RS Pvak 2024/1/31 A13-PVAB/23

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 31.01.2024
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Norm

PVG §41 Abs1
AVG §13 Abs3
AVG §13 Abs6
  1. PVG § 41 heute
  2. PVG § 41 gültig ab 01.09.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2025
  3. PVG § 41 gültig von 09.07.2019 bis 31.08.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2019
  4. PVG § 41 gültig von 15.08.2018 bis 08.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2018
  5. PVG § 41 gültig von 18.06.2015 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2015
  6. PVG § 41 gültig von 02.08.2014 bis 17.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2014
  7. PVG § 41 gültig von 01.01.2014 bis 01.08.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2013
  8. PVG § 41 gültig von 19.08.2009 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2009
  9. PVG § 41 gültig von 01.07.1999 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 127/1999
  10. PVG § 41 gültig von 01.04.1992 bis 30.06.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 179/1992
  11. PVG § 41 gültig von 09.07.1975 bis 31.03.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 363/1975
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Schlagworte

Antragslegitimation PV; Mängel schriftlicher Eingaben; Verbesserungsauftrag; Anbringen, die sich auf keine bestimmte Angelegenheit beziehen

Rechtssatz

Im Antrag wurde vom Antragsteller angegeben, durch einen Beschluss des ZA, zu dem dieser nicht zuständig wäre, in seinen Rechten verletzt zu sein. Im Lichte der Rechtsprechung des VwGH, nach der es sich zusätzlich zu einer gesetzwidrigen Geschäftsführungshandlung auch um die Verletzung eigener Rechte von PV handeln muss, um die Antragsberechtigung auszulösen, könnte im vorliegenden Fall, in dem eine Verletzung von geschäftsordnungsmäßigen Rechten des Antragstellers nach PVG (vgl. dazu Schragel, PVG, § 41, Rz 22) nicht behauptet wurde, eine Verletzung eigener Rechte allenfalls nur dadurch erblickt werden, dass der Antragsteller dem Verein P selbst als Mitglied angehört. Da der Antragsteller die erforderliche Angabe dazu verweigert hat und auch den sonstigen Ergänzungsaufträgen zur Behebung der Mängel seines unklaren Antrags nicht Folge geleistet hat, wurden die Mängel seiner Eingabe nicht rechtzeitig behoben und ist der Antrag gemäß § 13 Abs. 3 AVG wegen fruchtlosem Ablauf der gesetzten Frist zur Mängelbehebung zurückzuweisen.Im Antrag wurde vom Antragsteller angegeben, durch einen Beschluss des ZA, zu dem dieser nicht zuständig wäre, in seinen Rechten verletzt zu sein. Im Lichte der Rechtsprechung des VwGH, nach der es sich zusätzlich zu einer gesetzwidrigen Geschäftsführungshandlung auch um die Verletzung eigener Rechte von PV handeln muss, um die Antragsberechtigung auszulösen, könnte im vorliegenden Fall, in dem eine Verletzung von geschäftsordnungsmäßigen Rechten des Antragstellers nach PVG vergleiche dazu Schragel, PVG, Paragraph 41,, Rz 22) nicht behauptet wurde, eine Verletzung eigener Rechte allenfalls nur dadurch erblickt werden, dass der Antragsteller dem Verein P selbst als Mitglied angehört. Da der Antragsteller die erforderliche Angabe dazu verweigert hat und auch den sonstigen Ergänzungsaufträgen zur Behebung der Mängel seines unklaren Antrags nicht Folge geleistet hat, wurden die Mängel seiner Eingabe nicht rechtzeitig behoben und ist der Antrag gemäß Paragraph 13, Absatz 3, AVG wegen fruchtlosem Ablauf der gesetzten Frist zur Mängelbehebung zurückzuweisen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:PVAB:2024:A13.PVAB.23

Zuletzt aktualisiert am

10.04.2024
Quelle: Personalvertretungsaufsichtsbehörde Pvab, https://www.bundeskanzleramt.gv.at/personalvertretungsaufsichtsbehorde
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