RS Lvwg 2014/12/16 LVwG 30.5-4620/2014

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.12.2014
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Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

16.12.2014

Index

83 Naturschutz Umweltschutz
90/01 Straßenverkehrsordnung

Norm

IG-L 1997 §30 Abs1 Z4
StVO 1960 §20 Abs2
StVO 1960 §52 lita Z10a
  1. StVO 1960 § 20 heute
  2. StVO 1960 § 20 gültig ab 24.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 17/2026
  3. StVO 1960 § 20 gültig von 01.07.2005 bis 23.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2005
  4. StVO 1960 § 20 gültig von 22.07.1998 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/1998
  5. StVO 1960 § 20 gültig von 01.10.1994 bis 21.07.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 518/1994
  6. StVO 1960 § 20 gültig von 01.03.1989 bis 30.09.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 86/1989
  7. StVO 1960 § 20 gültig von 01.10.1988 bis 28.02.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 573/1987
  1. StVO 1960 § 52 heute
  2. StVO 1960 § 52 gültig ab 01.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2024
  3. StVO 1960 § 52 gültig von 01.06.2019 bis 30.06.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 37/2019
  4. StVO 1960 § 52 gültig von 31.05.2011 bis 31.05.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2011
  5. StVO 1960 § 52 gültig von 26.03.2009 bis 30.05.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2009
  6. StVO 1960 § 52 gültig von 01.07.2005 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2005
  7. StVO 1960 § 52 gültig von 01.07.1999 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/1998
  8. StVO 1960 § 52 gültig von 01.09.1998 bis 30.06.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/1998
  9. StVO 1960 § 52 gültig von 01.10.1994 bis 31.08.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 518/1994
  10. StVO 1960 § 52 gültig von 01.03.1989 bis 30.09.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 86/1989
  11. StVO 1960 § 52 gültig von 01.06.1987 bis 28.02.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 213/1987

Rechtssatz

Gemäß § 3 Abs 5 VBA-Verordnung - IG-L Steiermark, LGBL  Nr 22/2012,  gelten die Geschwindigkeitsbeschränkungen gemäß Abs. 1 und 2 dieser Verordnung nicht, wenn nach der Straßenverkehrsordnung 1960 (in der Fassung BGBl. I Nr. 27/2014) niedrigere oder gleich hohe Höchstgeschwindigkeiten angeordnet werden. Ist eine Anordnung nach der Straßenverkehrsordnung 1960 an Voraussetzungen gebunden, so gilt sie nur dann, wenn diese Voraussetzungen vorliegen. Fehlen diese Voraussetzungen, ist die Anordnung nicht existent. Mit einer Verordnung nach § 52 lit a Z 10a Straßenverkehrsordnung 1960 (StVO) wurde für den tatörtlichen Streckenabschnitt eine Beschränkung der auf Autobahnen erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h auf 100 km/h nur unter den Voraussetzungen von Nässe, Schnee- oder Eisbildung angeordnet. Somit bewirkte die zur Tatzeit trockene Fahrbahn, dass während dieser Zeit die Geschwindigkeitsbeschränkung nach der StVO auf 100 km/h für den tatörtlichen Streckenabschnitt nicht gegolten hat, also keine existente Anordnung gewesen ist. Folglich war gemäß § 20 Abs 2 StVO die auf Autobahnen generell erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h angeordnet, weshalb gemäß § 3 Abs 5 VBA-Verordnung - I-GL Steiermark die nach § 3 Abs 1 und 2 dieser Verordnung erlassene und zur Tatzeit entsprechend kundgemachte Geschwindigkeitsbeschränkung auf 100 km/h in Geltung war. Die zur Tatzeit eingehaltene Fahrgeschwindigkeit von 125 km/h wurde somit zu Recht als Übertretung des § 30 Abs 1 Z 4 IG-L 1997 in Verbindung mit der Anordnung nach § 3 Abs 1 und 2 VBA-Verordnung - IG-L Steiermark 2012 geahndet.Gemäß Paragraph 3, Absatz 5, VBA-Verordnung - IG-L Steiermark, LGBL  Nr 22 aus 2012,,  gelten die Geschwindigkeitsbeschränkungen gemäß Absatz eins und 2 dieser Verordnung nicht, wenn nach der Straßenverkehrsordnung 1960 (in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 27 aus 2014,) niedrigere oder gleich hohe Höchstgeschwindigkeiten angeordnet werden. Ist eine Anordnung nach der Straßenverkehrsordnung 1960 an Voraussetzungen gebunden, so gilt sie nur dann, wenn diese Voraussetzungen vorliegen. Fehlen diese Voraussetzungen, ist die Anordnung nicht existent. Mit einer Verordnung nach Paragraph 52, Litera a, Ziffer 10 a, Straßenverkehrsordnung 1960 (StVO) wurde für den tatörtlichen Streckenabschnitt eine Beschränkung der auf Autobahnen erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h auf 100 km/h nur unter den Voraussetzungen von Nässe, Schnee- oder Eisbildung angeordnet. Somit bewirkte die zur Tatzeit trockene Fahrbahn, dass während dieser Zeit die Geschwindigkeitsbeschränkung nach der StVO auf 100 km/h für den tatörtlichen Streckenabschnitt nicht gegolten hat, also keine existente Anordnung gewesen ist. Folglich war gemäß Paragraph 20, Absatz 2, StVO die auf Autobahnen generell erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h angeordnet, weshalb gemäß Paragraph 3, Absatz 5, VBA-Verordnung - I-GL Steiermark die nach Paragraph 3, Absatz eins und 2 dieser Verordnung erlassene und zur Tatzeit entsprechend kundgemachte Geschwindigkeitsbeschränkung auf 100 km/h in Geltung war. Die zur Tatzeit eingehaltene Fahrgeschwindigkeit von 125 km/h wurde somit zu Recht als Übertretung des Paragraph 30, Absatz eins, Ziffer 4, IG-L 1997 in Verbindung mit der Anordnung nach Paragraph 3, Absatz eins und 2 VBA-Verordnung - IG-L Steiermark 2012 geahndet.

Schlagworte

Geschwindigkeitsbeschränkung, Geltung, Höchstgeschwindigkeiten, Verordnung, Voraussetzungen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGST:2014:LVwG.30.5.4620.2014

Zuletzt aktualisiert am

03.02.2015
Quelle: Landesverwaltungsgericht Steiermark LVwg Steiermark, http://www.lvwg-stmk.gv.at
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