RS Vfgh 2002/3/1 B195/02

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Veröffentlicht am 01.03.2002
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Index

10 Verfassungsrecht
10/07 Verfassungsgerichtshof, Verwaltungsgerichtshof

Norm

VfGG §85 Abs2 / Allg
VfGG §85 Abs2 / Rechtsanwälte
  1. VfGG § 85 heute
  2. VfGG § 85 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VfGG § 85 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2013
  4. VfGG § 85 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VfGG § 85 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VfGG § 85 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  7. VfGG § 85 gültig von 01.08.1981 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 353/1981
  1. VfGG § 85 heute
  2. VfGG § 85 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VfGG § 85 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2013
  4. VfGG § 85 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VfGG § 85 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VfGG § 85 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  7. VfGG § 85 gültig von 01.08.1981 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 353/1981

Rechtssatz

Keine Folge

Bestellung von insgesamt drei Rechtsanwälten als Verfahrenshilfeverteidiger durch Ausschuß der Rechtsanwaltskammer Wien; Drohen unverhältnismäßiger Nachteile für den beschwerdeführenden Wahlverteidiger hinsichtlich Honorarforderungen gemäß §16 Abs4 RAO, Informations- und Koordinationspflichten bei Tätigkeitsabstimmung mit beiden anderen Kollegen, Verzögerungseffekte durch Einarbeitungszeit.

Es wird beantragt, den angefochtenen Bescheid zur Gänze aufzuheben. Die Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung beantragt der Beschwerdeführer hingegen ausdrücklich nur, "insoweit, als neben dem Beschwerdeführer noch zwei andere Anwälte zu Verfahrenshilfeverteidigern bestellt wurden".

Selbst im Fall der Stattgabe der Beschwerde träten nicht jene Wirkungen ein, die der Beschwerdeführer mit der Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung begehrt: der Beschwerdeführer wäre auch in diesem Fall nicht alleiniger Verfahrenshilfeverteidiger. Bei Stattgebung des Antrages auf Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung (in dem vom Beschwerdeführer ausdrücklich beantragten Ausmaß) würde daher ein Zustand eintreten, der weder bei Abweisung der Beschwerde, noch im Fall des Beschwerdeerfolgs gegeben wäre. Die Stattgabe dieses Antrages hätte keine bloße Hemmung des Vollzugs (und damit die Sicherung der bloß kassatorisch wirkenden Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes), sondern eine Bescheidwirkung mit gleichsam abgeänderten Bescheidinhalt zur Folge.

Schlagworte

VfGH / Wirkung aufschiebende

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2002:B195.2002

Dokumentnummer

JFR_09979699_02B00195_01
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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