RS Lvwg 2015/5/5 LVwG 30.1-1202/2015

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 05.05.2015
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Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

05.05.2015

Index

40/01 Verwaltungsverfahren
81/01 Wasserrechtsgesetz
L55/006 Baumschutz Landschaftsschutz Naturschutz Steiermark
L55056 Nationalpark Biosphärenpark Steiermark

Norm

VStG 1991 §22 Abs2
WRG 1959 §137 Abs2 Z7
NaSchG Stmk 1976 §7 Abs2 lita
  1. WRG 1959 § 137 heute
  2. WRG 1959 § 137 gültig ab 26.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2017
  3. WRG 1959 § 137 gültig von 19.06.2013 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2013
  4. WRG 1959 § 137 gültig von 31.03.2011 bis 18.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2011
  5. WRG 1959 § 137 gültig von 27.07.2006 bis 30.03.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2006
  6. WRG 1959 § 137 gültig von 22.12.2003 bis 26.07.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2003
  7. WRG 1959 § 137 gültig von 01.01.2002 bis 21.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2001
  8. WRG 1959 § 137 gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  9. WRG 1959 § 137 gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2000
  10. WRG 1959 § 137 gültig von 30.12.2000 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  11. WRG 1959 § 137 gültig von 08.07.2000 bis 29.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2000
  12. WRG 1959 § 137 gültig von 01.01.2000 bis 07.07.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  13. WRG 1959 § 137 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  14. WRG 1959 § 137 gültig von 20.06.1997 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/1997
  15. WRG 1959 § 137 gültig von 01.07.1990 bis 19.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990

Rechtssatz

Als fortgesetztes Delikt nach § 137 Abs 2 Z 7 WRG 1959 war zu werten, dass der Wasserberechtigte eines Wasserkraftwerkes die laut Auflage des wasserrechtlichen Genehmigungsbescheides vorgeschriebene Restwassermenge von mindestens 45 l/sec an einem Tag, nämlich um 19.10 Uhr und um 22.30 Uhr, wiederholt erheblich unterschritt, indem die tatsächliche Restwassermenge lediglich 12,9 l/sec bzw 3,8 l/sec betragen hat. So war dieser Verstoß zu beiden Tatzeitpunkten ohne Zweifel durch einen einheitlichen Tatwillen und einen zeitlichen Zusammenhang geprägt. Dasselbe galt für die gleichzeitige Unterschreitung der im naturschutzrechtlichen Genehmigungsbescheid vorgeschriebenen gleichen Restwassermenge. Somit wurde auch dieser Verstoß gegen § 7 Abs 2 lit a NatSchG Stmk 1976 als fortgesetztes Delikt begangen. Daher wurden nicht vier Einzeltaten, sondern zwei fortgesetzte Delikte verwirklicht.Als fortgesetztes Delikt nach Paragraph 137, Absatz 2, Ziffer 7, WRG 1959 war zu werten, dass der Wasserberechtigte eines Wasserkraftwerkes die laut Auflage des wasserrechtlichen Genehmigungsbescheides vorgeschriebene Restwassermenge von mindestens 45 l/sec an einem Tag, nämlich um 19.10 Uhr und um 22.30 Uhr, wiederholt erheblich unterschritt, indem die tatsächliche Restwassermenge lediglich 12,9 l/sec bzw 3,8 l/sec betragen hat. So war dieser Verstoß zu beiden Tatzeitpunkten ohne Zweifel durch einen einheitlichen Tatwillen und einen zeitlichen Zusammenhang geprägt. Dasselbe galt für die gleichzeitige Unterschreitung der im naturschutzrechtlichen Genehmigungsbescheid vorgeschriebenen gleichen Restwassermenge. Somit wurde auch dieser Verstoß gegen Paragraph 7, Absatz 2, Litera a, NatSchG Stmk 1976 als fortgesetztes Delikt begangen. Daher wurden nicht vier Einzeltaten, sondern zwei fortgesetzte Delikte verwirklicht.

Schlagworte

Kumulation, fortgesetztes Delikt, Restwassermenge, Unterschreitung, Zusammenhang

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGST:2015:LVwG.30.1.1202.2015

Zuletzt aktualisiert am

10.07.2015
Quelle: Landesverwaltungsgericht Steiermark LVwg Steiermark, http://www.lvwg-stmk.gv.at
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