RS Vfgh 2002/3/25 B457/02

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Veröffentlicht am 25.03.2002
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Index

10 Verfassungsrecht
10/07 Verfassungsgerichtshof, Verwaltungsgerichtshof

Norm

VfGG §85 Abs2 / Begründung des Antrages
VfGG §85 Abs2 / Vergabewesen
  1. VfGG § 85 heute
  2. VfGG § 85 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VfGG § 85 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2013
  4. VfGG § 85 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VfGG § 85 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VfGG § 85 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  7. VfGG § 85 gültig von 01.08.1981 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 353/1981
  1. VfGG § 85 heute
  2. VfGG § 85 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VfGG § 85 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2013
  4. VfGG § 85 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VfGG § 85 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VfGG § 85 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  7. VfGG § 85 gültig von 01.08.1981 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 353/1981

Rechtssatz

Keine Folge - Interessenabwägung

Nichtigerklärung der Ausschreibung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) betreffend die Vergabe sicherheitstechnischer Beratungsdienste im "Sprengel 32" (Krems Stadt, Krems Land und Melk).

Im vorliegenden Fall kann dahingestellt bleiben, ob die antragstellende Gesellschaft ihrer Pflicht zur konkretisierenden Darlegung überwiegender Nachteile überhaupt ausreichend nachgekommen ist. Denn die dargelegten Nachteile können keineswegs schon schlechthin als übermäßig und entgegenstehenden Interessen überwiegend gewertet werden: Zwar ist zuzugestehen, daß mit der Nichtigerklärung der Zuschlagsentscheidung bzw der Nichtigerklärung der Ausschreibung für den Beschwerdeführer Nachteile verbunden sind. In Anbetracht der ihm offenstehenden Möglichkeit, sich an einem neuen Vergabeverfahren wieder zu beteiligen und auch daraus (erneut) als Bestbieter hervorzugehen, können diese im Hinblick auf das öffentliche Interesse an einer zügigen Durchführung des Vergabeverfahrens, einschließlich einer alsbaldigen Neudurchführung und einer rechtmäßigen Evaluierung eines Bestbieters nicht schon per se als unverhältnismäßig bzw auch nur überwiegend gewertet werden.

Schlagworte

VfGH / Wirkung aufschiebende

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2002:B457.2002

Dokumentnummer

JFR_09979675_02B00457_01
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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