RS Lvwg 2015/11/25 KLVwG-2380/7/2015

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 25.11.2015
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Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

25.11.2015

Index

90/02 Führerscheingesetz
82/02 Gesundheitsrecht allgemein

Norm

FSG §7
SMG §39
  1. FSG § 7 heute
  2. FSG § 7 gültig ab 01.09.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2021
  3. FSG § 7 gültig von 01.08.2021 bis 31.08.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2021
  4. FSG § 7 gültig von 01.09.2019 bis 31.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2019
  5. FSG § 7 gültig von 01.10.2015 bis 31.08.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/2015
  6. FSG § 7 gültig von 26.02.2013 bis 30.09.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 43/2013
  7. FSG § 7 gültig von 30.07.2011 bis 25.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2011
  8. FSG § 7 gültig von 01.01.2011 bis 29.07.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2010
  9. FSG § 7 gültig von 01.10.2006 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2006
  10. FSG § 7 gültig von 01.10.2006 bis 15.03.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 152/2005
  11. FSG § 7 gültig von 16.03.2006 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2006
  12. FSG § 7 gültig von 01.03.2006 bis 15.03.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 152/2005
  13. FSG § 7 gültig von 01.07.2005 bis 28.02.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2005
  14. FSG § 7 gültig von 02.04.2005 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2005
  15. FSG § 7 gültig von 01.10.2002 bis 01.04.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 81/2002
  16. FSG § 7 gültig von 22.07.1998 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/1998
  17. FSG § 7 gültig von 06.01.1998 bis 21.07.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/1998
  18. FSG § 7 gültig von 01.11.1997 bis 05.01.1998
  1. SMG § 39 heute
  2. SMG § 39 gültig ab 01.01.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  3. SMG § 39 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2007
  4. SMG § 39 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2007

Rechtssatz

Für die Annahme der Verkehrszuverlässigkeit nach § 7 Abs 1 Z 2 iVm § 7 Abs 3 FSG genügt es nicht, dass die Begehung weiterer Straftaten bloß nicht ausgeschlossen werden kann, sondern es muss die Annahme begründet sein, dass der Betreffende sich während der Entziehungszeit „sonstiger schwerer strafbarer Handlungen schuldig machen wird“ (vgl. VwGH v. 25.02.2003, Zl. 2001/11/0335). Für die Annahme der Verkehrszuverlässigkeit nach Paragraph 7, Absatz eins, Ziffer 2, in Verbindung mit Paragraph 7, Absatz 3, FSG genügt es nicht, dass die Begehung weiterer Straftaten bloß nicht ausgeschlossen werden kann, sondern es muss die Annahme begründet sein, dass der Betreffende sich während der Entziehungszeit „sonstiger schwerer strafbarer Handlungen schuldig machen wird“ vergleiche VwGH v. 25.02.2003, Zl. 2001/11/0335).

Für die Beurteilung der Verkehrszuverlässigkeit ist ein gewährter Strafaufschub gemäß § 39 SMG nicht von Belang, weil der Entscheidung nach § 39 Abs 1 SMG nicht die begründete Annahme zugrunde liegen muss, der Betreffende werde keine strafbaren Handlungen begehen.Für die Beurteilung der Verkehrszuverlässigkeit ist ein gewährter Strafaufschub gemäß Paragraph 39, SMG nicht von Belang, weil der Entscheidung nach Paragraph 39, Absatz eins, SMG nicht die begründete Annahme zugrunde liegen muss, der Betreffende werde keine strafbaren Handlungen begehen.

Schlagworte

Verkehrszuverlässigkeit, Strafaufschub, strafbare Handlungen, Führerscheinentzug

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGKA:2015:KLVwG.2380.7.2015

Zuletzt aktualisiert am

28.04.2016
Quelle: Landesverwaltungsgericht Kärnten LVwg Kärnten, http://www.lvwg.ktn.gv.at
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