RS Lvwg 2014/12/18 KLVwG-2165-2167/11/2014

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 18.12.2014
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Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

18.12.2014

Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
L66502 Flurverfassung Zusammenlegung landw Grundstücke
Flurbereinigung Kärnten
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

B-VG Art130 Abs1 Z2
FlVfLG Krnt 1979 §51
VwGVG §9
VwGVG §22
VwGVG §27
VwGVG §28
  1. B-VG Art. 130 heute
  2. B-VG Art. 130 gültig ab 01.02.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2019
  3. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2019 bis 31.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  5. B-VG Art. 130 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  6. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2015 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  7. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2013
  8. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  9. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  10. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  11. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  12. B-VG Art. 130 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  13. B-VG Art. 130 gültig von 18.07.1962 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 215/1962
  14. B-VG Art. 130 gültig von 25.12.1946 bis 17.07.1962 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  15. B-VG Art. 130 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  16. B-VG Art. 130 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Die Ausübung unmittelbarer verwaltungsbehördlicher Befehls- und Zwangsgewalt liegt nur dann vor, wenn es keines dazwischengeschalteten weiteren Handelns mehr bedarf, um den behördlich gewollten Zustand herzustellen.

Im gegenständlichen Beschwerdefall hat die Agrarbehörde ein Schreiben, gegen welche sich die Maßnahmenbeschwerde richtet, an den Beschwerdeführer verfasst, in welchem der Beschwerdeführer mit  „Sehr geehrter Herr xxx!“ angeredet wurde und endet das Schreiben mit „Mit freundlichen Grüßen“. Ein derart verfasstes Schreiben ist – unbeschadet, dass darin eine Frist festgesetzt wird – kein Bescheid, sondern eine (Verfahrens)Anordnung (vgl.VwGH v.19.10.1992, 92/10/0402).

Das Schreiben stellt lediglich eine Information dar und wurde dem Beschwerdeführer auch nicht ein Befehl mit unverzüglichem Befolgungsanspruch erteilt, weshalb die Beschwerde als unzulässig zurückzuweisen war.

Schlagworte

Unmittelbare verwaltungsbehördliche Befehls- und Zwangsgewalt, Maßnahmenbeschwerde, Verfahrensanordnung, Schreiben

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGKA:2014:KLVwG.2165.2167.11.2014

Zuletzt aktualisiert am

17.08.2015
Quelle: Landesverwaltungsgericht Kärnten LVwg Kärnten, http://www.lvwg.ktn.gv.at
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