RS Vwgh 2002/5/23 2001/07/0127

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.05.2002
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
55 Wirtschaftslenkung
60/04 Arbeitsrecht allgemein
62 Arbeitsmarktverwaltung
83 Naturschutz Umweltschutz

Norm

AuslBG §14 Abs1 lite idF 1994/314;
AWG 1990 §7e Abs3 idF 1996/434;
PrRG 1957 §3a idF 1971/488;
VwRallg;

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 2001/07/0128 2001/07/0129 2001/07/0130 2001/07/0131

Rechtssatz

Hätte der Gesetzgeber ein gemeinsames Antragsrecht der Interessenvertretungen in § 7e Abs. 3 AWG 1990 idF 1996/434 festlegen wollen, hätte er eine eindeutige Formulierung, wie er sie zB. in § 3a des PrRG 1957 idF 1971/488 (wo ausdrücklich eine "übereinstimmende" Mitteilung der Interessensvertretungen vorgesehen war) oder in § 14 Abs. 1 lit. e des AuslBG idF der Novelle BGBl. Nr. 314/1994 (wo ausdrücklich ein "gemeinsamer Antrag" der Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft oder der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern Österreichs einerseits und des Österreichischen Gewerkschaftsbundes andererseits vorgesehen ist) geschaffen hat, auch im AWG 1990 vorsehen können.

Schlagworte

Anzuwendendes Recht Maßgebende Rechtslage VwRallg2 Auslegung Diverses VwRallg3/5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2002:2001070127.X03

Im RIS seit

22.07.2002
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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