TE AsylGH Beschluss 2011/5/30 E10 417310-2/2011

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Veröffentlicht am 30.05.2011
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Spruch

E10 417310-2/2011/5E

E10 417311-2/2011/5E

E10 417312-2/2011/5E

BESCHLUSS

1.) Der Asylgerichtshof hat durch den Richter Mag. Hermann LEITNER als Einzelrichter über die Beschwerde des XXXX auch XXXX auch XXXX, StA. Armenien, vertreten durch RA Dr. Blum gegen den Spruchpunkt III des Bescheides des Bundesasylamtes vom 09.03.2010, Zl. 08 05.269-BAL beschlossen:1.) Der Asylgerichtshof hat durch den Richter Mag. Hermann LEITNER als Einzelrichter über die Beschwerde des römisch 40 auch römisch 40 auch römisch 40 , StA. Armenien, vertreten durch RA Dr. Blum gegen den Spruchpunkt römisch drei des Bescheides des Bundesasylamtes vom 09.03.2010, Zl. 08 05.269-BAL beschlossen:

Der Beschluss vom 25.05.2011, Zl. E10 417310-2/2011/4E wird gem. § 68 Abs. 2 AVG 1991, BGBl. I Nr. 51/1991 idgF ersatzlos behoben.Der Beschluss vom 25.05.2011, Zl. E10 417310-2/2011/4E wird gem. Paragraph 68, Absatz 2, AVG 1991, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 51 aus 1991, idgF ersatzlos behoben.

2.) Der Asylgerichtshof hat durch den Richter Mag. Hermann LEITNER als Einzelrichter über die Beschwerde der XXXX, StA. Armenien, vertreten durch RA Dr. Blum, gegen den Spruchpunkt III des Bescheides des Bundesasylamtes vom 9.3.2010, Zl. 08 05.271-BAL beschlossen:2.) Der Asylgerichtshof hat durch den Richter Mag. Hermann LEITNER als Einzelrichter über die Beschwerde der römisch 40 , StA. Armenien, vertreten durch RA Dr. Blum, gegen den Spruchpunkt römisch drei des Bescheides des Bundesasylamtes vom 9.3.2010, Zl. 08 05.271-BAL beschlossen:

Der Beschluss vom 25.05.2011, Zl. E10 417311-2/2011/4E wird gem. § 68 Abs. 2 AVG 1991, BGBl. I Nr. 51/1991 idgF ersatzlos behoben.Der Beschluss vom 25.05.2011, Zl. E10 417311-2/2011/4E wird gem. Paragraph 68, Absatz 2, AVG 1991, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 51 aus 1991, idgF ersatzlos behoben.

3.) Der Asylgerichtshof hat durch den Richter Mag. Hermann LEITNER als Einzelrichter über die Beschwerde des XXXX, StA. Armenien, vertreten durch den Vater als gesetzlichen Vertreter, dieser vertreten durch RA Dr. Blum gegen den Spruchpunkt III des Bescheides des Bundesasylamtes vom 9.3.2010, Zl. 08 05.272-BAL beschlossen:3.) Der Asylgerichtshof hat durch den Richter Mag. Hermann LEITNER als Einzelrichter über die Beschwerde des römisch 40 , StA. Armenien, vertreten durch den Vater als gesetzlichen Vertreter, dieser vertreten durch RA Dr. Blum gegen den Spruchpunkt römisch drei des Bescheides des Bundesasylamtes vom 9.3.2010, Zl. 08 05.272-BAL beschlossen:

Der Beschluss vom 25.05.2011, Zl. E10 417312-2/2011/4E wird gem. 68 Abs. 2 AVG 1991, BGBl. I Nr. 51/1991 idgF ersatzlos behoben.Der Beschluss vom 25.05.2011, Zl. E10 417312-2/2011/4E wird gem. 68 Absatz 2, AVG 1991, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 51 aus 1991, idgF ersatzlos behoben.

Text

BEGRÜNDUNG:

I. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an:römisch eins. Der Asylgerichtshof nimmt den nachfolgenden Sachverhalt als erwiesen an:

1. Bisheriger Verfahrenshergang

Mit im Spruch genannten Beschluss wies der AsylGH Beschwerden gegen Spruchpunkt III der dort genannten Bescheide durch den Einzelrichter zurück.Mit im Spruch genannten Beschluss wies der AsylGH Beschwerden gegen Spruchpunkt römisch drei der dort genannten Bescheide durch den Einzelrichter zurück.

