RS Vfgh 2006/2/28 G117/05

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Veröffentlicht am 28.02.2006
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Index

63 Allgemeines Dienst- und Besoldungsrecht
63/07 Personalvertretung

Norm

B-VG Art140 Abs1 / Individualantrag
Bundes-PersonalvertretungsG §13 Abs1 Z1 lita
  1. B-VG Art. 140 heute
  2. B-VG Art. 140 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  5. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  6. B-VG Art. 140 gültig von 06.06.1992 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 276/1992
  7. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.1991 bis 05.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  8. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1988 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  9. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1976 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  10. B-VG Art. 140 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 140 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Leitsatz

Zurückweisung des Individualantrags auf Aufhebung einer Wortfolge im Bundes-Personalvertretungsgesetz betreffend die Einrichtung eines Zentralausschusses für die Sicherheitsakademie mangels unmittelbarer Betroffenheit des Antragstellers in seinem passiven Wahlrecht durch die lediglich die Organisation der Personalvertretung und nicht das derzeitige Mandat des Antragstellers betreffende Regelung

Rechtssatz

Zurückweisung des Individualantrags auf Aufhebung der Wortfolge "der Sicherheitsakademie einschließlich der ihr nachgeordneten Bildungszentren," in §13 Abs1 Z1 lita des Bundes-PersonalvertretungsG, BGBl 133/1967 idF BGBl I 80/2005, mangels Legitimation.Zurückweisung des Individualantrags auf Aufhebung der Wortfolge "der Sicherheitsakademie einschließlich der ihr nachgeordneten Bildungszentren," in §13 Abs1 Z1 lita des Bundes-PersonalvertretungsG, Bundesgesetzblatt 133 aus 1967, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, 80 aus 2005,, mangels Legitimation.

Die angefochtene Bestimmung hat allein die Organisation (die Einrichtung der Organe) der Personalvertretung im Bundesministerium für Inneres zum Gegenstand. Dagegen trifft sie keine Regelung über ein "derzeitiges Mandat" des Antragstellers im (auf Grund der Personalvertretungswahl am 01. und 02.12.04 nach den damals geltenden Bestimmungen des Bundes-PersonalvertretungsG bestellten) Dienststellenausschuss für die Bediensteten der Sicherheitsverwaltung beim Bundesministerium für Inneres (zu diesem Dienststellenausschuss s vielmehr §42a Abs2 Z5 und §42b Abs1 Bundes-PersonalvertretungsG). Mithin trifft auch die Behauptung des Antragstellers nicht zu, er sei von der angefochtenen Bestimmung "in [s]einem passiven Wahlrecht unmittelbar betroffen".

Entscheidungstexte

  • G 117/05
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 28.02.2006 G 117/05

Schlagworte

VfGH / Individualantrag, Polizei, Personalvertretung, Wahlrecht passives

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2006:G117.2005

Dokumentnummer

JFR_09939772_05G00117_01
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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