RS Lvwg 2021/7/5 E 020/02/2020.010/004

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 05.07.2021
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Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

05.07.2021

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

GebAG §25 Abs1a
AVG §53a Abs1
AVG §76 Abs1
  1. GebAG § 25 heute
  2. GebAG § 25 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2014
  3. GebAG § 25 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2007
  4. GebAG § 25 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 623/1994
  5. GebAG § 25 gültig von 01.05.1975 bis 31.12.1994
  1. AVG § 53a heute
  2. AVG § 53a gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 53a gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2013
  4. AVG § 53a gültig von 01.08.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2013
  5. AVG § 53a gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  6. AVG § 53a gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  7. AVG § 53a gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  8. AVG § 53a gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. AVG § 76 heute
  2. AVG § 76 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 76 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  4. AVG § 76 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 76 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/1999
  6. AVG § 76 gültig von 18.08.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/1999
  7. AVG § 76 gültig von 01.01.1999 bis 17.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  8. AVG § 76 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  9. AVG § 76 gültig von 01.07.1998 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  10. AVG § 76 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  11. AVG § 76 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Rechtssatz

Ein - rein - formalistisches Abstellen auf die ziffernmäßig bekannt gegebene (Netto)Gebührenhöhe alleine würde die in § 25 Abs. 1a GebAG gesetzlich normierte Warnpflicht des Sachverständigen überspannen, wenn die (hier: anwaltlich vertretene) Partei ohnehin ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass die ihr bekannt gegebenen Gebühren exklusive 20 % Mehrwertsteuer zu verstehen sind und sie somit unschwer auf den tatsächlichen (Brutto)Gesamtbetrag schließen kann.Ein - rein - formalistisches Abstellen auf die ziffernmäßig bekannt gegebene (Netto)Gebührenhöhe alleine würde die in Paragraph 25, Absatz eins a, GebAG gesetzlich normierte Warnpflicht des Sachverständigen überspannen, wenn die (hier: anwaltlich vertretene) Partei ohnehin ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass die ihr bekannt gegebenen Gebühren exklusive 20 % Mehrwertsteuer zu verstehen sind und sie somit unschwer auf den tatsächlichen (Brutto)Gesamtbetrag schließen kann.

Schlagworte

Sachverständigengebühren; nichtamtlicher Sachverständiger; Warnpflicht; Kostenschätzung; Kostenrahmen; Kostenvorschreibung;

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGBU:2021:E.020.02.2020.010.004

Zuletzt aktualisiert am

08.07.2021
Quelle: Landesverwaltungsgericht Burgenland LVwg Burgenland, http://verwaltungsgericht.bgld.gv.at
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