RS Uvs 2010/1/26 333.22-15/2009, 33.22-24/2009

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 26.01.2010
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Index

Verwaltungsstrafverfahren

Norm

AuslBG §28 Abs1 Z2 lita
AuslBG §3 Abs1
  1. AuslBG § 28 heute
  2. AuslBG § 28 gültig ab 07.08.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 81/2026
  3. AuslBG § 28 gültig von 01.07.2020 bis 06.08.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2020
  4. AuslBG § 28 gültig von 01.10.2017 bis 30.06.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 66/2017
  5. AuslBG § 28 gültig von 14.08.2015 bis 30.09.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 113/2015
  6. AuslBG § 28 gültig von 01.01.2014 bis 13.08.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 72/2013
  7. AuslBG § 28 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2011
  8. AuslBG § 28 gültig von 01.09.2009 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 91/2009
  9. AuslBG § 28 gültig von 01.01.2008 bis 31.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 78/2007
  10. AuslBG § 28 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2005
  11. AuslBG § 28 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2005
  12. AuslBG § 28 gültig von 01.05.2004 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/2004
  13. AuslBG § 28 gültig von 01.01.2003 bis 30.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 160/2002
  14. AuslBG § 28 gültig von 01.01.2003 bis 02.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 126/2002
  15. AuslBG § 28 gültig von 03.12.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 160/2002
  16. AuslBG § 28 gültig von 01.07.2002 bis 02.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2002
  17. AuslBG § 28 gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2001
  18. AuslBG § 28 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/1999
  19. AuslBG § 28 gültig von 25.11.1999 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 199/1999
  20. AuslBG § 28 gültig von 01.01.1998 bis 24.11.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 78/1997
  21. AuslBG § 28 gültig von 01.06.1996 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 895/1995
  22. AuslBG § 28 gültig von 01.01.1996 bis 31.05.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 895/1995
  23. AuslBG § 28 gültig von 01.07.1994 bis 31.12.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 314/1994
  24. AuslBG § 28 gültig von 01.01.1993 bis 30.06.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 19/1993
  1. AuslBG § 3 heute
  2. AuslBG § 3 gültig ab 07.08.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 81/2026
  3. AuslBG § 3 gültig von 01.10.2022 bis 06.08.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 106/2022
  4. AuslBG § 3 gültig von 01.07.2020 bis 30.09.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2019
  5. AuslBG § 3 gültig von 01.09.2018 bis 30.06.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2018
  6. AuslBG § 3 gültig von 01.10.2017 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 66/2017
  7. AuslBG § 3 gültig von 01.01.2014 bis 30.09.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 72/2013
  8. AuslBG § 3 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2011
  9. AuslBG § 3 gültig von 27.06.2006 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2006
  10. AuslBG § 3 gültig von 01.01.2006 bis 26.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2005
  11. AuslBG § 3 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 126/2002
  12. AuslBG § 3 gültig von 01.07.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2002
  13. AuslBG § 3 gültig von 24.08.2001 bis 30.06.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2001
  14. AuslBG § 3 gültig von 01.01.1998 bis 23.08.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 78/1997
  15. AuslBG § 3 gültig von 02.06.1996 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  16. AuslBG § 3 gültig von 01.06.1996 bis 01.06.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 895/1995
  17. AuslBG § 3 gültig von 01.07.1994 bis 31.05.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 314/1994
  18. AuslBG § 3 gültig von 01.01.1994 bis 30.06.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 475/1992

Rechtssatz

Ein verantwortlicher Vertreter der Inhaberin einer Bordellbewilligung, die in ihrem Bordell Prostituierte nach § 28 Abs 1 Z 1 lit a AuslBG beschäftigte und über zwei Monate in Haft genommen wurde, war trotz Ausübung der weiteren Betriebsführung nicht zum Beschäftiger der Prostituierten geworden. So behielt die Inhaberin während der Haft ihre Bordellbewilligung und Gastgewerbeberechtigung. Die Inhaftierung bewirkte für sich alleinEin verantwortlicher Vertreter der Inhaberin einer Bordellbewilligung, die in ihrem Bordell Prostituierte nach Paragraph 28, Absatz eins, Ziffer eins, Litera a, AuslBG beschäftigte und über zwei Monate in Haft genommen wurde, war trotz Ausübung der weiteren Betriebsführung nicht zum Beschäftiger der Prostituierten geworden. So behielt die Inhaberin während der Haft ihre Bordellbewilligung und Gastgewerbeberechtigung. Die Inhaftierung bewirkte für sich allein

keinen Übergang ihrer Eigenschaft als Beschäftigerin auf den

verantwortlichen Vertreter, auch wenn dieser manche ihrer Aufgaben unentgeltlich und vertretungsweise übernahm. (So ändert die Verhinderung einer Unternehmerin, ihr Weisungsrecht gegenüber Arbeitskräften persönlich auszuüben, noch nichts an ihrer Stellung als Arbeitgeber). Da auch das Dienstverhältnis des Berufungswerbers mit der Inhaftierung seiner Dienstgeberin nicht automatisch endete, war er weiterhin verpflichtet, seine Tätigkeit als Kellner auszuüben und hatte als verantwortlicher Vertreter im Sinne des Steiermärkischen Prostitutionsgesetzes die Kontrollen der Gesundheitspässe durchzuführen. Dass der Berufungswerber, dem die Beschäftigung der beiden Ausländerinnen wirtschaftlich nicht zu Gute kam, die im Nachtclub tätigen Prostituierten mit dem Firmenfahrzeug chauffierte, das Lokal auf und zu sperrte, den Prostituierten die Getränke- und Zimmeranteile auszahlte und die Buchhaltungsunterlagen dem Buchhalter brachte, machte ihn somit nicht zum Beschäftiger im Sinne der Bestimmungen des AuslBG. Ein Übergang der verwaltungsstrafrechtlichen Verantwortlichkeit auf den Berufungswerber hätte seine Bestellung zum verantwortlichen Beauftragten im Sinne des § 28a AuslBG erfordert.verantwortlichen Vertreter, auch wenn dieser manche ihrer Aufgaben unentgeltlich und vertretungsweise übernahm. (So ändert die Verhinderung einer Unternehmerin, ihr Weisungsrecht gegenüber Arbeitskräften persönlich auszuüben, noch nichts an ihrer Stellung als Arbeitgeber). Da auch das Dienstverhältnis des Berufungswerbers mit der Inhaftierung seiner Dienstgeberin nicht automatisch endete, war er weiterhin verpflichtet, seine Tätigkeit als Kellner auszuüben und hatte als verantwortlicher Vertreter im Sinne des Steiermärkischen Prostitutionsgesetzes die Kontrollen der Gesundheitspässe durchzuführen. Dass der Berufungswerber, dem die Beschäftigung der beiden Ausländerinnen wirtschaftlich nicht zu Gute kam, die im Nachtclub tätigen Prostituierten mit dem Firmenfahrzeug chauffierte, das Lokal auf und zu sperrte, den Prostituierten die Getränke- und Zimmeranteile auszahlte und die Buchhaltungsunterlagen dem Buchhalter brachte, machte ihn somit nicht zum Beschäftiger im Sinne der Bestimmungen des AuslBG. Ein Übergang der verwaltungsstrafrechtlichen Verantwortlichkeit auf den Berufungswerber hätte seine Bestellung zum verantwortlichen Beauftragten im Sinne des Paragraph 28 a, AuslBG erfordert.

Schlagworte

Prostituierte; Bordellbewilligung; Verantwortlichkeit; Haft; verantwortlicher Vertreter; Kellner

Zuletzt aktualisiert am

08.07.2010
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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