RS Lvwg 2015/10/28 LVwG 30.3-2777/2015

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 28.10.2015
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Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

28.10.2015

Index

90/02 Führerscheingesetz
90/01 Straßenverkehrsordnung

Norm

FSG 1997 §39 Abs5
StVO 1960 §5 Abs2
  1. StVO 1960 § 5 heute
  2. StVO 1960 § 5 gültig ab 24.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 17/2026
  3. StVO 1960 § 5 gültig von 14.01.2017 bis 23.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/2017
  4. StVO 1960 § 5 gültig von 01.09.2012 bis 13.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2012
  5. StVO 1960 § 5 gültig von 01.07.2005 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2005
  6. StVO 1960 § 5 gültig von 01.01.2003 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2002
  7. StVO 1960 § 5 gültig von 25.05.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2002
  8. StVO 1960 § 5 gültig von 22.07.1998 bis 24.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/1998
  9. StVO 1960 § 5 gültig von 06.01.1998 bis 21.07.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/1998
  10. StVO 1960 § 5 gültig von 01.10.1994 bis 05.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 518/1994
  11. StVO 1960 § 5 gültig von 25.04.1991 bis 30.09.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 207/1991
  12. StVO 1960 § 5 gültig von 01.05.1986 bis 24.04.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 105/1986

Rechtssatz

Wurde nach einer Verweigerung der Atemluftalkoholuntersuchung gemäß § 5 Abs 2 StVO 1960 eine Übertretung nach § 39 Abs 5 FSG 1997 begangen, indem der PKW trotz vorläufiger Abnahme des Führerscheines gelenkt wurde, stellt das Verhalten, das Fahrzeug trotz vorläufiger Abnahme des Führerscheines in Betrieb genommen (und gelenkt) zu haben, keinen Erschwerungsgrund dar. Vielmehr wird der Unrechtsgehalt dieses Verhaltens im Tatbestand des Lenkverbotes nach § 39 Abs 5 FSG 1997 aufgefangen.Wurde nach einer Verweigerung der Atemluftalkoholuntersuchung gemäß Paragraph 5, Absatz 2, StVO 1960 eine Übertretung nach Paragraph 39, Absatz 5, FSG 1997 begangen, indem der PKW trotz vorläufiger Abnahme des Führerscheines gelenkt wurde, stellt das Verhalten, das Fahrzeug trotz vorläufiger Abnahme des Führerscheines in Betrieb genommen (und gelenkt) zu haben, keinen Erschwerungsgrund dar. Vielmehr wird der Unrechtsgehalt dieses Verhaltens im Tatbestand des Lenkverbotes nach Paragraph 39, Absatz 5, FSG 1997 aufgefangen.

Schlagworte

vorläufige Führerscheinabnahme, Lenken, Erschwerungsgrund

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGST:2015:LVwG.30.3.2777.2015

Zuletzt aktualisiert am

22.12.2015
Quelle: Landesverwaltungsgericht Steiermark LVwg Steiermark, http://www.lvwg-stmk.gv.at
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