RS Dsk 2008/4/25 K121.348/0007-DSK/2008

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 25.04.2008
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Norm

DSG 2000 §26 Abs1;
DSG 2000 §26 Abs3;
DSG 2000 §49 Abs3;
TKG 2003 §92 Abs3 Z3 litf;
TKG 2003 §97 Abs2;
  1. TKG 2003 § 92 gültig von 01.01.2019 bis 31.10.2021 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 190/2021
  2. TKG 2003 § 92 gültig von 01.01.2019 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2018
  3. TKG 2003 § 92 gültig von 01.12.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 78/2018
  4. TKG 2003 § 92 gültig von 01.07.2014 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 44/2014
  5. TKG 2003 § 92 gültig von 22.11.2011 bis 30.06.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2011
  6. TKG 2003 § 92 gültig von 19.05.2011 bis 21.11.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 27/2011
  7. TKG 2003 § 92 gültig von 20.08.2003 bis 18.05.2011
  1. TKG 2003 § 97 gültig von 01.01.2019 bis 31.10.2021 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 190/2021
  2. TKG 2003 § 97 gültig von 01.01.2019 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2018
  3. TKG 2003 § 97 gültig von 01.12.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 78/2018
  4. TKG 2003 § 97 gültig von 19.05.2011 bis 30.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 27/2011
  5. TKG 2003 § 97 gültig von 20.08.2003 bis 18.05.2011

Rechtssatz

[Die Beschwerdegegnerin, ein Telekommunikationsunternehmen, hatte ein Auskunftsbegehren, das auch Auskunft über Automatisierte Einzelentscheidungen nach § 49 DSG 2000 umfasste, negativ beantwortet] Die Beschwerdegegnerin ist verpflichtet, jeder Person, die eine entsprechende Betroffenenrolle bescheinigt (etwa, eventuell nach Geltendmachung ihrer Mitwirkungsobliegenheit gemäß § 26 Abs. 3 DSG 2000, ihre Identität sowie Zeit und Ort des [versuchten] Vertragsabschlusses samt Bonitätsprüfung angeben kann), den logischen Ablauf der automatisierten Entscheidungsfindung im von ihr eingerichteten System zur Bonitätsprüfung in allgemein verständlicher Form darzulegen. Dies gilt selbst dann, wenn gemäß § 92 Abs. 3 Z 3 lit f iVm § 97 Abs. 2 TKG 2003 keine Daten zur vorgenommenen Bonitätsprüfung dieser Person mehr verarbeitet werden. Denn es handelt sich bei § 49 Abs. 3 DSG 2000 um eine besondere Auskunftspflicht, die ausnahmsweise unabhängig vom Tatbestand der tatsächlichen dauerhaften Verarbeitung, insbesondere Speicherung personenbezogener Daten besteht.[Die Beschwerdegegnerin, ein Telekommunikationsunternehmen, hatte ein Auskunftsbegehren, das auch Auskunft über Automatisierte Einzelentscheidungen nach Paragraph 49, DSG 2000 umfasste, negativ beantwortet] Die Beschwerdegegnerin ist verpflichtet, jeder Person, die eine entsprechende Betroffenenrolle bescheinigt (etwa, eventuell nach Geltendmachung ihrer Mitwirkungsobliegenheit gemäß Paragraph 26, Absatz 3, DSG 2000, ihre Identität sowie Zeit und Ort des [versuchten] Vertragsabschlusses samt Bonitätsprüfung angeben kann), den logischen Ablauf der automatisierten Entscheidungsfindung im von ihr eingerichteten System zur Bonitätsprüfung in allgemein verständlicher Form darzulegen. Dies gilt selbst dann, wenn gemäß Paragraph 92, Absatz 3, Ziffer 3, Litera f, in Verbindung mit Paragraph 97, Absatz 2, TKG 2003 keine Daten zur vorgenommenen Bonitätsprüfung dieser Person mehr verarbeitet werden. Denn es handelt sich bei Paragraph 49, Absatz 3, DSG 2000 um eine besondere Auskunftspflicht, die ausnahmsweise unabhängig vom Tatbestand der tatsächlichen dauerhaften Verarbeitung, insbesondere Speicherung personenbezogener Daten besteht.

Schlagworte

Auskunft, Inhaltsmängel, Telekom-Unternehmen, Wirtschaftsauskunftei als Dienstleister, Bonitätsdaten, Scoring-Wert, Auftraggeberrolle bei Bonitätsprüfung, automatisierte Einzelentscheidung

Zuletzt aktualisiert am

18.07.2014
Quelle: Datenschutzbehörde Dsb, https://www.dsb.gv.at
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