RS Vwgh 1986/6/9 85/15/0069

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Veröffentlicht am 09.06.1986
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32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht

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Besprechung in: RdW 4/2011, S 250-252; AnwBl 1987/4 S 191;

Rechtssatz

Nur dann kann kein Verschulden an der erwiesenermaßen unrichtigen Geltendmachung des Vorsteuerabzuges angelastet werden, wenn der Geschäftsführer dartun hätte können, daß er ausschließlich durch eine unrichtige Rechtsbelehrung, die in voller Kenntnis des richtigen Sachverhaltes von einem Steuerberater erteilt worden ist, zu der Beanspruchung des Vorsteuerabzuges veranlaßt worden ist.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1986:1985150069.X05

Im RIS seit

09.06.1986

Zuletzt aktualisiert am

02.01.2012
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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