TE Vwgh Beschluss 2012/3/20 2009/11/0123

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Veröffentlicht am 20.03.2012
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof;
90/02 Kraftfahrgesetz;

Norm

KFG 1967 §43;
KFG 1967 §44 Abs2 liti;
KFG 1967 §48a Abs7;
VwGG §34 Abs1;
  1. KFG 1967 § 43 heute
  2. KFG 1967 § 43 gültig ab 24.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 17/2026
  3. KFG 1967 § 43 gültig von 01.05.2023 bis 23.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2023
  4. KFG 1967 § 43 gültig von 19.08.2009 bis 30.04.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2009
  5. KFG 1967 § 43 gültig von 01.08.2007 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2007
  6. KFG 1967 § 43 gültig von 28.10.2005 bis 31.07.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2005
  7. KFG 1967 § 43 gültig von 02.11.2002 bis 27.10.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2002
  8. KFG 1967 § 43 gültig von 01.03.1998 bis 01.11.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/1997
  9. KFG 1967 § 43 gültig von 01.05.1993 bis 28.02.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 449/1992
  10. KFG 1967 § 43 gültig von 01.08.1987 bis 30.04.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 296/1987
  1. KFG 1967 § 44 heute
  2. KFG 1967 § 44 gültig ab 01.07.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2025
  3. KFG 1967 § 44 gültig von 07.03.2019 bis 30.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2019
  4. KFG 1967 § 44 gültig von 01.04.2017 bis 06.03.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2016
  5. KFG 1967 § 44 gültig von 09.06.2016 bis 31.03.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2016
  6. KFG 1967 § 44 gültig von 19.08.2009 bis 08.06.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2009
  7. KFG 1967 § 44 gültig von 01.07.2007 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2005
  8. KFG 1967 § 44 gültig von 28.10.2005 bis 30.06.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2005
  9. KFG 1967 § 44 gültig von 20.07.1982 bis 27.10.2005 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 362/1982
  1. KFG 1967 § 48a heute
  2. KFG 1967 § 48a gültig ab 24.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 17/2026
  3. KFG 1967 § 48a gültig von 01.09.2025 bis 23.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2025
  4. KFG 1967 § 48a gültig von 20.07.2024 bis 31.08.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 116/2024
  5. KFG 1967 § 48a gültig von 10.07.2015 bis 19.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 72/2015
  6. KFG 1967 § 48a gültig von 01.10.2009 bis 09.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2009
  7. KFG 1967 § 48a gültig von 01.09.2009 bis 30.09.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2009
  8. KFG 1967 § 48a gültig von 01.07.2004 bis 31.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2004
  9. KFG 1967 § 48a gültig von 28.04.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2004
  10. KFG 1967 § 48a gültig von 13.08.2003 bis 27.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2003
  11. KFG 1967 § 48a gültig von 25.05.2002 bis 12.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2002
  12. KFG 1967 § 48a gültig von 01.01.2002 bis 24.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2002
  13. KFG 1967 § 48a gültig von 20.08.1997 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/1997
  14. KFG 1967 § 48a gültig von 01.01.1989 bis 19.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 375/1988
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Gall und die Hofräte Dr. Schick und Dr. Grünstäudl als Richter, im Beisein des Schriftführers Mag. Zöchling, in der Beschwerdesache der S GmbH in O, vertreten durch Radel Stampf Supper Rechtsanwälte OG in 7210 Mattersburg, Brunnenplatz 5b, gegen den Bescheid des Landeshauptmannes von Burgenland vom 10. Juli 2009, Zl. 5-V-A8213/1-2009, betreffend Übernahme von Datensätzen (Wunschkennzeichen) wegen Unternehmensumgründung, den Beschluss gefasst:

Spruch

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Die beschwerdeführende Partei hat dem Bund Aufwendungen in Höhe von EUR 610,60 binnen zwei Wochen bei sonstiger Exekution zu ersetzen.

Begründung

1.1. Mit Schreiben vom 14. April 2009 beantragte A.S., Geschäftsführer der beschwerdeführenden Partei, bei der Bezirkshauptmannschaft Oberpullendorf (BH) eine Korrektur der Datensätze in der Zulassungsevidenz für ein auf ihn zugelassenes Fahrzeug, wobei er das betroffene Wunschkennzeichen anführte. Er habe sein Einzelunternehmen in die beschwerdeführende GmbH eingebracht, nach dem Umgründungssteuergesetz sei bei Unternehmungsumgründungen keine Ab- und Neuanmeldung erforderlich. Dass A.S. für die beschwerdeführende Partei aufträte, ist dem Schreiben nicht zu entnehmen.

