RS Lvwg 2016/5/9 LVwG-1/70/55-2016

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 09.05.2016
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Rechtssatznummer

2

Entscheidungsdatum

09.05.2016

Index

81/01 Wasserrechtsgesetz
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

WRG 1959 §12
WRG 1959 §41
AVG §42
  1. WRG 1959 § 41 heute
  2. WRG 1959 § 41 gültig ab 01.10.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  3. WRG 1959 § 41 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. AVG § 42 heute
  2. AVG § 42 gültig ab 01.03.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 42 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 42 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  5. AVG § 42 gültig von 01.01.1999 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  6. AVG § 42 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Anmerkung

VfGH vom 23.9.2016, Zahl E 1303/2016-5, Ablehnung, ao Revision erhoben

Rechtssatz

Das (Wasserrechts-)Gesetz schreibt weder dem Bewilligungswerber noch der einschreitenden Wasserrechtsbehörde eine Garantie für den Nichteintritt unvorhergesehener - und durch das bewilligte Vorhaben keinesfalls intendierter - Umstände vor. Eine Beeinträchtigung ihrer Rechte können die Beschwerdeführer aus einer bloß befürchteten Katastrophe, die im Falle eines unkontrollierten Ölaustrittes oder dem Bersten eines Heizöltanks im Hochwasserfall wohl das gesamte Y.-Tal betreffen würde, nicht ableiten.

Schlagworte

Präklusion, Gegenstand des Verfahrens, fremde Rechte, Beiziehung von "Nutznießern", Antragslegitimation von Gemeinden

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGSA:2016:LVwG.1.70.55.2016

Zuletzt aktualisiert am

07.02.2017
Quelle: Landesverwaltungsgericht Salzburg LVwg Salzburg, https://www.salzburg.gv.at/lvwg
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