RS Pvak 2022/3/23 A4-PVAB/22

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.03.2022
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Norm

PVG §21 Abs4
PVG §22 Abs2
PVG §22 Abs3
PVGO §1 Abs2
PVGO §4
  1. PVG § 21 heute
  2. PVG § 21 gültig ab 18.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2015
  3. PVG § 21 gültig von 01.01.2014 bis 17.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2013
  4. PVG § 21 gültig von 29.12.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  5. PVG § 21 gültig von 31.12.2009 bis 28.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2009
  6. PVG § 21 gültig von 19.08.2009 bis 30.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2009
  7. PVG § 21 gültig von 24.07.1999 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 127/1999
  8. PVG § 21 gültig von 11.07.1991 bis 23.07.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 362/1991
  9. PVG § 21 gültig von 17.07.1987 bis 10.07.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 310/1987
  10. PVG § 21 gültig von 05.03.1983 bis 16.07.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 138/1983
  1. PVG § 22 heute
  2. PVG § 22 gültig ab 30.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 205/2022
  3. PVG § 22 gültig von 01.09.2014 bis 29.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2014
  4. PVG § 22 gültig von 01.01.2014 bis 31.08.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2013
  5. PVG § 22 gültig von 31.12.2009 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2009
  6. PVG § 22 gültig von 19.08.2009 bis 30.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2009
  7. PVG § 22 gültig von 24.07.1999 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 127/1999
  8. PVG § 22 gültig von 01.04.1992 bis 23.07.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 179/1992
  9. PVG § 22 gültig von 17.07.1987 bis 31.03.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 310/1987
  10. PVG § 22 gültig von 09.07.1975 bis 16.07.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 363/1975
  1. PVG § 22 heute
  2. PVG § 22 gültig ab 30.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 205/2022
  3. PVG § 22 gültig von 01.09.2014 bis 29.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2014
  4. PVG § 22 gültig von 01.01.2014 bis 31.08.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2013
  5. PVG § 22 gültig von 31.12.2009 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2009
  6. PVG § 22 gültig von 19.08.2009 bis 30.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2009
  7. PVG § 22 gültig von 24.07.1999 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 127/1999
  8. PVG § 22 gültig von 01.04.1992 bis 23.07.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 179/1992
  9. PVG § 22 gültig von 17.07.1987 bis 31.03.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 310/1987
  10. PVG § 22 gültig von 09.07.1975 bis 16.07.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 363/1975
  1. PVGO § 1 heute
  2. PVGO § 1 gültig ab 01.08.2019 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 230/2019
  3. PVGO § 1 gültig von 01.09.2014 bis 31.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 143/2014
  4. PVGO § 1 gültig von 27.01.1968 bis 31.08.2014

Schlagworte

Teilnahme an PVO-Sitzungen; Pflichten der PV

Rechtssatz

Andererseits verpflichtet keine Bestimmung des PVG oder der PVGO die Mitglieder von PVO zur persönlichen Teilnahme an einer Sitzung. Wenngleich der Gesetzgeber des PVG die heutigen technischen Möglichkeiten noch nicht gekannt haben konnte, schließt allein schon die Formulierung der Regelung in § 22 Abs. 3 PVG, wonach „das zu einer Sitzung einberufene Mitglied an ihr teilzunehmen hat“ ein Zuschalten eines Mitglieds durch Videoübertragung nicht aus, weil diese Bestimmung die Art der Teilnahme an der Sitzung offenlässt, die demnach persönlich, aber auch durch geeignete technische Maßnahmen erfolgen kann. Anders läge der Fall, hätte der Gesetzgeber in § 22 Abs. 3 PVG die Formulierung „das zu einer Sitzung einberufene Mitglied hat persönlich an ihr teilzunehmen“ gewählt. Sichergestellt muss allerdings die Geheimhaltung der Beratungsgegenstände und die Vertraulichkeit der Debatteninhalte der PVO-Sitzung sein, weil deren Kenntnis durch Dritte ausgeschlossen zu bleiben hat (§ 16 Abs. 5 PVGO).Andererseits verpflichtet keine Bestimmung des PVG oder der PVGO die Mitglieder von PVO zur persönlichen Teilnahme an einer Sitzung. Wenngleich der Gesetzgeber des PVG die heutigen technischen Möglichkeiten noch nicht gekannt haben konnte, schließt allein schon die Formulierung der Regelung in Paragraph 22, Absatz 3, PVG, wonach „das zu einer Sitzung einberufene Mitglied an ihr teilzunehmen hat“ ein Zuschalten eines Mitglieds durch Videoübertragung nicht aus, weil diese Bestimmung die Art der Teilnahme an der Sitzung offenlässt, die demnach persönlich, aber auch durch geeignete technische Maßnahmen erfolgen kann. Anders läge der Fall, hätte der Gesetzgeber in Paragraph 22, Absatz 3, PVG die Formulierung „das zu einer Sitzung einberufene Mitglied hat persönlich an ihr teilzunehmen“ gewählt. Sichergestellt muss allerdings die Geheimhaltung der Beratungsgegenstände und die Vertraulichkeit der Debatteninhalte der PVO-Sitzung sein, weil deren Kenntnis durch Dritte ausgeschlossen zu bleiben hat (Paragraph 16, Absatz 5, PVGO).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:PVAB:2022:A4.PVAB.22

Zuletzt aktualisiert am

08.08.2022
Quelle: Personalvertretungsaufsichtsbehörde Pvab, https://www.bundeskanzleramt.gv.at/personalvertretungsaufsichtsbehorde
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