RS Pvak 2007/12/12 A22-PVAK/06

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 12.12.2007
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Norm

PVG §9 Abs2
SchUG §10 Abs2
BDG §48
BDG §49
BDG §50
  1. PVG § 9 heute
  2. PVG § 9 gültig ab 23.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2024
  3. PVG § 9 gültig von 30.12.2022 bis 22.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 205/2022
  4. PVG § 9 gültig von 24.12.2020 bis 29.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 224/2021
  5. PVG § 9 gültig von 24.12.2020 bis 31.08.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2020
  6. PVG § 9 gültig von 01.09.2020 bis 23.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 224/2021
  7. PVG § 9 gültig von 09.07.2019 bis 31.08.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2019
  8. PVG § 9 gültig von 01.01.2019 bis 22.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2018
  9. PVG § 9 gültig von 23.12.2018 bis 08.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2018
  10. PVG § 9 gültig von 01.08.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2018
  11. PVG § 9 gültig von 25.05.2018 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2018
  12. PVG § 9 gültig von 29.12.2012 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  13. PVG § 9 gültig von 31.12.2009 bis 28.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2009
  14. PVG § 9 gültig von 19.08.2009 bis 30.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2009
  15. PVG § 9 gültig von 01.07.2007 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2007
  16. PVG § 9 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 176/2004
  17. PVG § 9 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  18. PVG § 9 gültig von 01.07.1999 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 127/1999
  19. PVG § 9 gültig von 01.06.1999 bis 30.06.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/1999
  20. PVG § 9 gültig von 01.01.1999 bis 31.05.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/1999
  21. PVG § 9 gültig von 01.07.1997 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  22. PVG § 9 gültig von 01.05.1995 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 297/1995
  23. PVG § 9 gültig von 01.04.1992 bis 30.04.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 179/1992
  24. PVG § 9 gültig von 27.11.1991 bis 31.03.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 179/1992
  25. PVG § 9 gültig von 27.11.1991 bis 26.11.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 85/1989
  26. PVG § 9 gültig von 01.09.1991 bis 26.11.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 179/1992
  27. PVG § 9 gültig von 01.01.1990 bis 31.08.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 85/1989
  28. PVG § 9 gültig von 19.03.1988 bis 18.03.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 148/1988
  29. PVG § 9 gültig von 17.07.1987 bis 31.12.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 310/1987
  30. PVG § 9 gültig von 05.03.1983 bis 16.07.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 138/1983
  1. SchUG § 10 heute
  2. SchUG § 10 gültig ab 01.09.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. SchUG § 10 gültig von 01.09.2017 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  4. SchUG § 10 gültig von 01.01.2014 bis 31.08.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 75/2013
  5. SchUG § 10 gültig von 01.09.2006 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2006
  6. SchUG § 10 gültig von 01.02.1997 bis 31.08.2006 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 767/1996
  7. SchUG § 10 gültig von 06.09.1986 bis 31.01.1997

Schlagworte

Maßnahmen des Dienststellenleiters, Herstellung des Einvernehmens mit der PV, täglicher Dienstbetrieb, Stundenplan

Rechtssatz

Vom Dienststellenleiter darf eine ganze Fülle von Maßnahmen getroffen werden, ohne vorher die PV befassen zu müssen, würde doch sonst jeder sinnvolle Dienstbetrieb lahm gelegt werden; insbesondere die die Durchführung des täglichen Dienstbetriebs betreffenden Maßnahmen, die in Erfüllung der Dienstpflichten als Vorgesetzter, wie sie im § 45 Abs. 1 und 2 BDG aufgezählt sind, angeordnet werden, bedürfen keiner Befassung der PV, die nur im Einzelfall, wenn sie Unzukömmlichkeiten wahrgenommen zu haben glaubt, von sich aus an den Dienststellenleiter herantreten kann (Schragel, PVG, § 9 Rz 9 mwN). Die §§ 48 bis 50 BDG nehmen nun auf die Besonderheiten der Lehrer nicht Bezug, der Begriff „Dienstplan" wird auch auf die die Lehrer betreffenden Sonderregelungen des BDG nicht übertragen. § 10 Abs. 2 SchUG kennt den Begriff des Stundenplans, mit dem der Schulleiter für jede Klasse die lehrplanmäßig vorgesehenen Unterrichtsgegenstände auf die einzelnen Unterrichtsstunden aufteilt; der Stundenplan stellt die zeitmäßige Einteilung der von den Lehrern im Rahmen ihrer Lehrverpflichtung zu erbringenden Leistungen dar. Es handelt sich, auch wenn er unvermeidlicherweise viel mehr ins einzelne gehen muss als sonst ein Dienstplan, um die grundsätzliche und generelle Dienstzeitregelung für die betroffenen Lehrer, wie sie den gegebenen Bedürfnissen im Schulbereich entspricht; bei der Erstellung des Stundenplanes steht der PV damit das Recht auf Herstellung des Einvernehmens nach § 9 Abs. 2 lit. b PVG zu (Schragel aaO Rz 9 unter Hinweis auf PVAK A 30/83). Die bloße Festlegung von Mindestunterrichtsstunden an zwei Tagen ist noch kein Dienstplan im Sinn der dargestellten Ausführungen.Vom Dienststellenleiter darf eine ganze Fülle von Maßnahmen getroffen werden, ohne vorher die PV befassen zu müssen, würde doch sonst jeder sinnvolle Dienstbetrieb lahm gelegt werden; insbesondere die die Durchführung des täglichen Dienstbetriebs betreffenden Maßnahmen, die in Erfüllung der Dienstpflichten als Vorgesetzter, wie sie im Paragraph 45, Absatz eins und 2 BDG aufgezählt sind, angeordnet werden, bedürfen keiner Befassung der PV, die nur im Einzelfall, wenn sie Unzukömmlichkeiten wahrgenommen zu haben glaubt, von sich aus an den Dienststellenleiter herantreten kann (Schragel, PVG, Paragraph 9, Rz 9 mwN). Die Paragraphen 48 bis 50 BDG nehmen nun auf die Besonderheiten der Lehrer nicht Bezug, der Begriff „Dienstplan" wird auch auf die die Lehrer betreffenden Sonderregelungen des BDG nicht übertragen. Paragraph 10, Absatz 2, SchUG kennt den Begriff des Stundenplans, mit dem der Schulleiter für jede Klasse die lehrplanmäßig vorgesehenen Unterrichtsgegenstände auf die einzelnen Unterrichtsstunden aufteilt; der Stundenplan stellt die zeitmäßige Einteilung der von den Lehrern im Rahmen ihrer Lehrverpflichtung zu erbringenden Leistungen dar. Es handelt sich, auch wenn er unvermeidlicherweise viel mehr ins einzelne gehen muss als sonst ein Dienstplan, um die grundsätzliche und generelle Dienstzeitregelung für die betroffenen Lehrer, wie sie den gegebenen Bedürfnissen im Schulbereich entspricht; bei der Erstellung des Stundenplanes steht der PV damit das Recht auf Herstellung des Einvernehmens nach Paragraph 9, Absatz 2, Litera b, PVG zu (Schragel aaO Rz 9 unter Hinweis auf PVAK A 30/83). Die bloße Festlegung von Mindestunterrichtsstunden an zwei Tagen ist noch kein Dienstplan im Sinn der dargestellten Ausführungen.

Zuletzt aktualisiert am

17.07.2009
Quelle: Personalvertretungsaufsichtsbehörde Pvab, https://www.bundeskanzleramt.gv.at/personalvertretungsaufsichtsbehorde
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