RS Lvwg 2014/1/31 Ü A0A/08/2014.001/003

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 31.01.2014
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Rechtssatznummer

01

Entscheidungsdatum

31.01.2014

Index

77 Kunst, Kultur
10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit

Norm

DMSG §36 Abs1
DMSG §36 Abs4
DMSG §4 Abs1
DMSG §5 Abs1
VwGVG §28 Abs3 Satz2
  1. DMSG § 36 heute
  2. DMSG § 36 gültig ab 01.09.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 41/2024
  3. DMSG § 36 gültig von 18.06.2013 bis 31.08.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2013
  4. DMSG § 36 gültig von 01.01.2000 bis 17.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 170/1999
  1. DMSG § 36 heute
  2. DMSG § 36 gültig ab 01.09.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 41/2024
  3. DMSG § 36 gültig von 18.06.2013 bis 31.08.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2013
  4. DMSG § 36 gültig von 01.01.2000 bis 17.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 170/1999
  1. DMSG § 4 heute
  2. DMSG § 4 gültig ab 01.09.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 41/2024
  3. DMSG § 4 gültig von 01.01.2000 bis 31.08.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 170/1999
  4. DMSG § 4 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 473/1990
  1. DMSG § 5 heute
  2. DMSG § 5 gültig ab 01.09.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 41/2024
  3. DMSG § 5 gültig von 01.01.2014 bis 31.08.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2013
  4. DMSG § 5 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 170/1999
  5. DMSG § 5 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 473/1990

Rechtssatz

Für einen Wiederherstellungsauftrag sind die Kriterien der Verhältnismäßigkeit und Zumutbarkeit zu berücksichtigen.

Für die Verhältnismäßigkeit muss bei einer Abwägung zwischen dem öffentlichen Interesse an der Regelung und dem Interesse des Betroffenen an der Vermeidung des Eigentumseingriffes das öffentliche Interesse überwiegen und der im überwiegenden öffentlichen Interesse vorgenommene Eigentumseingriff darf nicht weiter gehen, als dies zur Erreichung des Regelungszieles notwendig ist (VfSlg. 17.071/2003 und 17.817/2006). Eine Eigentumsbeschränkung ist nur dann zulässig, wenn sie zur Erreichung ihrer Ziele geeignet und erforderlich ist. Für die Verhältnismäßigkeit muss bei einer Abwägung zwischen dem öffentlichen Interesse an der Regelung und dem Interesse des Betroffenen an der Vermeidung des Eigentumseingriffes das öffentliche Interesse überwiegen und der im überwiegenden öffentlichen Interesse vorgenommene Eigentumseingriff darf nicht weiter gehen, als dies zur Erreichung des Regelungszieles notwendig ist (VfSlg. 17.071 aus 2003, und 17.817 aus 2006,). Eine Eigentumsbeschränkung ist nur dann zulässig, wenn sie zur Erreichung ihrer Ziele geeignet und erforderlich ist.

Für die Zumutbarkeit sind sämtliche für den Standpunkt des BF sprechenden Interessen (auch Aspekte der Wirtschaftlichkeit) mit sämtlichen für den Denkmalschutz sprechenden öffentlichen Interessen abzuwägen.

Schlagworte

Denkmal, widerrechtliche Änderung, Beeinflussung, Wiederherstellung, Eigentumsbeschränkung, Verhältnismäßigkeit, Zumutbarkeit, Wirtschaftlichkeit

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGBU:2014:Ü.A0A.08.2014.001.003

Zuletzt aktualisiert am

19.02.2014
Quelle: Landesverwaltungsgericht Burgenland LVwg Burgenland, http://verwaltungsgericht.bgld.gv.at
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