RS Dsk 1998/10/23 120.566/15-DSK/98

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.10.1998
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Norm

DSG §36 Abs1 Z1;
DSG 2000 §1 Abs5;
SPG §22 Abs3;
  1. DSG Art. 2 § 36 heute
  2. DSG Art. 2 § 36 gültig ab 29.06.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2024
  3. DSG Art. 2 § 36 gültig von 01.12.2021 bis 28.06.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2021
  4. DSG Art. 2 § 36 gültig von 25.05.2018 bis 30.11.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2018
  5. DSG Art. 2 § 36 gültig von 25.05.2018 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2017
  6. DSG Art. 2 § 36 gültig von 01.01.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2013
  7. DSG Art. 2 § 36 gültig von 01.07.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 133/2009
  8. DSG Art. 2 § 36 gültig von 01.01.2010 bis 30.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 133/2009
  9. DSG Art. 2 § 36 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2009
  1. SPG § 22 heute
  2. SPG § 22 gültig ab 01.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2019
  3. SPG § 22 gültig von 01.07.2014 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 43/2014
  4. SPG § 22 gültig von 01.01.2008 bis 30.06.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2007
  5. SPG § 22 gültig von 01.02.2003 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2002
  6. SPG § 22 gültig von 01.10.2002 bis 31.01.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2002
  7. SPG § 22 gültig von 11.08.2000 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2000
  8. SPG § 22 gültig von 01.01.1998 bis 10.08.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  9. SPG § 22 gültig von 01.05.1993 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 662/1992
  10. SPG § 22 gültig von 01.05.1993 bis 30.04.1993

Rechtssatz

[Anmerkung: Das belangte Organ - eine Bundespolizeibehörde - hatte für erkennungsdienstliche Zwecke ermittelte und verarbeitete Daten des Beschwerdeführers, eines auf richterlichen Befehl in Haft genommenen Verdächtigen in einem Strafverfahren, in einer Presseaussendung an die Medien übermittelt; es wurde Unzuständigkeit der DSK eingewendet, da ein der Strafgerichtsbarkeit zuzurechnendes Verhalten vorliege.]

Es lag im Beschwerdefall kein Anhaltspunkt dafür vor, daß das belangte Organ die verfahrensgegenständliche Presseaussendung auf ausdrückliche Anordnung eines Organs der Gerichtsbarkeit herausgegeben hat. Ob eine wie immer geartete Absprache mit Untersuchungsrichter und Staatsanwalt erfolgte bzw. das ‘Einverständnis’ dieser Organe eingeholt wurde, ist daher - in ausdrücklicher Ablehnung der vom Bundesminister für Inneres in der Stellungnahme vom 17. März 1998, Zl. 95.010/3I-IV//98/DR, Seite 4, zum Ausdruck gebrachten Rechtsansicht - für dieses Verfahren irrelevant. Entscheidend ist hingegen, daß schon der äußere Anschein und der Inhalt der Presseaussendung keinen anderen Schluß als den auf das belangte Organ als Urheber zulassen.

Schlagworte

Zurechnung; Zurechenbarkeit

Dokumentnummer

DSKRS_19981023_120566_15_DSK_98_02
Quelle: Datenschutzbehörde Dsb, https://www.dsb.gv.at
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