RS Uvs 2008/4/28 KUVS-1787/4/2007

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 28.04.2008
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Index

50 Gewerberecht
50/01 Gewerbeordnung
L46002 Jugendförderung Jugendschutz Kärnten

Norm

GewO 1994 §114 Abs1
GewO 1994 §367 Z35
JSchG Krnt §12 Abs1
JSchG Krnt §12 Abs4
  1. GewO 1994 § 367 heute
  2. GewO 1994 § 367 gültig ab 01.11.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 66/2025
  3. GewO 1994 § 367 gültig von 01.10.2018 bis 31.10.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 45/2018
  4. GewO 1994 § 367 gültig von 01.05.2018 bis 30.09.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2017
  5. GewO 1994 § 367 gültig von 01.01.2018 bis 30.04.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2017
  6. GewO 1994 § 367 gültig von 18.07.2017 bis 31.12.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2017
  7. GewO 1994 § 367 gültig von 29.12.2015 bis 17.07.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/2015
  8. GewO 1994 § 367 gültig von 10.07.2015 bis 28.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 81/2015
  9. GewO 1994 § 367 gültig von 12.07.2013 bis 09.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/2013
  10. GewO 1994 § 367 gültig von 14.09.2012 bis 11.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2012
  11. GewO 1994 § 367 gültig von 01.01.2011 bis 13.09.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  12. GewO 1994 § 367 gültig von 19.08.2010 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 66/2010
  13. GewO 1994 § 367 gültig von 16.06.2010 bis 18.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2010
  14. GewO 1994 § 367 gültig von 01.01.2009 bis 15.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2008
  15. GewO 1994 § 367 gültig von 27.02.2008 bis 31.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 42/2008
  16. GewO 1994 § 367 gültig von 30.06.2007 bis 26.02.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2007
  17. GewO 1994 § 367 gültig von 15.01.2005 bis 29.06.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 131/2004
  18. GewO 1994 § 367 gültig von 30.11.2004 bis 14.01.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 131/2004
  19. GewO 1994 § 367 gültig von 15.06.2003 bis 29.11.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2002
  20. GewO 1994 § 367 gültig von 01.08.2002 bis 14.06.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2002
  21. GewO 1994 § 367 gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2001
  22. GewO 1994 § 367 gültig von 01.09.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2000
  23. GewO 1994 § 367 gültig von 01.07.1997 bis 31.08.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/1997
  24. GewO 1994 § 367 gültig von 19.03.1994 bis 30.06.1997

Rechtssatz

Nach § 114 GewO dürfen Gewerbetreibende, die alkoholische Getränke ausschenken, weder selbst noch durch die im Betrieb beschäftigten Personen alkoholische Getränke an Jugendliche ausschenken oder ausschenken lassen, wenn diesen Jugendlichen nach den landesrechtlichen Jugendschutzbestimmungen der Genuss von Alkohol verboten ist. Die Gewerbetreibenden haben an einer geeigneten Stelle der Betriebsräume einen Anschlag anzubringen, auf dem deutlich auf dieses Verbot hingewiesen wird. Der Aushang von oben näher beschriebenen Plakaten sowie von Durchsagen alleine können den Gewerbetreibenden von seiner verwaltungsstrafrechtlichen Verantwortlichkeit nicht befreien, zumal er dafür Sorge zu tragen bzw. sicherzustellen hat, dass weder er selbst noch seine Bediensteten tatsächlich Alkohol in gesetzwidriger Weise ausschenken. Gegenständlich verfügte der Rechtsmittelwerber aber weder über ein ausreichendes Kontrollsystem, noch hat er ausreichende Maßnahmen - allenfalls schriftliche Belehrungen seiner Kellnerin, ihre Kontrollen und allfällige Konsequenzen im Fall des Erkennens der Nichteinhaltung von Anweisungen - zur Gewährleistung der Einhaltung der landesgesetzlichen Vorschriften gesetzt.Nach Paragraph 114, GewO dürfen Gewerbetreibende, die alkoholische Getränke ausschenken, weder selbst noch durch die im Betrieb beschäftigten Personen alkoholische Getränke an Jugendliche ausschenken oder ausschenken lassen, wenn diesen Jugendlichen nach den landesrechtlichen Jugendschutzbestimmungen der Genuss von Alkohol verboten ist. Die Gewerbetreibenden haben an einer geeigneten Stelle der Betriebsräume einen Anschlag anzubringen, auf dem deutlich auf dieses Verbot hingewiesen wird. Der Aushang von oben näher beschriebenen Plakaten sowie von Durchsagen alleine können den Gewerbetreibenden von seiner verwaltungsstrafrechtlichen Verantwortlichkeit nicht befreien, zumal er dafür Sorge zu tragen bzw. sicherzustellen hat, dass weder er selbst noch seine Bediensteten tatsächlich Alkohol in gesetzwidriger Weise ausschenken. Gegenständlich verfügte der Rechtsmittelwerber aber weder über ein ausreichendes Kontrollsystem, noch hat er ausreichende Maßnahmen - allenfalls schriftliche Belehrungen seiner Kellnerin, ihre Kontrollen und allfällige Konsequenzen im Fall des Erkennens der Nichteinhaltung von Anweisungen - zur Gewährleistung der Einhaltung der landesgesetzlichen Vorschriften gesetzt.

Schlagworte

Gewerbetreibender, Jugendliche, Jugendschutz, Alkoholausschank, Kontrollsystem

Zuletzt aktualisiert am

29.08.2011
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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