RS Vfgh 2026/6/16 G195/2025

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Veröffentlicht am 16.06.2026
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Index

10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit

Norm

B-VG Art140 Abs1 Z1 litc
NotwegeG §13 Abs1, §25 Abs1
VfGG §7 Abs2
  1. B-VG Art. 140 heute
  2. B-VG Art. 140 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  5. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  6. B-VG Art. 140 gültig von 06.06.1992 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 276/1992
  7. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.1991 bis 05.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  8. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1988 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  9. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1976 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  10. B-VG Art. 140 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 140 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VfGG § 7 heute
  2. VfGG § 7 gültig ab 22.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2020
  3. VfGG § 7 gültig von 01.01.2015 bis 21.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  4. VfGG § 7 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2014
  5. VfGG § 7 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VfGG § 7 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  7. VfGG § 7 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. VfGG § 7 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2002
  9. VfGG § 7 gültig von 01.01.1991 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 329/1990
  10. VfGG § 7 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 311/1976

Leitsatz

Zurückweisung eines Individualantrags auf Aufhebung von Bestimmungen des NotwegeG betreffend den Kostenersatz wegen der Möglichkeit der Anregung eines Gesetzesprüfungsverfahrens im anhängigen Gerichtsverfahren bzw der Stellung eines Parteiantrags

Rechtssatz

Unzulässigkeit des Antrags auf Aufhebung des §25 Abs1 sowie des §13 Abs1 zweiter Satz NotwegeG idF BGBl I 112/2003.Unzulässigkeit des Antrags auf Aufhebung des §25 Abs1 sowie des §13 Abs1 zweiter Satz NotwegeG in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, 112 aus 2003,.

Durch seinen Antrag auf Einräumung eines Notweges hat der Antragsteller ein (außerstreitiges) Verfahren nach §9 NotwegeG in Gang gesetzt. Damit gibt es ein – wenn auch nach dem Vorbringen des Antragstellers derzeit ruhendes – gerichtliches Verfahren, das dem Antragsteller die Gelegenheit bietet, bei den Zivilgerichten die Stellung eines Antrages auf Normenkontrolle beim VfGH gemäß Art89 Abs2 B?VG anzuregen.

Zudem kann der Antragsteller bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen seine Bedenken gegen §25 NotwegeG im Wege eines Antrages nach Art140 Abs1 Z1 litd B?VG an den VfGH herantragen. Besonders außergewöhnliche Umstände, die diesen Weg der Rechtsverfolgung nicht zumutbar machen würden, liegen nicht vor. Insbesondere ist es dem Antragsteller zumutbar, das Notwegeverfahren vor dem Hintergrund der geltenden Kostenersatzregelung fortzuführen, um seine Bedenken beim VfGH geltend zu machen.

Entscheidungstexte

  • G195/2025
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 16.06.2026 G195/2025

Schlagworte

VfGH / Individualantrag, VfGH / Legitimation, VfGH / Weg zumutbarer, Kostentragung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2026:G195.2025

Zuletzt aktualisiert am

17.09.2026
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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