RS Vwgh 1986/5/23 86/18/0029

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.05.1986
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Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

VStG §29a letzter Satz;
VStG §31;
VStG §44a lita;
VStG §44a Z1;
  1. VStG § 29a heute
  2. VStG § 29a gültig ab 01.09.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2012
  3. VStG § 29a gültig von 05.01.2008 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/2008
  4. VStG § 29a gültig von 01.01.1999 bis 04.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. VStG § 29a gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 620/1995
  6. VStG § 29a gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. VStG § 31 heute
  2. VStG § 31 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. VStG § 31 gültig von 01.07.2013 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VStG § 31 gültig von 26.03.2009 bis 30.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2009
  5. VStG § 31 gültig von 01.01.1999 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  6. VStG § 31 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 620/1995
  7. VStG § 31 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Rechtssatz

Das Fehlen der Ortsbezeichnung ("Wien") in der von der Bundespolizeidirektion Wien, Bezirkspolizeikommissariat Ottakring, erlassenen und als Verfolgungshandlung zu wertenden Strafverfügung nimmt dieser nicht die Qualifikation als Verfolgungshandlung, weil sich aus dem Hinweis "in 16., ..."ergibt, dass es sich bei dieser Tatortangabe nur um einen in einem Wiener Bezirk gelegenen Tatort handeln kann, zumal diese Strafverfügung in einer Angelegenheit der Landesverwaltung ergangen ist (§ 94 a Abs 1 StVO 1960), weshalb das Strafverfahren gemäß § 29 a letzter Satz VStG 1950 nicht von einer außerhalb Wiens gelegenen Behörde auf die Bundespolizeidirektion Wien übertragen werden durfte.Das Fehlen der Ortsbezeichnung ("Wien") in der von der Bundespolizeidirektion Wien, Bezirkspolizeikommissariat Ottakring, erlassenen und als Verfolgungshandlung zu wertenden Strafverfügung nimmt dieser nicht die Qualifikation als Verfolgungshandlung, weil sich aus dem Hinweis "in 16., ..."ergibt, dass es sich bei dieser Tatortangabe nur um einen in einem Wiener Bezirk gelegenen Tatort handeln kann, zumal diese Strafverfügung in einer Angelegenheit der Landesverwaltung ergangen ist (Paragraph 94, a Absatz eins, StVO 1960), weshalb das Strafverfahren gemäß Paragraph 29, a letzter Satz VStG 1950 nicht von einer außerhalb Wiens gelegenen Behörde auf die Bundespolizeidirektion Wien übertragen werden durfte.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1986:1986180029.X01

Im RIS seit

24.10.2006
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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