TE Bvwg Beschluss 2021/3/26 W274 2222874-1

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Veröffentlicht am 26.03.2021
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Entscheidungsdatum

26.03.2021

Norm

BDG 1979 §14
B-VG Art133 Abs4
B-VG Art133 Abs9
VwGG §33
VwGVG §28 Abs1
VwGVG §31 Abs1
  1. BDG 1979 § 14 heute
  2. BDG 1979 § 14 gültig ab 01.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2018
  3. BDG 1979 § 14 gültig von 15.08.2018 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2018
  4. BDG 1979 § 14 gültig von 18.06.2015 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2015
  5. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.2014 bis 17.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 210/2013
  6. BDG 1979 § 14 gültig von 29.12.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  7. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.2012 bis 28.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2011
  8. BDG 1979 § 14 gültig von 30.12.2008 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2008
  9. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.2007 bis 29.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2006
  10. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.2007 bis 23.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2006
  11. BDG 1979 § 14 gültig von 24.06.2006 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2006
  12. BDG 1979 § 14 gültig von 10.08.2002 bis 23.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2002
  13. BDG 1979 § 14 gültig von 01.09.1998 bis 09.08.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  14. BDG 1979 § 14 gültig von 01.08.1996 bis 31.08.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  15. BDG 1979 § 14 gültig von 01.08.1996 bis 31.07.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 392/1996
  16. BDG 1979 § 14 gültig von 01.05.1996 bis 31.07.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  17. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.1996 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 820/1995
  18. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 43/1995
  19. BDG 1979 § 14 gültig von 27.06.1992 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 314/1992
  20. BDG 1979 § 14 gültig von 01.09.1990 bis 26.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 447/1990
  21. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.1984 bis 31.08.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 612/1983
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 33 heute
  2. VwGG § 33 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 33 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 33 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 33 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 33 gültig von 05.01.1985 bis 30.06.2008

Spruch


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W274 2222874-1/10E

Das Bundesverwaltungsgericht fasst durch den Richter Mag. LUGHOFER als Vorsitzenden sowie die fachkundigen Laienrichter HR Mag. PILZ und Mag. Msc ARO-WAGERER in der Beschwerdesache des Beschwerdeführers XXXX , gegen den Bescheid des Finanzamts Gmunden Vöcklabruck, Franz-Schubert-Straße 37 4840 Vöcklabruck, vom 4.7.2019, GZ BMF-00117482/027-PA-MI/2019, wegen Versetzung in den Ruhestand, in nichtöffentlicher Sitzung den Das Bundesverwaltungsgericht fasst durch den Richter Mag. LUGHOFER als Vorsitzenden sowie die fachkundigen Laienrichter HR Mag. PILZ und Mag. Msc ARO-WAGERER in der Beschwerdesache des Beschwerdeführers römisch 40 , gegen den Bescheid des Finanzamts Gmunden Vöcklabruck, Franz-Schubert-Straße 37 4840 Vöcklabruck, vom 4.7.2019, GZ BMF-00117482/027-PA-MI/2019, wegen Versetzung in den Ruhestand, in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluss:

Das Verfahren wird infolge Todes des Beschwerdeführers am XXXX eingestellt und die Beschwerde als gegenstandslos erklärt.Das Verfahren wird infolge Todes des Beschwerdeführers am römisch 40 eingestellt und die Beschwerde als gegenstandslos erklärt.

Die Revision ist gemäß Art. 133 Abs. 4 iVm 9 B-VG nicht zulässig.Die Revision ist gemäß Artikel 133, Absatz 4, in Verbindung mit 9 B-VG nicht zulässig.


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Text


Begründung:
, Begründung:

Mit dem angefochtenen Bescheid wurde der BF gemäß § 14 Abs. 1, 2 und 4 BDG mit Ablauf jenes Monats in den Ruhestand versetzt, in dem die Versetzung in den Ruhestand rechtskräftig wird. Mit dem angefochtenen Bescheid wurde der BF gemäß Paragraph 14, Absatz eins, 2 und 4 BDG mit Ablauf jenes Monats in den Ruhestand versetzt, in dem die Versetzung in den Ruhestand rechtskräftig wird.

Gegen diesen Bescheid richtete sich die unvertreten erhobene Beschwerde des BF.

