RS Pvak 2022/6/20 A12-PVAB/22

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 20.06.2022
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Norm

PVG §11 Abs1
PVG §12 Abs1
PVG §23 Abs2 lita
  1. PVG § 11 heute
  2. PVG § 11 gültig ab 01.04.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2025
  3. PVG § 11 gültig von 18.07.2022 bis 31.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2024
  4. PVG § 11 gültig von 01.05.2022 bis 17.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2024
  5. PVG § 11 gültig von 01.02.2020 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2020
  6. PVG § 11 gültig von 29.01.2020 bis 31.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2020
  7. PVG § 11 gültig von 09.07.2019 bis 28.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2019
  8. PVG § 11 gültig von 01.01.2019 bis 08.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2018
  9. PVG § 11 gültig von 01.01.2019 bis 07.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  10. PVG § 11 gültig von 01.09.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2018
  11. PVG § 11 gültig von 01.09.2018 bis 07.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  12. PVG § 11 gültig von 08.01.2018 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2018
  13. PVG § 11 gültig von 01.09.2016 bis 07.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  14. PVG § 11 gültig von 29.12.2015 bis 31.08.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2015
  15. PVG § 11 gültig von 01.09.2014 bis 28.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2014
  16. PVG § 11 gültig von 01.01.2014 bis 31.08.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  17. PVG § 11 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  18. PVG § 11 gültig von 31.12.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  19. PVG § 11 gültig von 19.08.2009 bis 30.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2009
  20. PVG § 11 gültig von 01.10.2007 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2007
  21. PVG § 11 gültig von 01.03.2007 bis 30.09.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2007
  22. PVG § 11 gültig von 01.01.2007 bis 28.02.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2007
  23. PVG § 11 gültig von 01.01.2007 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2006
  24. PVG § 11 gültig von 01.07.2005 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 165/2005
  25. PVG § 11 gültig von 01.07.2005 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2005
  26. PVG § 11 gültig von 26.11.2004 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2004
  27. PVG § 11 gültig von 26.11.2004 bis 14.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  28. PVG § 11 gültig von 01.09.2004 bis 25.11.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2004
  29. PVG § 11 gültig von 01.09.2004 bis 14.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2002
  30. PVG § 11 gültig von 01.05.2004 bis 31.08.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2004
  31. PVG § 11 gültig von 24.07.1999 bis 30.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 127/1999
  32. PVG § 11 gültig von 09.08.1995 bis 23.07.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 522/1995
  33. PVG § 11 gültig von 01.01.1995 bis 08.08.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 1105/1994
  34. PVG § 11 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1994
  35. PVG § 11 gültig von 01.07.1994 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 314/1994
  36. PVG § 11 gültig von 01.01.1994 bis 30.06.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 16/1994
  37. PVG § 11 gültig von 11.07.1991 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 362/1991
  38. PVG § 11 gültig von 17.07.1987 bis 10.07.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 310/1987
  39. PVG § 11 gültig von 05.03.1983 bis 16.07.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 138/1983
  1. PVG § 12 heute
  2. PVG § 12 gültig ab 09.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2019
  3. PVG § 12 gültig von 19.08.2009 bis 08.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2009
  4. PVG § 12 gültig von 01.07.1999 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 127/1999
  5. PVG § 12 gültig von 01.07.1997 bis 30.06.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  6. PVG § 12 gültig von 31.07.1979 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 334/1979
  1. PVG § 23 heute
  2. PVG § 23 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2013
  3. PVG § 23 gültig von 19.08.2009 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2009
  4. PVG § 23 gültig von 01.04.1992 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 179/1992
  5. PVG § 23 gültig von 31.07.1979 bis 31.03.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 334/1979

