RS Bvwg 2017/7/4 W157 2117445-1

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 04.07.2017
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Rechtssatznummer

2

Entscheidungsdatum

04.07.2017

Norm

ORF-G §1 Abs3
ORF-G §10 Abs5
ORF-G §4e Abs1 Z2
ORF-G §4e Abs2
  1. ORF-G § 1 heute
  2. ORF-G § 1 gültig ab 01.10.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  3. ORF-G § 1 gültig von 01.08.2007 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2007
  4. ORF-G § 1 gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2001
  5. ORF-G § 1 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991
  6. ORF-G § 1 gültig von 23.12.1987 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 606/1987
  7. ORF-G § 1 gültig von 01.01.1986 bis 22.12.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 563/1985
  1. ORF-G § 10 heute
  2. ORF-G § 10 gültig ab 01.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 150/2020
  3. ORF-G § 10 gültig von 01.10.2010 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  4. ORF-G § 10 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2001
  5. ORF-G § 10 gültig von 29.09.1984 bis 31.12.2001
  1. ORF-G § 4e heute
  2. ORF-G § 4e gültig ab 01.01.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2023
  3. ORF-G § 4e gültig von 01.10.2010 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  1. ORF-G § 4e heute
  2. ORF-G § 4e gültig ab 01.01.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2023
  3. ORF-G § 4e gültig von 01.10.2010 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010

Rechtssatz

Rechtssatz 2

Online-Kurzmeldungen auf der Nachrichten-Website des ORF haben den Zweck, überblicksmäßig über aktuelle Ereignisse zu berichten. Dabei wird regelmäßig eine knappe journalistische Sprache verwendet und das Geschehen in komprimierter Form dargestellt.

Die beschwerdeführende Partei beanstandet nicht die Verwendung des Verbs "schikanieren", sondern meint, dass der ORF verpflichtet gewesen wäre, auszuführen, um welche Schikanen wem gegenüber es sich handle.. Vor dem Hintergrund der Überblicksfunktion von Online-Kurzmeldungen, die als Formen einer tagesaktuellen Überblicksberichterstattung gem. § 4e Abs. 1 Z. 2 ORF-G einzustufen sind (vgl. S. 19 des angefochtenen Bescheides), ist eine derart vertiefte Darstellung bzw. inhaltliche Erklärung im vorliegenden Fall aus Sicht des Bundesverwaltungsgerichts nicht notwendig, um dem Objektivitätsgebot zu entsprechen bzw. im Rahmen der Überblicksberichterstattung gar nicht zulässig.Die beschwerdeführende Partei beanstandet nicht die Verwendung des Verbs "schikanieren", sondern meint, dass der ORF verpflichtet gewesen wäre, auszuführen, um welche Schikanen wem gegenüber es sich handle.. Vor dem Hintergrund der Überblicksfunktion von Online-Kurzmeldungen, die als Formen einer tagesaktuellen Überblicksberichterstattung gem. Paragraph 4 e, Absatz eins, Ziffer 2, ORF-G einzustufen sind vergleiche S. 19 des angefochtenen Bescheides), ist eine derart vertiefte Darstellung bzw. inhaltliche Erklärung im vorliegenden Fall aus Sicht des Bundesverwaltungsgerichts nicht notwendig, um dem Objektivitätsgebot zu entsprechen bzw. im Rahmen der Überblicksberichterstattung gar nicht zulässig.

Schlagworte

Journalismus, Medien, Objektivität, Objektivitätsgebot

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:BVWG:2017:W157.2117445.1.02

Zuletzt aktualisiert am

25.07.2017
Quelle: Bundesverwaltungsgericht BVwg, https://www.bvwg.gv.at
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