art. 141 gültig von 01.07.1989 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  9. B-VG Art. 141 gültig von 01.01.1989 bis 30.06.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  10. B-VG Art. 141 gültig von 01.10.1975 bis 31.12.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 409/1975
  11. B-VG Art. 141 gültig von 07.02.1958 bis 30.09.1975 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 12/1958
  12. B-VG Art. 141 gültig von 19.12.1945 bis 06.02.1958 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  13. B-VG Art. 141 gültig von 05.04.1931 bis 30.06.1934 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 103/1931
  14. B-VG Art. 141 gültig von 03.01.1930 bis 04.04.1931
  1. VfGG § 71 heute
  2. VfGG § 71 gültig ab 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 41/2016
  3. VfGG § 71 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VfGG § 71 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VfGG § 71 gültig von 01.10.2002 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2002
  6. VfGG § 71 gültig von 08.02.1958 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 18/1958

Leitsatz

Verlustigerklärung des Mandats eines Ersatzmitglieds des Gemeinderates aufgrund Verlegung des Hauptwohnsitzes in eine andere Gemeinde

Rechtssatz

Der Antrag des Gemeinderates der Gemeinde Eberndorf ist zweifelsfrei darauf gerichtet, dass der Verfassungsgerichtshof den als Ersatzmitglied für den Gemeinderat auf der Liste der Freiheitlichen Partei Österreichs befindlichen Dr. K dieses Mandates für verlustig erklärt. Das "Mandat als Gemeinderatsmitglied" als solches hatte nämlich im Hinblick auf §30 Abs2 Krnt Allgemeine GemeindeO 1998 schon - ex-lege - mit der (ausdrücklich darauf bezogenen) schriftlichen Verzichtserklärung des Genannten vom 05.07.99 geendet.

Dr. K hat mit der Verlegung seines Hauptwohnsitzes von der Gemeinde Eberndorf nach Wien den in §38 Abs1 iVm §16 Abs1, letzter Tatbestand, Krnt Gemeinderats- und BürgermeisterwahlO (iZm §31 Abs1 litb Krnt Allgemeine GemeindeO 1998) vorgesehenen Grund für den Verlust seines Mandates als Ersatzmitglied (s VfSlg 1476/1932, 2514/1953) des Gemeinderates der Gemeinde Eberndorf gesetzt.Dr. K hat mit der Verlegung seines Hauptwohnsitzes von der Gemeinde Eberndorf nach Wien den in §38 Abs1 in Verbindung mit §16 Abs1, letzter Tatbestand, Krnt Gemeinderats- und BürgermeisterwahlO (iZm §31 Abs1 litb Krnt Allgemeine GemeindeO 1998) vorgesehenen Grund für den Verlust seines Mandates als Ersatzmitglied (s VfSlg 1476/1932, 2514/1953) des Gemeinderates der Gemeinde Eberndorf gesetzt.

Entscheidungstexte

  • W II-1/99
    Entscheidungstext VfGH Erkenntnis 30.09.2000 W II-1/99

Schlagworte

Auslegung eines Antrages, Gemeinderecht, Gemeinderat, Wahlen, VfGH / Mandatsverlust, Wohnsitz

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2000:WII1.1999

Dokumentnummer

JFR_09999070_99W0II01_01
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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