RS Uvs 2009/6/24 2-012/08

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 24.06.2009
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Norm

StraßenG Vlbg §2 Abs2
StraßenG Vlbg §53
AVG §67a Z2
B-VG Art18
  1. AVG § 67a gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 33/2013
  2. AVG § 67a gültig von 01.01.2003 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2002
  3. AVG § 67a gültig von 20.04.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  4. AVG § 67a gültig von 01.01.1999 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 67a gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. B-VG Art. 18 heute
  2. B-VG Art. 18 gültig ab 01.07.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 18 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 18 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/2001
  5. B-VG Art. 18 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/2001
  6. B-VG Art. 18 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.1996 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 8/1999
  7. B-VG Art. 18 gültig von 01.01.1997 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/2001
  8. B-VG Art. 18 gültig von 19.12.1945 bis 31.12.1996 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 18 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Beachte

Aufgehoben durch E des VwGH vom 09.11.2011, Zl 2009/06/0171, 0172

Rechtssatz

Auch der Anwendungsbereich von Zwangsbefugnissen muss im Sinne des Artikel 18 B-VG genau determiniert sein bzw darf die Ausübung der Zwangsbefugnisse nur in den genau gesetzlich umschriebenen Anwendungsfällen erfolgen. Als Maßnahmen im Sinne des § 2 Abs 2 Straßengesetz kommen daher nur „die Beschränkung des Gemeingebrauchs durch den Straßenerhalter“ (erster Satz) und „die Aufhebung der zuvor vom Straßenerhalter vorgenommenen Beschränkungen iSd ersten Satzes durch die Behörde“ (dritter Satz) in Betracht kommen. Da der § 53 Straßengesetz iVm dem § 2 Abs 2 Straßengesetz somit keine Grundlage für eine Beseitigung einer von einer Privatperson vorgenommenen Beschränkung des Gemeingebrauches bietet, war die angefochtene Entfernung der vom Beschwerdeführer angebrachten Tafeln für rechtswidrig zu erklären.Auch der Anwendungsbereich von Zwangsbefugnissen muss im Sinne des Artikel 18 B-VG genau determiniert sein bzw darf die Ausübung der Zwangsbefugnisse nur in den genau gesetzlich umschriebenen Anwendungsfällen erfolgen. Als Maßnahmen im Sinne des Paragraph 2, Absatz 2, Straßengesetz kommen daher nur „die Beschränkung des Gemeingebrauchs durch den Straßenerhalter“ (erster Satz) und „die Aufhebung der zuvor vom Straßenerhalter vorgenommenen Beschränkungen iSd ersten Satzes durch die Behörde“ (dritter Satz) in Betracht kommen. Da der Paragraph 53, Straßengesetz in Verbindung mit dem Paragraph 2, Absatz 2, Straßengesetz somit keine Grundlage für eine Beseitigung einer von einer Privatperson vorgenommenen Beschränkung des Gemeingebrauches bietet, war die angefochtene Entfernung der vom Beschwerdeführer angebrachten Tafeln für rechtswidrig zu erklären.

Zuletzt aktualisiert am

21.12.2011
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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