Mit ausschließlich an A.S. gerichtetem Bescheid wies die BH diesen Antrag ab.

A.S. erhob dagegen, durch einen Notar vertreten, Berufung. A.S. wird sowohl im Kopf des Berufungsschriftsatzes als auch auf der letzten Seite als Berufungswerber bezeichnet, die Berufung ist in der ersten Person Singular verfasst. Dass die BH ihren Bescheid an A.S. gerichtet hat, wird in der Berufung nicht gerügt, es wird auch nicht zum Ausdruck gebracht, dass A.S. für die beschwerdeführende Partei aufträte.

Mit ausschließlich an A.S. gerichtetem Bescheid vom 10. Juli 2009 wies der Landeshauptmann von Burgenland - ausdrücklich auf die von A.S. gegen den erstbehördlichen Bescheid erhobene Berufung Bezug nehmend - die Berufung ab und bestätigte den erstbehördlichen Bescheid.

1.2. Gegen diesen Bescheid richtet sich die vorliegende Beschwerde.

Die belangte Behörde legte die Akten des Verwaltungsverfahrens vor und erstattete eine Gegenschrift, in der sie die kostenpflichtige Abweisung der Beschwerde als unbegründet beantragt.

2. Die Beschwerde ist unzulässig.

2.1. Bereits der erstbehördliche Bescheid war ausschließlich an A.S. gerichtet, nicht an die beschwerdeführende Partei. Der Berufungsschriftsatz bietet keinen Anhaltspunkt dafür, dass die Berufung nicht A.S. selbst, sondern der beschwerdeführenden Partei zuzurechnen wäre. Auch der angefochtene Bescheid ist unmissverständlich ausschließlich an A.S. und nicht an die beschwerdeführende Partei gerichtet. Letztere war daher nicht Partei des Verwaltungsverfahrens und hat auch keine Berufung gegen den erstbehördlichen Bescheid erhoben.

2.2. Die Beschwerde war aus diesen Erwägungen wegen Fehlens der Berechtigung zu ihrer Erhebung gemäß § 34 Abs. 1 VwGG in nichtöffentlicher Sitzung durch Beschluss zurückzuweisen. 2.2. Die Beschwerde war aus diesen Erwägungen wegen Fehlens der Berechtigung zu ihrer Erhebung gemäß Paragraph 34, Absatz eins, VwGG in nichtöffentlicher Sitzung durch Beschluss zurückzuweisen.

2.3. Der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, dass der vorliegende Beschwerdefall in den entscheidungsrelevanten Punkten demjenigen gleicht, der mit dem hg. Erkenntnis vom 28. Juni 2011, Zl. 2009/11/0082, entschieden wurde. Nach der Begründung dieses Erkenntnisses, auf die gemäß § 43 Abs. 2 iVm. Abs. 9 VwGG verwiesen wird, wäre die Beschwerde im Falle ihrer Zulässigkeit abzuweisen gewesen. 2.3. Der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, dass der vorliegende Beschwerdefall in den entscheidungsrelevanten Punkten demjenigen gleicht, der mit dem hg. Erkenntnis vom 28. Juni 2011, Zl. 2009/11/0082, entschieden wurde. Nach der Begründung dieses Erkenntnisses, auf die gemäß Paragraph 43, Absatz 2, in Verbindung mit Absatz 9, VwGG verwiesen wird, wäre die Beschwerde im Falle ihrer Zulässigkeit abzuweisen gewesen.

3. Der Ausspruch über den Aufwandersatz gründet sich auf die §§ 47ff, insbesondere § 51, VwGG iVm. der VwGH-Aufwandersatzverordnung 2008, BGBl. II Nr. 455. 3. Der Ausspruch über den Aufwandersatz gründet sich auf die Paragraphen 47 f, f,, insbesondere Paragraph 51,, VwGG in Verbindung mit der VwGH-Aufwandersatzverordnung 2008, Bundesgesetzblatt , römisch zwei Nr. 455.

Wien, am 20. März 2012

Schlagworte

Mangel der Berechtigung zur Erhebung der Beschwerde mangelnde subjektive Rechtsverletzung Parteienrechte und Beschwerdelegitimation Verwaltungsverfahren Mangelnde Rechtsverletzung Beschwerdelegitimation verneint keineBESCHWERDELEGITIMATION

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2012:2009110123.X00

Im RIS seit

31.05.2012

Zuletzt aktualisiert am

01.06.2012
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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