RS Uvs 2007/9/17 4/10660/5-2007th

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 17.09.2007
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Index

50/01 Gewerbeordnung

Norm

GewO 1994 §113 Abs7
GewO 1994 §368
  1. GewO 1994 § 113 heute
  2. GewO 1994 § 113 gültig ab 18.07.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2017
  3. GewO 1994 § 113 gültig von 01.08.2013 bis 17.07.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/2013
  4. GewO 1994 § 113 gültig von 01.09.2012 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2012
  5. GewO 1994 § 113 gültig von 19.08.2010 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 66/2010
  6. GewO 1994 § 113 gültig von 01.08.2002 bis 18.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2002
  7. GewO 1994 § 113 gültig von 01.07.1997 bis 31.07.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/1997
  8. GewO 1994 § 113 gültig von 19.03.1994 bis 30.06.1997
  1. GewO 1994 § 368 heute
  2. GewO 1994 § 368 gültig ab 27.02.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 42/2008
  3. GewO 1994 § 368 gültig von 01.08.2002 bis 26.02.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2002
  4. GewO 1994 § 368 gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2001
  5. GewO 1994 § 368 gültig von 01.09.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2000
  6. GewO 1994 § 368 gültig von 01.07.1997 bis 31.08.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/1997
  7. GewO 1994 § 368 gültig von 19.03.1994 bis 30.06.1997

Rechtssatz

Aus § 113 Abs 7 dritter Satz, zweiter Halbsatz GewO ergibt sich klar und deutlich die gesetzliche Verpflichtung an die Gäste, den Gastgewerbebetrieb bei Eintritt der Sperrstunde zu verlassen. Es handelt sich dabei um eine gewerberechtliche Vorschrift, denn ihr Gegenstand ist die Sperrzeit in den Gastbetrieben sowie deren Einhaltung, mag sich auch die Vorschrift nicht an den Gewerbeinhaber, sondern an dritte Personen, nämlich dessen Gäste, richten (VwGH 5.5.1960, Zl. 1252/58).Aus Paragraph 113, Absatz 7, dritter Satz, zweiter Halbsatz GewO ergibt sich klar und deutlich die gesetzliche Verpflichtung an die Gäste, den Gastgewerbebetrieb bei Eintritt der Sperrstunde zu verlassen. Es handelt sich dabei um eine gewerberechtliche Vorschrift, denn ihr Gegenstand ist die Sperrzeit in den Gastbetrieben sowie deren Einhaltung, mag sich auch die Vorschrift nicht an den Gewerbeinhaber, sondern an dritte Personen, nämlich dessen Gäste, richten (VwGH 5.5.1960, Zl. 1252/58).

Mit dieser Verpflichtung korrespondiert eine Strafbarkeit des Gastes gemäß § 368 GewO, wenn dieser den Gastgewerbebetrieb nach Eintritt der Sperrstunde nicht verlässt (siehe Grabler - Stolzlechner - Wendl, GewO², RZ 39 zu § 113 und RZ 10 zu § 368; Kinscher - Paliege-Barfuß, GewO7, RZ 46 zu § 113).Mit dieser Verpflichtung korrespondiert eine Strafbarkeit des Gastes gemäß Paragraph 368, GewO, wenn dieser den Gastgewerbebetrieb nach Eintritt der Sperrstunde nicht verlässt (siehe Grabler - Stolzlechner - Wendl, GewO², RZ 39 zu Paragraph 113 und RZ 10 zu Paragraph 368,; Kinscher - Paliege-Barfuß, GewO7, RZ 46 zu Paragraph 113,).

Schlagworte

Sperrstunde, Einhaltung der Sperrzeit, Strafbarkeit des Gastes

Zuletzt aktualisiert am

18.02.2009
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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