RS Pvak 2000/3/31 A46-PVAK/99

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 31.03.2000
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Norm

PVG §16 Abs4
PVG §20 Abs13
PVG §20 Abs14
  1. PVG § 16 heute
  2. PVG § 16 gültig ab 23.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2024
  3. PVG § 16 gültig von 24.12.2020 bis 22.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2020
  4. PVG § 16 gültig von 31.12.2009 bis 23.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2009
  5. PVG § 16 gültig von 19.08.2009 bis 30.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2009
  6. PVG § 16 gültig von 31.12.2004 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 176/2004
  7. PVG § 16 gültig von 15.07.2004 bis 30.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2004
  8. PVG § 16 gültig von 24.07.1999 bis 14.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 127/1999
  9. PVG § 16 gültig von 09.08.1995 bis 23.07.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 522/1995
  10. PVG § 16 gültig von 17.07.1987 bis 08.08.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 310/1987
  11. PVG § 16 gültig von 31.07.1979 bis 16.07.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 334/1979
  1. PVG § 20 heute
  2. PVG § 20 gültig ab 23.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2024
  3. PVG § 20 gültig von 09.07.2019 bis 22.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2019
  4. PVG § 20 gültig von 01.09.2014 bis 08.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2014
  5. PVG § 20 gültig von 01.01.2014 bis 31.08.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2013
  6. PVG § 20 gültig von 19.08.2009 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2009
  7. PVG § 20 gültig von 20.12.2008 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2008
  8. PVG § 20 gültig von 26.11.2004 bis 29.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2004
  9. PVG § 20 gültig von 26.11.2004 bis 14.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  10. PVG § 20 gültig von 15.07.2004 bis 25.11.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2004
  11. PVG § 20 gültig von 09.08.1995 bis 14.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 522/1995
  12. PVG § 20 gültig von 11.07.1991 bis 08.08.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 362/1991
  13. PVG § 20 gültig von 17.07.1987 bis 10.07.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 310/1987
  14. PVG § 20 gültig von 09.07.1975 bis 16.07.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 363/1975
  1. PVG § 20 heute
  2. PVG § 20 gültig ab 23.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2024
  3. PVG § 20 gültig von 09.07.2019 bis 22.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2019
  4. PVG § 20 gültig von 01.09.2014 bis 08.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2014
  5. PVG § 20 gültig von 01.01.2014 bis 31.08.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2013
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  7. PVG § 20 gültig von 20.12.2008 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2008
  8. PVG § 20 gültig von 26.11.2004 bis 29.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2004
  9. PVG § 20 gültig von 26.11.2004 bis 14.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  10. PVG § 20 gültig von 15.07.2004 bis 25.11.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2004
  11. PVG § 20 gültig von 09.08.1995 bis 14.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 522/1995
  12. PVG § 20 gültig von 11.07.1991 bis 08.08.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 362/1991
  13. PVG § 20 gültig von 17.07.1987 bis 10.07.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 310/1987
  14. PVG § 20 gültig von 09.07.1975 bis 16.07.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 363/1975

Schlagworte

Unterlassung der Bestellung des Dienststellenwahlausschusses durch den Dienststellenausschuss, Zuständigkeit zur Entscheidung über rechtswidrige Wahlvorgänge

Rechtssatz

Soweit von Personalvertretungsorganen Bestimmungen über das Wahlverfahren verletzt werden, entscheidet gemäß § 20 Abs. 13 und 14 Personalvertretungsgesetz zur Überprüfung von im Wahlverfahren gefassten Beschlüssen der Zentralwahlausschuss, soweit durch diese Rechtswidrigkeit das Wahlergebnis beeinflusst werden könnte.Soweit von Personalvertretungsorganen Bestimmungen über das Wahlverfahren verletzt werden, entscheidet gemäß Paragraph 20, Absatz 13 und 14 Personalvertretungsgesetz zur Überprüfung von im Wahlverfahren gefassten Beschlüssen der Zentralwahlausschuss, soweit durch diese Rechtswidrigkeit das Wahlergebnis beeinflusst werden könnte.

Bei dem Aushang des Dienststellenwahlausschusses, in dem festgestellt wird, dass der Dienststellenausschuss die Neubestellung des Dienststellenwahlausschusses unterlassen habe und sich gemäß § 16 Abs. 4 Personalvertretungsgesetz der alte Dienststellenwahlausschuss am 20.10.1999 konstituiert habe, handelt es sich aber um keinen Vorgang im Wahlverfahren selbst, sondern um einen davor gelegenen Vorgang.Bei dem Aushang des Dienststellenwahlausschusses, in dem festgestellt wird, dass der Dienststellenausschuss die Neubestellung des Dienststellenwahlausschusses unterlassen habe und sich gemäß Paragraph 16, Absatz 4, Personalvertretungsgesetz der alte Dienststellenwahlausschuss am 20.10.1999 konstituiert habe, handelt es sich aber um keinen Vorgang im Wahlverfahren selbst, sondern um einen davor gelegenen Vorgang.

Diese vom Dienststellenwahlausschuss entfaltete Tätigkeit ist im Personalvertretungsgesetz nicht vorgesehen. Damit ist die Zuständigkeit der Personalvertretungs-Aufsichtskommission für die Prüfung der Gesetzmäßigkeit der Geschäftsführung des Dienststellenwahlausschusses gegeben.

Allerdings fehlt dem Dienststellenausschuss hier die Legitimation zur Erhebung einer Beschwerde gemäß § 41 Abs. 1 Personalvertretungsgesetz, wonach derjenige vor der Personalvertretungs-Aufsichtskommission antragsberechtigt ist, der eine Verletzung der Rechte behauptet.Allerdings fehlt dem Dienststellenausschuss hier die Legitimation zur Erhebung einer Beschwerde gemäß Paragraph 41, Absatz eins, Personalvertretungsgesetz, wonach derjenige vor der Personalvertretungs-Aufsichtskommission antragsberechtigt ist, der eine Verletzung der Rechte behauptet.

In der Regel können zwar nur Einzelpersonen in ihren Rechte verletzt sein, dennoch können Rechte eines Personalvertretungsausschusses verletzt sein, etwa wenn von einem anderen Personalvertretungsorgan in seine Kompetenz eingegriffen wird. Im vorliegenden Fall wird ein derartiger Eingriff vom Dienststellenausschuss nicht behauptet und ist ein solcher auch nicht erkennbar, da der Dienststellenausschuss die Unterlassung der Neubestellung des Dienststellenwahlausschusses tatsächlich beschlossen hat.

Dokumentnummer

A46_PVAK_99_01
Quelle: Personalvertretungsaufsichtsbehörde Pvab, https://www.bundeskanzleramt.gv.at/personalvertretungsaufsichtsbehorde
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