Schlagworte

vorzeitige Beendigung der Tätigkeitsdauer von PVO; Auflassung von Dienststellen

Rechtssatz

Da, wie bereits erwähnt, eine administrative Maßnahme eine gesetzliche Regelung nicht rechtswirksam zu ändern vermag, bis dato jedoch weder § 11 Abs. 1 Z X PVG geändert noch eine abweichende Übergangsbestimmung in Abschnitt VI des PVG aufgenommen wurde, besteht der FA bei der Dienststelle X – jedenfalls zumindest vorläufig – weiterhin. Diese Rechtslage steht im Einklang mit der Zielsetzung des PVG, die darauf ausgerichtet ist, sicherzustellen, alle Bediensteten der Bundesverwaltung durch die Einrichtung von PVO iSd Gesetzes ständig zu schützen und zu fördern sowie ihre Rechte und Interessen durch ihre entsprechende Vertretung dauerhaft zu wahren. Dieser Zielsetzung folgen auch die Regelungen des § 23 Abs. 3 PVG, nach denen die PVO ihre Geschäfte nach Ablauf ihrer gesetzlichen Tätigkeitsperiode oder bei vorzeitiger Beendigung ihrer Tätigkeit grundsätzlich bis zum Zusammentritt des in der Folge neu gewählten PVO weitzuführen haben. Dies resultiert auch aus der demokratischen Legitimation der PVO durch die Wahl ihrer Mitglieder aus dem Kreis der Bediensteten, woraus folgt, dass die bestehenden PVO die Vertretung der Interessen ihrer Wähler:innen grundsätzlich ohne Unterbrechung und so lange wie möglich wahrzunehmen haben. Die genannten Regelungen des § 23 Abs. 4 PVG kommen nur dann nicht zum Tragen, wenn § 23 Abs. 2 lit. a PVG zur Anwendung kommt, weil die Dienststelle aufgelassen wurde und es keine zu vertretenden Bediensteten und daher auch keine vom jeweiligen PVO wahrzunehmenden Geschäfte mehr gibt.Da, wie bereits erwähnt, eine administrative Maßnahme eine gesetzliche Regelung nicht rechtswirksam zu ändern vermag, bis dato jedoch weder Paragraph 11, Absatz eins, Z römisch zehn PVG geändert noch eine abweichende Übergangsbestimmung in Abschnitt römisch sechs des PVG aufgenommen wurde, besteht der FA bei der Dienststelle römisch zehn – jedenfalls zumindest vorläufig – weiterhin. Diese Rechtslage steht im Einklang mit der Zielsetzung des PVG, die darauf ausgerichtet ist, sicherzustellen, alle Bediensteten der Bundesverwaltung durch die Einrichtung von PVO iSd Gesetzes ständig zu schützen und zu fördern sowie ihre Rechte und Interessen durch ihre entsprechende Vertretung dauerhaft zu wahren. Dieser Zielsetzung folgen auch die Regelungen des Paragraph 23, Absatz 3, PVG, nach denen die PVO ihre Geschäfte nach Ablauf ihrer gesetzlichen Tätigkeitsperiode oder bei vorzeitiger Beendigung ihrer Tätigkeit grundsätzlich bis zum Zusammentritt des in der Folge neu gewählten PVO weitzuführen haben. Dies resultiert auch aus der demokratischen Legitimation der PVO durch die Wahl ihrer Mitglieder aus dem Kreis der Bediensteten, woraus folgt, dass die bestehenden PVO die Vertretung der Interessen ihrer Wähler:innen grundsätzlich ohne Unterbrechung und so lange wie möglich wahrzunehmen haben. Die genannten Regelungen des Paragraph 23, Absatz 4, PVG kommen nur dann nicht zum Tragen, wenn Paragraph 23, Absatz 2, Litera a, PVG zur Anwendung kommt, weil die Dienststelle aufgelassen wurde und es keine zu vertretenden Bediensteten und daher auch keine vom jeweiligen PVO wahrzunehmenden Geschäfte mehr gibt.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:PVAB:2022:A12.PVAB.22

Zuletzt aktualisiert am

01.09.2022
Quelle: Personalvertretungsaufsichtsbehörde Pvab, https://www.bundeskanzleramt.gv.at/personalvertretungsaufsichtsbehorde
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