RS Lvwg 2015/1/22 KLVwG-2652/3/2014

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 22.01.2015
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Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

22.01.2015

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §13 Abs3
B-VG Art8 Abs1
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. B-VG Art. 8 heute
  2. B-VG Art. 8 gültig ab 01.09.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 81/2005
  3. B-VG Art. 8 gültig von 01.01.2004 bis 31.08.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 8 gültig von 01.08.2000 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2000
  5. B-VG Art. 8 gültig von 19.12.1945 bis 31.07.2000 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  6. B-VG Art. 8 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Gemäß Artikel 8 Abs. 1 B-VG ist die deutsche Sprache die Staatssprache der Republik und daher auch im Verkehr mit österreichischen Ämtern und Behörden zu verwenden ist. Es können sich zwar auch EU-Bürger auf die Minderheitenrechte, die grundsätzlich nur österreichischen Staatsbürgern in bestimmten Verwaltungsbezirken Kärntens zustehen, berufen und Anbringen in slowenischer Sprache einbringenGemäß Artikel 8 Absatz eins, B-VG ist die deutsche Sprache die Staatssprache der Republik und daher auch im Verkehr mit österreichischen Ämtern und Behörden zu verwenden ist. Es können sich zwar auch EU-Bürger auf die Minderheitenrechte, die grundsätzlich nur österreichischen Staatsbürgern in bestimmten Verwaltungsbezirken Kärntens zustehen, berufen und Anbringen in slowenischer Sprache einbringen

Die Bezirkshauptmannschaft Spittal an der Drau ist in der Anlage 2 des Volksgruppengesetzes jedoch nicht genannt. Wenn diese Ausnahme nicht zutrifft, stellt das Anbringen einen nach § 13 Abs. 3 AVG verbesserungsfähigen Mangel dar (vgl. dazu: Hengstschläger Leeb, AVG, § 13, Randzahl 18 ff). (Nur) die Zulässigkeit der Minderheitensprache bei der Unterinstanz bewirkt auch die Zulässigkeit der Verwendung der Minderheitensprache in der Rechtsmittelinstanz (Anlage 2/II/C zum Volksgruppengesetz). Anbringen in englischer Sprache sind jedenfalls unzulässig.Die Bezirkshauptmannschaft Spittal an der Drau ist in der Anlage 2 des Volksgruppengesetzes jedoch nicht genannt. Wenn diese Ausnahme nicht zutrifft, stellt das Anbringen einen nach Paragraph 13, Absatz 3, AVG verbesserungsfähigen Mangel dar vergleiche dazu: Hengstschläger Leeb, AVG, Paragraph 13,, Randzahl 18 ff). (Nur) die Zulässigkeit der Minderheitensprache bei der Unterinstanz bewirkt auch die Zulässigkeit der Verwendung der Minderheitensprache in der Rechtsmittelinstanz (Anlage 2/II/C zum Volksgruppengesetz). Anbringen in englischer Sprache sind jedenfalls unzulässig.

Schlagworte

Deutsche Sprache, Slowenische Sprache, Staatssprache, Anbringen, verbesserungsfähiger Mangel

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGKA:2015:KLVwG.2652.3.2014

Zuletzt aktualisiert am

17.08.2015
Quelle: Landesverwaltungsgericht Kärnten LVwg Kärnten, http://www.lvwg.ktn.gv.at
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