RS Uvs 2010/2/16 06/59/6331/2009

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.02.2010
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Index

60/02 Arbeitnehmerschutz
72/01 Hochschulorganisation
82/06 Krankenanstalten
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz
63/03 Vertragsbedienstetengesetz
64/01 Hochschullehrer

Norm

KA-AZG §4 Abs1
KA-AZG §4 Abs4
KA-AZG §4 Abs8
KA-AZG §12 Abs1
UG 2002 §20 Abs1
UG 2002 §20 Abs4
UG 2002 §20 Abs5
UG 2002 §22 Abs1
UG 2002 §22 Abs2
UG 2002 §22 Abs7
UG 2002 §29
UG 2002 §31
UG 2002 §32
KAKuG §7
KAKuG §7a
KAKuG §18
BDG §155 Abs5
VBG §49b Abs4
UniAbG §6
UniAbG §6a
  1. KA-AZG § 4 heute
  2. KA-AZG § 4 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 168/2021
  3. KA-AZG § 4 gültig von 01.01.2015 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2014
  4. KA-AZG § 4 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 146/2003
  5. KA-AZG § 4 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1999
  6. KA-AZG § 4 gültig von 01.01.1997 bis 31.12.1999
  1. KA-AZG § 4 heute
  2. KA-AZG § 4 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 168/2021
  3. KA-AZG § 4 gültig von 01.01.2015 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2014
  4. KA-AZG § 4 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 146/2003
  5. KA-AZG § 4 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1999
  6. KA-AZG § 4 gültig von 01.01.1997 bis 31.12.1999
  1. KA-AZG § 4 heute
  2. KA-AZG § 4 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 168/2021
  3. KA-AZG § 4 gültig von 01.01.2015 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2014
  4. KA-AZG § 4 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 146/2003
  5. KA-AZG § 4 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1999
  6. KA-AZG § 4 gültig von 01.01.1997 bis 31.12.1999
  1. KA-AZG § 12 heute
  2. KA-AZG § 12 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2014
  3. KA-AZG § 12 gültig von 01.11.2010 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2010
  4. KA-AZG § 12 gültig von 01.09.2008 bis 31.10.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/2008
  5. KA-AZG § 12 gültig von 01.08.2002 bis 31.08.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2002
  6. KA-AZG § 12 gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  7. KA-AZG § 12 gültig von 01.01.1997 bis 31.12.2001
  1. KAKuG § 7 heute
  2. KAKuG § 7 gültig ab 24.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/2016
  3. KAKuG § 7 gültig von 17.12.2009 bis 23.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2009
  4. KAKuG § 7 gültig von 10.01.2001 bis 16.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2001
  5. KAKuG § 7 gültig von 27.11.1993 bis 09.01.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 801/1993
  1. KAKuG § 7a heute
  2. KAKuG § 7a gültig ab 17.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2009
  3. KAKuG § 7a gültig von 30.04.2004 bis 16.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2004
  4. KAKuG § 7a gültig von 10.01.2001 bis 29.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2001
  5. KAKuG § 7a gültig von 01.01.1989 bis 09.01.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 745/1988
  1. KAKuG § 18 heute
  2. KAKuG § 18 gültig ab 16.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 13/2019
  3. KAKuG § 18 gültig von 18.01.2017 bis 15.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2017
  4. KAKuG § 18 gültig von 30.12.2011 bis 17.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2011
  5. KAKuG § 18 gültig von 27.11.1993 bis 29.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 801/1993
  1. VBG § 49b heute
  2. VBG § 49b gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  3. VBG § 49b gültig ab 01.01.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 176/2004
  4. VBG § 49b gültig von 30.09.2001 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2001

Beachte

VwGH-Beschwerde abgewiesen (Zl.2010/11/0080 vom 17.6.2013)

Rechtssatz

Die Medizinische Universität Wien ist Dienstgeber der in ärztlicher Verwendung stehenden nichtbeamteten Arbeitnehmer/innen des Klinischen Bereiches. Die Verpflichtung zur Einhaltung der krankenanstaltenarbeitszeitrechtlichen Bestimmungen obliegt gemäß § 12 Abs 1 KA-AZG den Dienstgeber/innen. Wenngleich das KA-AZG keinen besonderen Dienstgeberbegriff enthält, kann nicht ernstlich angezweifelt werden, dass hier das Begriffsverständnis des Individualarbeitsrechts zu Grunde zu legen ist. Auch § 29 Abs 4 Z 1 UG 2002 stellt keine positivrechtliche Zurechnungsregel für einen (speziellen) Dienstgeberbegriff im krankenanstalten-arbeitszeitrechtlichen Sinn dar. Indem diese Bestimmung festlegt, dass die Medizinische Universität Wien ihre in ärztlicher Verwendung stehenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit der Mitwirkung an der Erfüllung der Aufgaben der Organisationseinheiten des Klinischen Bereichs als Einrichtungen der Krankenanstalt zu beauftragen hat, wird diese Verpflichtung zur Mitwirkung dem ärztlichen Universitätspersonal im Klinischen Bereich nicht schon durch das Gesetz selbst auferlegt, sondern erfordert das Dazwischentreten eines weiteren Rechtsaktes seitens der zuständigen Organe der Medizinischen Universität. Gefordert ist somit jedenfalls eine dienst- bzw. arbeitsvertragliche Überbindung dieser Verpflichtung an das ärztliche Personal.Die Medizinische Universität Wien ist Dienstgeber der in ärztlicher Verwendung stehenden nichtbeamteten Arbeitnehmer/innen des Klinischen Bereiches. Die Verpflichtung zur Einhaltung der krankenanstaltenarbeitszeitrechtlichen Bestimmungen obliegt gemäß Paragraph 12, Absatz eins, KA-AZG den Dienstgeber/innen. Wenngleich das KA-AZG keinen besonderen Dienstgeberbegriff enthält, kann nicht ernstlich angezweifelt werden, dass hier das Begriffsverständnis des Individualarbeitsrechts zu Grunde zu legen ist. Auch Paragraph 29, Absatz 4, Ziffer eins, UG 2002 stellt keine positivrechtliche Zurechnungsregel für einen (speziellen) Dienstgeberbegriff im krankenanstalten-arbeitszeitrechtlichen Sinn dar. Indem diese Bestimmung festlegt, dass die Medizinische Universität Wien ihre in ärztlicher Verwendung stehenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit der Mitwirkung an der Erfüllung der Aufgaben der Organisationseinheiten des Klinischen Bereichs als Einrichtungen der Krankenanstalt zu beauftragen hat, wird diese Verpflichtung zur Mitwirkung dem ärztlichen Universitätspersonal im Klinischen Bereich nicht schon durch das Gesetz selbst auferlegt, sondern erfordert das Dazwischentreten eines weiteren Rechtsaktes seitens der zuständigen Organe der Medizinischen Universität. Gefordert ist somit jedenfalls eine dienst- bzw. arbeitsvertragliche Überbindung dieser Verpflichtung an das ärztliche Personal.

Zuletzt aktualisiert am

27.02.2014
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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