2. Beweiswürdigung

Der bisherige Verfahrenshergang steht aufgrund der außer Zweifel stehenden und im Verfahren unbeanstandeten Aktenlage fest.

II. Der Asylgerichtshof hat erwogen:römisch zwei. Der Asylgerichtshof hat erwogen:

2. Zuständigkeit

Gemäß § 61 (1) 1. AsylG 2005 BGBl I Nr. 100/2005 idgF entscheidet der Asylgerichtshof in Senaten über Beschwerden gegen Bescheide des Bundesasylamtes, woraus sich die sachliche Zuständigkeit des ho. Gerichts ergibt.Gemäß Paragraph 61, (1) 1. AsylG 2005 Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 100 aus 2005, idgF entscheidet der Asylgerichtshof in Senaten über Beschwerden gegen Bescheide des Bundesasylamtes, woraus sich die sachliche Zuständigkeit des ho. Gerichts ergibt.

Da die behobenen Beschlüsse durch den Einzelrichter ergingen, ist der gegenständliche behebende Beschluss als contrarius actus ebenfalls durch den Einzelrichter zu erlassen.

2. Anzuwendendes Verfahrensrecht

Gem. § 73 (1) Asylgesetz 2005, BGBl I Nr. 100/2005 (AsylG 2005) tritt dieses Gesetz mit der Maßgabe des § 75 (1) leg. cit in Kraft, wonach alle am 31. Dezember 2005 anhängigen Verfahren nach den Bestimmungen des Asylgesetzes 1997 zu Ende zu führen sind.Gem. Paragraph 73, (1) Asylgesetz 2005, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 100 aus 2005, (AsylG 2005) tritt dieses Gesetz mit der Maßgabe des Paragraph 75, (1) leg. cit in Kraft, wonach alle am 31. Dezember 2005 anhängigen Verfahren nach den Bestimmungen des Asylgesetzes 1997 zu Ende zu führen sind.

3. Behebung des genannten Beschlusses

Gem. § 23 (1) des Bundesgesetzes über den Asylgerichtshof, BGBl. I, Nr. 4/2008 (Asylgerichtshofgesetz - AsylGHG) idgF sind, soweit sich aus dem Asylgesetz 2005 (AsylG 2005), BGBl. I Nr. 100, nicht anderes ergibt, auf das Verfahren vor dem Asylgerichtshof die Bestimmungen des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 (AVG), BGBl. Nr. 51, mit der Maßgabe sinngemäß anzuwenden, dass an die Stelle des Begriffs "Berufung" der Begriff "Beschwerde" tritt.Gem. Paragraph 23, (1) des Bundesgesetzes über den Asylgerichtshof, Bundesgesetzblatt römisch eins, Nr. 4 aus 2008, (Asylgerichtshofgesetz - AsylGHG) idgF sind, soweit sich aus dem Asylgesetz 2005 (AsylG 2005), Bundesgesetzblatt römisch eins Nr. 100, nicht anderes ergibt, auf das Verfahren vor dem Asylgerichtshof die Bestimmungen des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 (AVG), Bundesgesetzblatt Nr. 51, mit der Maßgabe sinngemäß anzuwenden, dass an die Stelle des Begriffs "Berufung" der Begriff "Beschwerde" tritt.

Gem. § 68 Abs. 2 kann die Behörde [das Gericht] von Amtswegen Bescheide [Beschlüss], aus denen niemanden ein Recht erwachsen ist von Amts wegen aufheben.Gem. Paragraph 68, Absatz 2, kann die Behörde [das Gericht] von Amtswegen Bescheide [Beschlüss], aus denen niemanden ein Recht erwachsen ist von Amts wegen aufheben.

Aus dem im Spruch genannten Beschlüssen erwuchs niemanden ein Recht, weshalb die Voraussetzungen für die amtswegige Behebung durch den AsylGH gegeben sind.

Schlagworte

Amtswegigkeit, Behebung der Entscheidung

Zuletzt aktualisiert am

03.08.2011
Quelle: Asylgerichtshof AsylGH, http://www.asylgh.gv.at
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