RS Uvs 2008/9/10 30.10-68/2007

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 10.09.2008
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Index

Verwaltungsstrafverfahren

Norm

ForstG §33 Abs3
ForstG §174 Abs3 lita
ForstG §37 Abs3
ForstG §174 Abs1 lita Z15
  1. ForstG § 33 heute
  2. ForstG § 33 gültig ab 01.01.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 576/1987
  1. ForstG § 174 heute
  2. ForstG § 174 gültig ab 17.11.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2023
  3. ForstG § 174 gültig von 21.06.2013 bis 16.11.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2013
  4. ForstG § 174 gültig von 16.07.2004 bis 20.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2004
  5. ForstG § 174 gültig von 01.06.2002 bis 15.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2002
  6. ForstG § 174 gültig von 01.01.2002 bis 31.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2001
  7. ForstG § 174 gültig von 21.08.1996 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 419/1996
  8. ForstG § 174 gültig von 01.01.1988 bis 20.08.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 576/1987
  1. ForstG § 37 heute
  2. ForstG § 37 gültig ab 01.06.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2002
  3. ForstG § 37 gültig von 01.01.1988 bis 31.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 576/1987
  1. ForstG § 174 heute
  2. ForstG § 174 gültig ab 17.11.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2023
  3. ForstG § 174 gültig von 21.06.2013 bis 16.11.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2013
  4. ForstG § 174 gültig von 16.07.2004 bis 20.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2004
  5. ForstG § 174 gültig von 01.06.2002 bis 15.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2002
  6. ForstG § 174 gültig von 01.01.2002 bis 31.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2001
  7. ForstG § 174 gültig von 21.08.1996 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 419/1996
  8. ForstG § 174 gültig von 01.01.1988 bis 20.08.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 576/1987

Rechtssatz

Gemäß § 33 Abs 3 ForstG ist eine über Abs 1 hinausgehende Benützung des Waldes, wie Lagern bei Dunkelheit, Zelten, Befahren oder Reiten, nur mit schriftlicher Zustimmung des Waldeigentümers zulässig. Dies gilt auch für das Betreiben der Wanderschäferei, wenn der Wanderschäfer den im fremden Eigentum stehenden Wald zum Durchwandern seiner Schafe nutzt, gleichgültig ob er seine Schafe dabei begleitet oder nicht. Eine solche Nutzung fremden Waldeigentums für eigene Erwerbszwecke bedarf somit nach § 33 Abs 3 ForstG einer schriftlichen Zustimmung des Waldeigentümers, bei deren Fehlen sich der Wanderschäfer nach § 174 Abs 3 lit a ForstG strafbar macht. Wird bei dieser Wanderung auch die Waldweide entgegen dem Verbot nach § 37 Abs 3 ForstG in Schonungsflächen ausgeübt, bewirkt dies eine zusätzliche Strafbarkeit nach § 174 Abs 1 lit a Z 15 ForstG.Gemäß Paragraph 33, Absatz 3, ForstG ist eine über Absatz eins, hinausgehende Benützung des Waldes, wie Lagern bei Dunkelheit, Zelten, Befahren oder Reiten, nur mit schriftlicher Zustimmung des Waldeigentümers zulässig. Dies gilt auch für das Betreiben der Wanderschäferei, wenn der Wanderschäfer den im fremden Eigentum stehenden Wald zum Durchwandern seiner Schafe nutzt, gleichgültig ob er seine Schafe dabei begleitet oder nicht. Eine solche Nutzung fremden Waldeigentums für eigene Erwerbszwecke bedarf somit nach Paragraph 33, Absatz 3, ForstG einer schriftlichen Zustimmung des Waldeigentümers, bei deren Fehlen sich der Wanderschäfer nach Paragraph 174, Absatz 3, Litera a, ForstG strafbar macht. Wird bei dieser Wanderung auch die Waldweide entgegen dem Verbot nach Paragraph 37, Absatz 3, ForstG in Schonungsflächen ausgeübt, bewirkt dies eine zusätzliche Strafbarkeit nach Paragraph 174, Absatz eins, Litera a, Ziffer 15, ForstG.

Schlagworte

Wald; Sondernutzung; Waldweide; Wanderschäfer; Zustimmungspflicht

Zuletzt aktualisiert am

18.11.2009
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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