RS Lvwg 2014/2/19 LVwG-410027/2/Gf/UD/Rt

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 19.02.2014
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Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

19.02.2014

Norm

EMRK Art6 Abs2
GSpG §52 Abs1
VStG §45 Abs1 Z1
  1. GSpG § 52 heute
  2. GSpG § 52 gültig ab 01.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2019
  3. GSpG § 52 gültig von 23.07.2019 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2019
  4. GSpG § 52 gültig von 01.01.2017 bis 22.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2016
  5. GSpG § 52 gültig von 30.12.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2014
  6. GSpG § 52 gültig von 01.03.2014 bis 29.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 13/2014
  7. GSpG § 52 gültig von 01.07.2013 bis 28.02.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2013
  8. GSpG § 52 gültig von 01.01.2013 bis 30.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
  9. GSpG § 52 gültig von 31.12.2010 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  10. GSpG § 52 gültig von 19.08.2010 bis 30.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 73/2010
  11. GSpG § 52 gültig von 20.07.2010 bis 18.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2010
  12. GSpG § 52 gültig von 01.01.2009 bis 19.07.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 126/2008
  13. GSpG § 52 gültig von 27.08.2008 bis 31.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 126/2008
  14. GSpG § 52 gültig von 20.12.2003 bis 26.08.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/2003
  15. GSpG § 52 gültig von 15.06.2003 bis 19.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2003
  16. GSpG § 52 gültig von 01.01.2002 bis 14.06.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2001
  17. GSpG § 52 gültig von 01.11.1993 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 695/1993
  18. GSpG § 52 gültig von 01.04.1991 bis 31.10.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 344/1991
  19. GSpG § 52 gültig von 01.01.1990 bis 31.03.1991

Rechtssatz

Im vorliegenden Fall stellte die Behörde nur auf den tatsächlichen Mindesteinsatz ab, ohne überhaupt auf einen möglichen Höchsteinsatz einzugehen und in diese Richtung gehende Ermittlungen durchgeführt zu haben. Fehlt es aber an essentiellen Sachverhaltsfeststellungen, die von der (Strafverfolgungs )Behörde zu tätigen sind, können diese von einem Gericht nicht substituiert werden. Bei einer derartigen Sachlage ist vielmehr davon auszugehen, dass die angelastete Übertretung i.S.d. Art. 6 Abs. 2 EMRK als nicht erwiesen anzusehen ist (vgl. näher Grabenwarter/Pabel, EMRK5 [2012] § 24 RN 124 ff).Im vorliegenden Fall stellte die Behörde nur auf den tatsächlichen Mindesteinsatz ab, ohne überhaupt auf einen möglichen Höchsteinsatz einzugehen und in diese Richtung gehende Ermittlungen durchgeführt zu haben. Fehlt es aber an essentiellen Sachverhaltsfeststellungen, die von der (Strafverfolgungs )Behörde zu tätigen sind, können diese von einem Gericht nicht substituiert werden. Bei einer derartigen Sachlage ist vielmehr davon auszugehen, dass die angelastete Übertretung i.S.d. Artikel 6, Absatz 2, EMRK als nicht erwiesen anzusehen ist vergleiche näher Grabenwarter/Pabel, EMRK5 [2012] Paragraph 24, RN 124 ff).

Schlagworte

Sachverhaltsfeststellungen; Ermittlungen; Substituierung durch LVwG

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGOB:2014:LVwG.410027.2.Gf.UD.Rt

Zuletzt aktualisiert am

27.03.2014
Quelle: Landesverwaltungsgericht Oberösterreich LVwg Oberösterreich, http://www.lvwg-ooe.gv.at
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