Mit Mail des BMF vom 22.10.2019 an das BVwG wurde eine Sterbeurkunde des Standesamts Altmünster vom 14.10.2019 betreffend den BF vorgelegt, wonach dieser am XXXX verstorben ist. Mit Mail des BMF vom 22.10.2019 an das BVwG wurde eine Sterbeurkunde des Standesamts Altmünster vom 14.10.2019 betreffend den BF vorgelegt, wonach dieser am römisch 40 verstorben ist.

Der BF, der in einem öffentlich rechtlichen Dienstverhältnis zum Bund stand, ist nach Einbringung seiner Beschwerde verstorben. Das Verfahren vor dem BVwG hat ausschließlich die Ruhestandsversetzung des Beamten nach § 14 Abs. 1 BDG zum Gegenstand. Dabei handelt es sich um eine Angelegenheit höchstpersönlichen Charakters, in deren Ansehung nach dem Ableben des betroffenen Beamten keine subjektive Rechte und demnach auch keine Rechtsverletzungsmöglichkeit mehr besteht. Insofern sind Rechtsnachfolger bzw. fortsetzungsberechtigte Personen in diesem Verfahren nicht vorhanden. Selbst im Fall einer Aufhebung des Bescheides könnte ein Ersatzbescheid der Dienstbehörde mangels Eintrittsmöglichkeit der Verlassenschaft nach dem Beamten oder eines Erben in das Ruhestandsversetzungsverfahren nicht mehr ergehen. Der BF, der in einem öffentlich rechtlichen Dienstverhältnis zum Bund stand, ist nach Einbringung seiner Beschwerde verstorben. Das Verfahren vor dem BVwG hat ausschließlich die Ruhestandsversetzung des Beamten nach Paragraph 14, Absatz eins, BDG zum Gegenstand. Dabei handelt es sich um eine Angelegenheit höchstpersönlichen Charakters, in deren Ansehung nach dem Ableben des betroffenen Beamten keine subjektive Rechte und demnach auch keine Rechtsverletzungsmöglichkeit mehr besteht. Insofern sind Rechtsnachfolger bzw. fortsetzungsberechtigte Personen in diesem Verfahren nicht vorhanden. Selbst im Fall einer Aufhebung des Bescheides könnte ein Ersatzbescheid der Dienstbehörde mangels Eintrittsmöglichkeit der Verlassenschaft nach dem Beamten oder eines Erben in das Ruhestandsversetzungsverfahren nicht mehr ergehen.

Auch ein Verfahren vor dem Verwaltungsgericht setzt eine beschwerdeführende Partei voraus, die mit der Beschwerde behauptet, durch den Bescheid einer Verwaltungsbehörde in ihren Rechten verletzt zu sein. Diese Voraussetzung ist mit dem Tod des Beamten weggefallen, weshalb das Verfahren gegenstandlos zu erklären war. Die Sach- und Rechtslage stellt sich für das Bundesverwaltungsgericht dar wie für den Verwaltungsgerichtshof (2002/12/0248, vom 21.10.2005), somit dient als Rechtsgrundlage für die gemäß § 28 Abs 1 VwGVG zu verfügende Einstellung § 33 VwGG analog. Auch ein Verfahren vor dem Verwaltungsgericht setzt eine beschwerdeführende Partei voraus, die mit der Beschwerde behauptet, durch den Bescheid einer Verwaltungsbehörde in ihren Rechten verletzt zu sein. Diese Voraussetzung ist mit dem Tod des Beamten weggefallen, weshalb das Verfahren gegenstandlos zu erklären war. Die Sach- und Rechtslage stellt sich für das Bundesverwaltungsgericht dar wie für den Verwaltungsgerichtshof (2002/12/0248, vom 21.10.2005), somit dient als Rechtsgrundlage für die gemäß Paragraph 28, Absatz eins, VwGVG zu verfügende Einstellung Paragraph 33, VwGG analog.

Der Ausspruch über die Unzulässigkeit der Revision folgt dem Umstand, dass diesbezüglich Rechtsprechung des VwGH vorliegt, der gefolgt wurde.

Schlagworte

Beschwerdeführer verstorben Verfahrenseinstellung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:BVWG:2021:W274.2222874.1.00

Im RIS seit

28.05.2021

Zuletzt aktualisiert am

28.05.2021
Quelle: Bundesverwaltungsgericht BVwg, https://www.bvwg.gv.at
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