RS Bvwg 2017/5/11 W233 1439299-3

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 11.05.2017
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Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

11.05.2017

Norm

AsylG 2005 §34
BFA-VG §10 Abs2
  1. AsylG 2005 § 34 heute
  2. AsylG 2005 § 34 gültig ab 12.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2026
  3. AsylG 2005 § 34 gültig von 01.11.2017 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  4. AsylG 2005 § 34 gültig von 01.11.2017 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  5. AsylG 2005 § 34 gültig von 01.01.2014 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  6. AsylG 2005 § 34 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  7. AsylG 2005 § 34 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  8. AsylG 2005 § 34 gültig von 01.04.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2009
  9. AsylG 2005 § 34 gültig von 01.07.2008 bis 31.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  10. AsylG 2005 § 34 gültig von 01.01.2006 bis 30.06.2008
  1. BFA-VG § 10 heute
  2. BFA-VG § 10 gültig ab 12.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2026
  3. BFA-VG § 10 gültig von 01.07.2023 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2020
  4. BFA-VG § 10 gültig von 06.05.2020 bis 30.06.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2020
  5. BFA-VG § 10 gültig von 15.08.2018 bis 05.05.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2018
  6. BFA-VG § 10 gültig von 20.07.2015 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2015
  7. BFA-VG § 10 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015

Rechtssatz

Rechtssatz 1

Der Umstand, dass der Beschwerdeführer in der Folge auf Vorhalt der belangten Behörde, warum nur er selbst einen Folgeantrag stelle, geantwortet hat, dass weder seine Frau noch seine Kinder Probleme in ihrer Heimat hätten, weshalb nur er den Folgeantrag gestellt hätte, berechtigt die belangte Behörde nicht, davon auszugehen, dass die Kinder des Beschwerdeführers keinen weiteren Antrag auf internationalen Schutz eingebracht hätten. Dies deshalb, da der Beschwerdeführer durch sein Ersuchen um Entscheidung im Familienverfahren als gesetzlicher Vertreter seiner Kinder im Sinne von § 10 Abs. 2 1. Satz BFA-VG auch für seine Kinder einen Antrag auf internationalen Schutz, in diesem Fall, einen Folgeantrag, gestellt hat. Dementsprechend hätte die belangte Behörde den Antrag des BF und die Anträge seiner Kinder als Familienverfahren nach § 34 AsylG 2005 zu behandeln gehabt.Der Umstand, dass der Beschwerdeführer in der Folge auf Vorhalt der belangten Behörde, warum nur er selbst einen Folgeantrag stelle, geantwortet hat, dass weder seine Frau noch seine Kinder Probleme in ihrer Heimat hätten, weshalb nur er den Folgeantrag gestellt hätte, berechtigt die belangte Behörde nicht, davon auszugehen, dass die Kinder des Beschwerdeführers keinen weiteren Antrag auf internationalen Schutz eingebracht hätten. Dies deshalb, da der Beschwerdeführer durch sein Ersuchen um Entscheidung im Familienverfahren als gesetzlicher Vertreter seiner Kinder im Sinne von Paragraph 10, Absatz 2, 1. Satz BFA-VG auch für seine Kinder einen Antrag auf internationalen Schutz, in diesem Fall, einen Folgeantrag, gestellt hat. Dementsprechend hätte die belangte Behörde den Antrag des BF und die Anträge seiner Kinder als Familienverfahren nach Paragraph 34, AsylG 2005 zu behandeln gehabt.

Schlagworte

Familienverfahren, Folgeantrag

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:BVWG:2017:W233.1439299.3.02

Zuletzt aktualisiert am

16.06.2017
Quelle: Bundesverwaltungsgericht BVwg, https://www.bvwg.gv.at
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